CapiFaxZur Startseite Support-Tipps zu CapiFax

Allgemeine Fragen
Gibt es zusätzliche Utilities für CapiFax?
Wodurch unterscheidet sich CapiFax von anderen Lösungen?
Was für ISDN-Adapter sind für CapiFax geeignet?
Kann man mit CapiFax auch über einen DSL-Anschluss faxen?
Funktioniert CapiFax mit Voice-over-IP-Lösungen (VoIP)?
Kann man CapiFax auch als Dienst starten?
Welche ISDN-Dienstekennungen sollten Faxe haben?
Kann man beim Fax-Empfang/-Senden ein Programm aufrufen?
Wird beim Senden ein "gerichtsfester" Sendebericht gedruckt?

Probleme und ihre Lösung
Ein anderes Faxprogramm funktioniert, aber CapiFax nicht
Die Installation des Druckertreibers klappt nicht
Die E-Mail-Weiterleitung funktioniert nicht
Einige Grafikprogramme zeigen Faxdateien gestaucht an
Als E-Mail weitergeleitete Faxe erscheinen als schwarze Seite
Was bedeuten Fehlercodes wie 3481 oder 3311 im Protokoll?
Das Fax kam vollständig an, aber im Protokoll steht ein Fehler
Bei bestimmten Gegenstellen bricht die Verbindung immer ab
Wie druckt man empfangene mehrseitige Faxe?
Bei einem Fax fehlt ein Stück am linken oder rechten Rand
CapiFax sendet nur auf einem Teil der ISDN-Kanäle
Der Import von Faxnummern klappt nicht
Bei Serienfaxen erscheint das Fenster zur Nummerneingabe
Das Fenster zur Eingabe der Faxnummer erscheint nicht
Beim Speichern als Datei erscheint eine Fehlermeldung
Weitere Tipps und Tricks zu CapiFax

Gibt es zusätzliche Utilities für CapiFax?

Ja! Sie können das Popup-Programm aus NetMail auch mit CapiFax einsetzen, um sich über neue Faxe informieren zu lassen. Wenn Sie NetMail nicht verwenden, können Sie Popup.exe auch einzeln als Popup.ZIP herunterladen, ins CLIENTS-Verzeichnis unterhalb von CapiFax entpacken und von den Workstations via Netzwerk per Autostart aufrufen.

Falls Sie CapiFax mit dem Popup-Programm auf einem Terminalserver nutzen möchten, wird noch das Utility SlotProx benötigt: Entpacken Sie SlotProx.ZIP ins CapiFax-Verzeichnis und lesen Sie die enthaltene Anleitung SlotProx.htm (auch vorab einsehbar).

Ferner gibt es Faxtools.ZIP (ca. 100 K, Version vom 09.10.2008) mit folgenden Kommandozeilen-Tools zu CapiFax:

JOBLIST zeigt die aktuell noch zu sendenden Faxe des Servers an.
TXT2TIFF konvertiert eine Text- zu einer TIF-Datei.
SFF2TIFF konvertiert SFF zu TIF (einige andere Faxprogramme verwenden SFF).
TIFF2SFF konvertiert TIF zu SFF und zeigt die TIF-Eigenschaften an.

Das Programm TXT2TIFF kann Textdateien wahlweise mit ANSI- oder OEM-Umlauten verarbeiten und erkennt hierzu den Zeichensatz an den ersten 20 Zeilen der Textdatei. Eine zu lange Zeile wird nach 80 Zeichen "hart" umbrochen. Nach 62 Zeilen wird eine neue Fax-Seite begonnen. Im OEM-/DOS-Zeichencode werden auch alle üblichen Liniengrafik-Symbole unterstützt. Auch die wichtigsten Drucker-Steuerzeichen und Escape-Sequenzen werden interpretiert (siehe README.TXT in der ZIP-Datei).


NetzwerkWodurch unterscheidet sich CapiFax von anderen Lösungen?

Gegenüber Einzelplatz-Faxsoftware wie z.B. Fritz-Fax sendet und empfängt CapiFax Telefaxe im Netzwerk zentral auf einem Faxserver-PC. Es ist also weder eine ISDN-Karte in jeder Workstation noch eine virtuelle Netzwerk-CAPI o.ä. erforderlich. Es treten auch keine Konflikte bei gleichzeitiger Nutzung durch mehrere Workstations auf, da die abgehenden Faxe nacheinander auf die zur Verfügung stehenden ISDN-Kanäle verteilt werden. Die Verbindung zwischen Client und Server erfolgt ausschließlich über normale Netzwerk-Zugriffe.

