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Gibt es zusätzliche Utilities für CapiFax?
Ja! Sie können das Popup-Programm aus NetMail auch mit CapiFax einsetzen, um sich über neue Faxe informieren zu lassen. Es öffnet ein Informationsfenster, sobald ein Fax (erfolgreich oder nicht) empfangen oder gesendet wurde.
Wenn Sie NetMail nicht verwenden, können Sie Popup.exe auch einzeln als Popup.ZIP herunterladen, ins CLIENTS-Verzeichnis unterhalb von CapiFax entpacken und von den Workstations via Netzwerk per Autostart aufrufen.
Falls Sie das Popup-Programm auf einem Terminalserver nutzen möchten, wird noch das Utility SlotProx benötigt. Es ist in CapiFax ab Version 4.00 bereits enthalten, um auch auf einem Terminalserver den Faxserver-Status im Client einblenden zu können. Für CapiFax-Version 3.xx können Sie SlotProx.ZIP (ca. 32 K) aber auch getrennt herunterladen und ins CapiFax-Unterverzeichnis CLIENTS entpacken; bitte lesen Sie die enthaltene Anleitung SlotProx.htm.
Ferner gibt es Faxtools.ZIP
(ca. 