Gegenüber anderen Faxserver-Lösungen besitzt CapiFax auch bereits in der preiswerten Pro-Version keine Einschränkung bei der Benutzerzahl oder bei der Anzahl der Rufnummern (MSNs), kann bis zu 8 Kanäle bedienen, ist neben herkömmlichen LAN-Workstations auch für Terminalserver geeignet und unterstützt Serienfaxe, Faxabruf und personalisiertes Senden.

CapiFax ist ein rein ISDN-basiertes Programm, das die ISDN-Möglichkeiten konsequent nutzt und deshalb nicht mit analogen Modems verwendet werden kann. Es spricht die CAPI-Schnittstelle direkt an und benötigt keinen virtuellen Modem-Treiber wie CFos oder CapiPort.

Dadurch können z.B. beim Faxabruf unterschiedliche Dokumente auf hundert oder mehr Durchwahlnummern bereitgehalten werden. Ebenso ist anhand der gerufenen Rufnummer eine gezielte Weiterleitung von Telefaxen als E-Mail möglich. Unerwünschte Faxwerbung kann anhand der Absender-Rufnummer oder der Faxkennung gesperrt werden. Für die einzelnen Netzwerk-Clients sind unterschiedliche MSNs möglich, so dass jede Abteilung ihre eigene Faxnummer erhält. Aber auch eine gemeinsame Verwendung eines Faxkontos durch mehrere Arbeitsplätze ist möglich.

^ Zur Übersicht


Welche ISDN-Adapter sind für CapiFax geeignet?

PrimuxCapiFax benötigt eine ISDN-Karte, in deren CAPI-2.0-Treiber die Fax-Funktionalität entsprechend "T.30 with Extensions" implementiert ist, zum Beispiel AVM-Fritz, Primux 2S0/4S0/S2M oder Dialogics Diva (früher Eicon).

Karten, bei denen die Fax-Funktion nicht im CAPI-Treiber, sondern in einem mitgelieferten Fax-Programm realisiert ist, sind ungeeignet. Erfahrungsgemäß sind auch viele CAPI-Treiber von Telefonanlagen und ISDN-Routern nicht faxfähig. Sie können das Freeware-Programm CapiInfo benutzen, um herauszufinden, ob Ihr ISDN-Adapter geeignet ist; es muss im Feld B3-Protokolle "5=T.30 for Group 3 fax with extensions" anzeigen.

Beachten Sie bitte, dass ISDN-Karten und auch externe USB-basierte ISDN-Adapter typischerweise nicht innerhalb einer "virtuellen Maschine" funktionieren. Virtualisierungs-Software beinhaltet üblicherweise keinen Code für den konfliktfreien Zugriff mehrerer Betriebssystem-Instanzen auf die ISDN-Hardware, deshalb finden ISDN-Anwendungen wie CapiFax dann keinen ISDN-Treiber. Ein faxfähiger ISDN-Router mit LAN-CAPI ist hier die Lösung.

^ Zur Übersicht


Kann man mit CapiFax auch über einen DSL-Anschluss faxen?

Im Prinzip ginge das über einen VoIP-CAPI-Treiber, aber diese Lösung ist umständlich und unzuverlässig. In der Praxis bedeutet das also: CapiFax erfordert einen ISDN-Anschluss und eine faxfähige ISDN-Karte.

Der Hintergrund dieser Frage ist oft auch die Überlegung, beim Fax-Senden gegenüber den herkömmlichen ISDN-Verbindungen Kosten sparen zu wollen. Aus Netzbetreibersicht (z.B. Telekom) muss aber irgend jemand schließlich die Verbindungskosten zu dem Teilnehmer tragen, der das Fax dann an seinem Telefonanschluss empfängt, so dass das Senden über ein kostenpflichtiges VoIP-Gateway erforderlich ist. Verglichen mit der heutigen ISDN-Tarifstruktur (z.B. Inlands- oder Europa-Flatrate) ergeben sich damit kaum noch Einsparungs-Potentiale.

Natürlich kann man Faxe aber auch einfach als TIF-Datei per E-Mail über einen DSL-Anschluss versenden, wenn der Empfänger eine Mail-Adresse besitzt: Das ist mit Abstand die preiswerteste Methode, hat aber mit Faxversand eigentlich nichts zu tun.

^ Zur Übersicht


RJ45Funktioniert CapiFax über Voice-over-IP-Lösungen (VoIP)?

Ja, CapiFax wurde erfolgreich mit VoIP-CAPI ® von Ikon über ein Innovaphone-Gateway sowie mit dem XCAPI-Treiber von TE-Systems getestet. Allerdings sollte man bedenken, dass die Kosten für VoIP mit Realtime-Fax (T.38) und H.323-Gateway nach wie vor erheblich über denen für CapiFax selbst und einer herkömmlichen ISDN-Karte liegen.

Beim Faxversand über VoIP können prinzipbedingte Probleme auftreten, wenn keine (noch wenig verbreitete) T.38-Umsetzung auf binäre Daten erfolgt, sondern der herkömmliche Sprachkanal benutzt wird:

Unter diesen Gesichtspunkten muss klar gesagt werden, dass der Faxversand und -empfang via VoIP generell nur eine Notlösung darstellt, gleichgültig, welche Soft- und Hardware man einsetzt. Bei der überschaubaren VoIP-Infrastruktur innerhalb eines Gebäudes mit externer ISDN-Anbindung sind geringere Probleme zu erwarten als bei einer Lösung, die auch extern mit VoIP arbeitet.

^ Zur Übersicht


Kann man CapiFax auch als Dienst starten?

Ein Betrieb des Fax-Servers als Dienst (Service) ist ab Windows 2000 mit Hilfe der Utilities INSTSRV.EXE und SRVANY.EXE aus dem Windows 2000 Resource Kit möglich (man findet die beiden Programme auch im Internet). An der Kommandozeile ist einzugeben (die Pfade sind nur als Beispiel gedacht!):
instsrv CapiFax c:\winnt\srvany.exe
Anschließend erzeugt man mit REGEDIT in der Registry unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\CapiFax
einen neuen Schlüssel "Parameters" und weist ihm eine neue Zeichenfolge "Application" mit dem Wert "c:\capifax\cfax_srv.exe" zu. Den Service kann man nun entweder durch Booten des PC oder manuell mit dem Dienste-Manager starten.

Eine wesentlich einfacher zu bedienende Alternative zu SrvAny, um ein Programm als Dienst zu starten, ist das kostenlose Utility RunAsSvc von Pirmasoft.

Mit dem Aktivieren der Windows-Option "Datenaustausch zwischen Dienst und Desktop zulassen" auf der Registerkarte "Anmelden" des Dienste-Eigenschaftsfensters wird erreicht, dass dem angemeldeten Benutzer das CapiFax-Server-Symbol im Tray angezeigt wird und er so das Faxserver-Fenster ein- und ausblenden kann (allerdings funktioniert dies ab Vista bzw. Server 2008 nicht mehr, das Symbol bleibt unsichtbar).

Wenn Sie einen automatischen Ausdruck am Faxserver konfiguriert haben, ist es gewöhnlich erforderlich, in den Dienste-Eigenschaften ein Benutzerkonto (statt dem System-Konto) zu verwenden, da andernfalls eine Fehlermeldung auftreten kann, typischerweise "ObjectWindows Exception - GDI failure". Allerdings steht dann die Option "Datenaustausch zwischen Dienst und Desktop zulassen" nicht zur Verfügung, so dass man das Server-Fenster nicht sieht. Ein weiteres Problem ist, dass die Benutzung von Netzwerkdruckern für einen Service nicht möglich ist. Ein Betrieb als Dienst hat also auch gravierende, prinzipbedingte Nachteile.

Bei Windows-Versionen ab 2000 gibt es alternativ die Möglichkeit, in der Benutzer-Verwaltung der Systemsteuerung ein Auto-Login zu konfigurieren. Der Rechner bootet dann ohne Passwort-Eingabe. Als Name genügt ein Standard-Benutzer (Hauptbenutzer), Administrator-Rechte sind für den Betrieb nicht erforderlich. Ein Zugriffsschutz ist ferner über einen Bildschirmschoner mit Passwortschutz möglich. Den Bildschirmschoner kann man als .SCR-Datei bereits in der Autostart-Gruppe aufrufen, dadurch ist der Passwortschutz von Anfang an aktiv.

^ Zur Übersicht


Welche ISDN-Dienstekennungen sollten Faxe haben?

CapiFax sendet Telefaxe normalerweise mit der ISDN-Dienstekennung "Analog", die auch für Sprache benutzt wird. Nach einigen Jahren Betriebserfahrung hat sich gezeigt, dass es damit am wenigsten Probleme gibt, während die eigentlich vorgesehene Kennung "Fax/Gruppe 3" von vielen Nebenstellen-Anschlüssen nicht akzeptiert wird. Mit der Option "Dienste abwechselnd versuchen" kann man auch dafür sorgen, dass beim Nichtzustandekommen einer Verbindung der nächste Versuch mit der jeweils anderen Faxkennung erfolgt.

Beim Empfang werden alle analogen Dienstekennungen akzeptiert, obwohl man eigentlich zwischen Sprache und Fax unterscheiden könnte. Es werden Anrufe mit den Kennungen Sprache allgemein (1), Sprache 3.1 kHz (4), Sprache digital (16) und natürlich Fax (17) entgegengenommen. Dieses Verhalten entspricht übrigens auch dem anderer Fax-Programme wie z.B. AVM-Fritz, auch wenn man damit eigentlich einige Möglichkeiten der ISDN-Dienstekennung verschenkt.

Mehr über Dienstekennungen können Sie in unserer Seite über ISDN-Grundlagen nachlesen.

^ Zur Übersicht


Kann man beim Fax-Empfang oder -Senden ein Programm aufrufen?

Das ist seit CapiFax 3.45 möglich, beispielsweise zur Einbindung in ein Dokumenten-Management-System. Voraussetzung ist allerdings, dass CapiFax beim Faxempfang eine TIF-Datei speichert (wenn Sie bei einer Mail-Weiterleitung in der Mail-Konfiguration des CapiFax-Servers die Option "Faxdateien auch lokal speichern" abschalten, ist das nicht der Fall!). Ergänzen Sie hierzu im Kontenverzeichnis (.CLT) in der Datei SPOOL.INI unter [Common] folgende zwei Zeilen:

AutoExecuteIncoming=cmdline
AutoExecuteOutgoing=cmdline

Die angegebene Kommandozeile cmdline kann folgende Variablen enthalten, es sind übrigens die gleichen wie für den E-Mail-Text, und Groß- oder Kleinschreibung ist auch hier egal:

%TIF% = Name der TIF-Datei mit vollständigem Pfad
%Name% = Kontoname
%MSN% = verwendete ISDN-MSN
%Number% = Nummer der Gegenstelle (bei Empfang nur, sofern gemeldet)
%ID% = Fax-Kennung der Gegenstelle
%Remark% = Bemerkung aus dem Fax-Auftrag
%Redir% = umleitende Rufnummer (falls gemeldet)

Es ist notwendig, Parameter in Anführungszeichen zu setzen, wenn sie Leerzeichen enthalten könnten; Beispiel:
AutoExecuteIncoming=c:\work\beispiel.exe "%TIF%" MSN "%ID%" "%Remark%"

^ Zur Übersicht


Wird beim Senden ein "gerichtsfester" Sendebericht gedruckt?

Ja, in allen drei folgenden Fällen wird oben auf der ersten Seite ein Sendebericht beim Ausdruck eingeblendet:

  1. Server-seitiger automatischer Ausdruck gesendeter Faxe (siehe Server-Konfiguration - MSN wählen - Bearbeiten)
  2. Client-seitiger automatischer Ausdruck gesendeter Faxe (Client - Konfiguration - Konto-Optionen - MSN wählen - Bearbeiten)
  3. Im Client Rechtsklick auf gesendetes Fax in der Liste und dann im Kontextmenü Drucken auswählen

Wenn man dagegen ein gesendetes Fax erst öffnet, z.B. durch Doppelklick im Client, und es dann aus dem Fax-Betrachter Faxview heraus druckt, wird das unveränderte Original-Fax ohne eingeblendeten Sendebericht gedruckt.

^ Zur Übersicht


Ein anderes Faxprogramm funktioniert, aber CapiFax nicht.

Stellen Sie bitte zunächst sicher, dass Sie die aktuelle Version des CAPI-Treibers zu Ihrer ISDN-Karte benutzen und nicht etwa den von Windows installierten, sondern den des Hardware-Herstellers.

CapiFax benutzt im Gegensatz zu anderen Fax-Programmen direkt die im CAPI-Treiber vom Hersteller der ISDN-Karte eingebauten Fax-Funktionen (T.30-Erweiterung bei CAPI 2.0), um die Möglichkeiten z.B. aktiver Karten voll ausschöpfen zu können. Das bedeutet aber auch, dass ISDN-Karten, deren CAPI-Fax-Funktionen fehlerhaft implementiert sind, entweder überhaupt nicht oder nicht richtig mit CapiFax funktionieren werden. Andere Faxprogramme wie etwa Winfax übernehmen die Faxmodem-Emulation selbst, verschenken dadurch aber die Rechenleistung des Prozessors auf einer aktiven ISDN-Karte. Sie arbeiten u.U. zwar korrekt, sind aber natürlich für einen Multikanal-Betrieb kaum geeignet.

Wenn Sie ein solches Problem feststellen, versuchen Sie bitte, beim Hersteller Ihrer ISDN-Karte eine fehlerbereinigte Treiber-Version mit Fax-T.30-Unterstützung zu erhalten. Eventuell hilft dem Hersteller dabei auch der Hinweis auf die Möglichkeit, eine Demo-Version der CapiFax-Software aus dem Internet laden zu können, die für seine Funktionstests völlig ausreicht.

Versuchen Sie in Problemfällen ferner, in Ihrem Dokument graue oder farbige Elemente und Flächen zu vermeiden; das bei ihnen wegen der Schwarzweiß-Faxübertragung vom Windows-Druckertreiber erzeugte Punktraster führt nicht nur zu unnötig langen Übertragungszeiten und verschwommener Darstellung, sondern erfahrungsgemäß kommen einige Faxgeräte auch beim Empfang damit nicht immer klar. Faxdokumente sollten deshalb möglichst nur Schwarz und Weiß enthalten.

^ Zur Übersicht


Die Installation des Druckertreibers klappt nicht.

Zur Installation des Druckertreibers müssen Sie mit einem Benutzernamen eingeloggt sein, dessen Rechte es erlauben, Dateien auch in das Windows-Systemverzeichnis zu kopieren, typischerweise mindestens als Hauptbenutzer; ab Windows 2003 sind zwingend Administrator-Rechte nötig.

Wenn das Client-Setup-Programm meldet, dass es eine Datei nicht ins System32-Verzeichnis kopieren konnte, ist in den meisten Fällen das Login mit einem Namen erfolgt, der keine Administrator-Rechte besitzt. Passende Zugriffsrechte sind auch für das CLIENTS-Verzeichnis sowie für das .CLT-Verzeichnis des jeweiligen Klienten unterhalb des CapiFax-Verzeichnisses im Netz erforderlich.

Falls Sie noch eine CapiFax-Version bis 2.15 einsetzen, empfehlen wir ein Update der Software auf die aktuelle Version. Damit ist auch die Kompatibilität mit Windows 7, Vista und 2003 sichergestellt, da der Druckertreiber nun nicht mehr im Kernel-, sondern im Usermode arbeitet.

Der Druckertreiber von CapiFax ist seit Version 3.00 Terminalserver-kompatibel. Der Druckertreiber muss dafür durch Aufruf von ...\Clients\Setup.exe mit Administrator-Rechten lokal auf dem Server-PC installiert werden, also nicht in einer Terminalserver-Sitzung. Er steht dann automatisch allen Terminalserver-Benutzern zur Verfügung. Für die Verwendung des in NetMail enthaltenen Popup-Programms auf Terminalserver-Clients ist das Zusatz-Utility SlotProx erforderlich.

Für 64-Bit-Versionen von Windows ist eine CapiFax-Version ab 3.30 erforderlich, seit dieser Version ist ein 64-Bit-Druckertreiber enthalten.

^ Zur Übersicht


EmailDie E-Mail-Weiterleitung funktioniert nicht.

Hier sind zwei Fälle zu unterscheiden:

^ Zur Übersicht


Einige Grafikprogramme zeigen die Faxdateien gestaucht an.

Gemäß dem Fax-Standard CCITT T.30 werden normal auflösende Faxe mit einer horizontalen Auflösung von 196 dpi, aber vertikal nur mit 98 dpi gesendet (lediglich Faxe mit hoher Auflösung verwenden 196 x 196 dpi). In den Kopfdaten der TIF-Dateien wird die Auflösung vermerkt, aber leider werten einige Grafikprogramme diese nicht aus, weshalb dann normal auflösende Faxe um 50 % vertikal gestaucht erscheinen. Selbst das bei einigen Windows-Versionen mitgelieferte Imaging-Programm zeigt die Faxe zwar korrekt an, die Auflösungs-Information geht aber verloren, wenn man die Grafik nicht im TIF-, sondern in einem anderen Format (z.B. BMP) speichert.

Mit einem Trick kann man aber ein empfangenes oder gesendetes Fax normaler Auflösung in eine Datei hoher Auflösung umwandeln. Drucken Sie die Faxdatei einfach z.B. mit dem in CapiFax enthaltenen Fax-Viewer auf den virtuellen CapiFax-Drucker. Wählen Sie hierbei im CapiFax-Druckertreiber die Option "Hohe Auflösung" und klicken Sie dann nicht auf "Senden", sondern auf "Speichern". Es wird eine TIF-Datei mit symmetrischer Auflösung (196 x 196 dpi) ohne Qualitätsverluste erzeugt, die sich auch mit vielen anderen Programmen - soweit sie die Huffman-Codierung in TIF-Dateien unterstützen - bearbeiten lässt.

^ Zur Übersicht


Als E-Mail weitergeleitete Faxe erscheinen als schwarze Seite.

Falls Sie auf einem Rechner, auf dem das CapiFax-eigene Anzeigeprogramm Faxview nicht zur Verfügung steht, ein Fax nur als schwarze Seite sehen, liegt das meist daran, dass Microsoft Office einen ungeeigneten TIF-Viewer installierte, der mit dem Fax-Standard CCITT T.30 inkompatibel ist. Ändern Sie in diesem Fall im Arbeitsplatz unter Arbeitsplatz - Extras - Ordneroptionen - Dateitypen die TIF-Zuordnung zurück auf "Windows Bild- und Faxanzeige".

CapiFax bringt ein eigenes TIF-/SFF-Anzeigeprogram mit (FaxView). Es wird vom CapiFax-Client automatisch aufgerufen, wenn Sie im Protokoll auf eine Zeile mit einem gesendeten oder empfangenen Fax doppelklicken, unabhängig davon, mit welcher Anwendung TIF-Dateien in Windows verknüpft sind. Falls Sie es nicht benutzen möchten, z.B. weil Sie empfangene Faxe nachträglich bearbeiten wollen, können Sie die Datei FAXVIEW.EXE im CapiFax-Clients-Verzeichnis z.B. in FAXVIEW.BAK umbenennen. CapiFax benutzt in diesem Fall die in Windows für TIF-Dateien voreingestellte Applikation. Dies darf dann aber nicht der inkompatible Office-Viewer sein (siehe oben), sondern ein Programm wie z.B. das in Windows 2000 vorhandene Imaging oder die Bild- und Faxanzeige von Windows XP.

^ Zur Übersicht


Was bedeuten Fehlercodes wie 3481 oder 3311 im Protokoll?

Die Datei FAX.LOG im Klienten-Unterverzeichnis ist eine Textdatei (CSV = comma-separated values). Das 11. Feld jeder Zeile enthält den Statustext. Dieser kann folgendermaßen aufgebaut sein:

OK
OK >[E-Mail-Weiterleitungsadresse]
OK <[per E-Mail erhaltenes und erfolgreich gesendetes Fax]
keine passende MSN
keine Antwort
Gegenstelle kein Fax
<4 Ziffern> <CAPI-Fehlertext>

Die vier Ziffern im letzten Fall entsprechen dem von der ISDN-Karte gelieferten Fehlercode. Wenn der Statustext mit einer Ziffer beginnt, kann also grundsätzlich von einer Fehlersituation ausgegangen werden, zum Beispiel:

Diese Fehlercodes werden vom Treiber der ISDN-Karte an CapiFax gemeldet. Wenn eine Faxübertragung wiederholt mit einem Code 331x fehlschlägt, ist die typische Ursache ein Verständigungs-Problem zwischen der lokalen ISDN-Karte und dem gegnerischen Faxgerät. Ein solches Problem kann deshalb auch nicht durch Änderungen der CapiFax-Einstellungen, sondern (wenn überhaupt) nur durch ein Update des ISDN-Treibers gelöst werden. Erfahrungsgemäß gibt es aber Kombinationen von Faxgeräten, die sich wegen deren allzu weiter Auslegung des Fax-Standards z.B. bei Timing-Werten und Leitungspegeln partout nicht miteinander vertragen wollen, und dasselbe gilt natürlich auch bei Verwendung einer ISDN-Karte.

Weitere CAPI-2.0-Fehlercodes finden Sie in unserem Grundlagen-Dokument "Datenfernübertragung" .

^ Zur Übersicht


Das Fax kam vollständig an, aber im Protokoll steht ein Fehler.

Das kommt leider manchmal vor und ist beim üblichen Fax-Standard praktisch unvermeidlich, denn während der Seiten-Übertragung sendet der Absender "ins Leere". Erst wenn der Empfänger die Seite vollständig erhalten hat, bestätigt er den Erhalt dem Absender mit einem kurzen Datenblock.

Falls dieser Bestätigungs-Block gestört übertragen wird oder eine der beiden Seiten nur geringfügig zu früh auflegt, steht hinterher im Übertragungs-Protokoll eine Fehlermeldung, obwohl die Fax-Seite vollständig und fehlerfrei ankam.

In der Praxis führt dieses Problem, das oft durch kleine Interpretations-Freiräume in der Firmware von Faxgeräten, Modems oder CAPI-Treibern hervorgerufen wird, manchmal auch dazu, dass unnötigerweise mehrere Sendeversuche unternommen werden, weil die Gegenseite den Empfang scheinbar nicht korrekt bestätigt hat, obwohl das Fax dort in Wirklichkeit einwandfrei ankam. Deshalb ist es auch ratsam, die Zahl der Sendeversuche möglichst nicht größer als 3 zu wählen.

^ Zur Übersicht


FaxkombigerätBei bestimmten Gegenstellen bricht die Verbindung immer ab.

Es kommt leider manchmal (wenn auch selten) vor, dass von einer bestimmten Gegenstelle kein Fax empfangen oder keines zu ihr gesendet werden kann. Typische Fehlercodes im CapiFax-Log sind dabei 3311, 3312, 3314, 3315.

Der CCITT-Faxstandard legt bei den Übertragungs-Pegeln, beim Zeitverhalten usw. bestimmte Toleranzbereiche fest. Wenn eines der beteiligten Endgeräte, z.B. das Faxgerät am anderen Ende der Leitung, am Rande oder außerhalb dieser Toleranzen arbeitet oder der Übertragungspegel bei analogen Zuleitungen geschwächt wird, dann ist eine Faxübertragung u.U. nicht möglich. Probleme ergeben sich teilweise auch bei Fax-/Telefon-Kombigeräten, da diese die im Standard geforderte Maximalzeit von 35 Sekunden bis zum Fax-Antwortton nicht immer einhalten.

CapiFax selbst kann an diesem Verhalten leider nichts ändern, da das Zeitverhalten und die benutzten Übertragungspegel ausschließlich vom Treiber der verwendeten ISDN-Karte selbst festgelegt werden und von einem Anwendungsprogramm nicht beeinflussbar sind. Eventuell hilft ein Treiber-Update der ISDN-Karte, das Problem zu mildern.

^ Zur Übersicht


Wie druckt man empfangene mehrseitige Faxe?

Im Normalfall ist das überhaupt kein Problem, wenn der Absender das Fax wirklich mehrseitig gesendet hat, d.h. mit Seiten-Trennungen: CapiFax legt es dann zwar in einer einzigen Datei ab, aber als Multipage-Dokument, und das CapiFax-Anzeigeprogramm Faxview oder ein anderes Grafikprogramm kann es Seite für Seite anzeigen oder drucken.

In sehr seltenen Fällen benutzen Faxabsender aber eine Endlospapier-Vorlage, bzw. es werden fälschlich mehrere Seiten ohne Seitentrennung eingezogen, die dann als eine einzige lange Seite übertragen werden. Das ist im Prinzip möglich und erlaubt, da der Fax-Standard keine bestimmte Maximal-Seitenlänge definiert. Beim Drucken erscheint dann meist nur der erste, auf eine A4-Seite passende Teil. Man kann zwar die Druckoption "Größe anpassen" wählen, aber dann ist die Schrift gewöhnlich zu klein und nicht mehr lesbar. Beim Ansehen oder Drucken mit dem CapiFax-eigenen Faxviewer erscheint dagegen alles auf einer Seite - nur eben entsprechend verkleinert.

Sie können sich in diesen Fällen behelfen, indem Sie das empfangene Fax ins Clipboard übernehmen und daraus in ein Grafikprogramm kopieren, um es in einzelne Teile zu spalten und diese dann auszudrucken.

^ Zur Übersicht


Bei einem Fax fehlt ein Stück am linken oder rechten Rand.

Wenn Sie mit CapiFax ein Fax senden, das die Seitenbreite (fast) vollständig ausnutzt, können beim Empfang mit einigen herkömmlichen Faxgeräten ein paar Millimeter am linken und rechten Papierrand fehlen, während dasselbe Fax auf einem PC mit einer ISDN-Karte oder einem Modem vollständig und korrekt dargestellt wird. Die Fax-Norm definiert eine übertragbare Zeilenbreite als die gesamte Breite eines A4-Blattes, bei der Fax-Auflösung von 200 dpi (dots per inch) sind das genau 1728 Pixel. Die Druckzeile von Thermopapier-Faxgeräten erfasst aber nicht ganz die gesamte Papierbreite, sondern ein paar Millimeter weniger. Ebenso können Tintenstrahl-Faxgeräte meist nicht die gesamte Papierbreite ausnutzen. Es ist deshalb ratsam, bei der Fax-Erstellung z.B. mit dem CapiFax-Druckertreiber die Seitenbreite nicht bis zum letzten Millimeter auszuquetschen, sondern einen linken und rechten Rand von mindestens etwa 8 mm zu reservieren.

Bei den meisten Druckern werden mit CapiFax empfangene Faxe um ein paar Prozent gegenüber dem Original verkleinert ausgegeben. Der Grund ist, dass PC-Drucker gewöhnlich nicht die volle A4-Seitenbreite nutzen können. Damit nichts vom Rand verloren geht (selbst wenn er bei einem konkreten Fax gar nicht wirklich benutzt wird), verkleinert der Windows-Druckertreiber die Ausgabe geringfügig.

^ Zur Übersicht


CapiFax sendet nur auf einem Teil der ISDN-Kanäle.

In der Server-Konfiguration kann man unter "Kanalbeschränkungen" einstellen, wieviele Kanäle maximal zum Senden und zum Empfangen benutzt werden. Von den dort gemachten Einstellungen gibt es aber drei Ausnahmen:

^ Zur Übersicht


Der Import von Faxnummern klappt nicht.

Typische Ursache des Problems ist die Nichteinhaltung des erforderlichen Formats.

Typische Beispiele für Fehler in den Import-Daten sind:

CapiFax prüft beim Import auch, ob Namen oder Nummern mehrfach vorkommen. Namen werden ggf. eindeutig gemacht, z.B. "Meier 2". Bei mehrfach auftretenden gleichen Nummern wird nur die erste übernommen. Wegen dieses Prüfungsvorgangs kann der Import von Dateien mit mehreren tausend Zeilen einige Zeit in Anspruch nehmen.

^ Zur Übersicht


FaxdruckertreiberBei Serienfaxen erscheint das Fenster zur Nummerneingabe.

Offensichtlich findet der Faxdruckertreiber die Zielnummer nicht. Die am häufigsten verwendete Methode zum Versand von Serienfaxen ist (ab CapiFax 3.60) die Eingabe der Faxnummer bzw. eines Faxnummernfeldes zwischen zwei @-Zeichen in der Dokumentenvorlage als Schriftart "CapiFax Control".

Wenn trotzdem das Fenster zur manuellen Eingabe der Faxnummer erscheint, klicken Sie bitte probeweise auf den Knopf "Vorschau" in diesem Fenster. Normalerweise darf die Faxnummer auf der Vorschauseite nicht erscheinen, da die Schriftart CapiFax Control vom Textverarbeitungsprogramm dem Druckertreiber als ASCII-Zeichen zur Auswertung übergeben wird. Wenn die Nummer doch in der Vorschau erscheint, gibt es nur folgende denkbare Ursachen:

Bei Microsoft Office 2007 ist folgendes zu beachten, wenn CapiFax nicht als Standarddrucker des verwendeten Rechners eingestellt ist:

  1. Starten Sie Word 2007, ohne dabei ein Dokument zu laden.
  2. Klicken Sie im Menü Datei auf Drucken, wählen Sie den CapiFax-Drucker und klicken Sie auf "Schließen".
  3. Laden Sie erst jetzt Ihr Serienbrief-Dokument und verwenden Sie den Serienbrief-Assistenten, um die Druckausgabe zu starten.

Es hilft hierbei nicht, erst am Ende des Serienbrief-Assistenten den CapiFax-Drucker zu wählen. Es hilt auch nicht, bei geladenem Serienbrief-Dokument über Datei/Drucken CapiFax als Drucker auszuwählen: In beiden Fällen scheint Office 2007 die Dokumente bereits intern erzeugt zu haben und verwendet dann nicht mehr die gerätespezifische Druckerschriftart "CapiFax-Control", die dazu dient, dem Treiber die Faxzielnummer als Textzeichenfolge statt als Grafik-Pixel zu übergeben.

^ Zur Übersicht


Das Druckertreiber-Fenster zur Eingabe der Faxnummer erscheint nicht.

Dies kann in seltenen Fällen bei CapiFax-Versionen bis 3.50 passieren. Zusammen mit diesem Problem können auch folgende Symptome auftreten:

Die Ursache: CapiFax verwendet zum Öffnen des Druckertreiber-Fensters das Programm cfax_cmd.exe im System32-Verzeichnis bzw. sucht es über die Environment-Variable PATH. In sehr seltenen Fällen findet Windows das Programm dort nicht mehr, insbesondere nach Installation eines herstellerspezifischen Druckertreibers z. B. von Kyocera, der die PATH-Variable ändert.

Die Lösung des Problems, die allerdings nicht immer hilft: Kopieren Sie cfax_cmd.exe probeweise aus System32 nach System32\Spool\Drivers\32x86\3 (bei 32-Bit-Windows) bzw. nach System32\Spool\Drivers\X64\3 (bei 64-Bit-Windows).

CapiFax 3.51 vom September 2009 und auch spätere Versionen verwenden den expliziten Pfad, statt sich auf die PATH-Variable zu verlassen; das Problem sollte deshalb damit nicht mehr auftreten.

^ Zur Übersicht


Beim Speichern als Datei erscheint eine Fehlermeldung.

Symptom: Sie klicken im Faxdruckertreiber-Dialog auf "Als Datei speichern". Es erscheint der übliche Windows-Dateiauswahldialog, der an der Seite Symbole für Desktop, Eigene Dateien usw. als Standard-Pfadauswahl anbietet. Wenn Sie dort auf "Desktop" klicken, erscheint ein Fehler-Fenster mit etwa folgendem Inhalt:

"C:\Dokumente und Einstellungen\LocalService\Desktop bezieht sich auf einen Pfad, der nicht verfügbar ist. ..."

Die Ursache dafür ist, dass ein Druckertreiber prinzipbedingt im System-Kontext (LocalService) und nicht im Kontext des angemeldeten Benutzers läuft. Für das System gibt es aber keinen Desktop. CapiFax hat leider keinen Einfluss darauf, welche Standard-Pfade Windows in seinem Auswahldialog anbietet. Falls Sie die Fehlermeldung stört, können Sie sich als Administrator anmelden und den darin angegebenen Verzeichnisnamen manuell anlegen.

^ Zur Übersicht


TippsWeitere Tipps und Tricks zu CapiFax

^ Zur Übersicht


© Shamrock Software GmbH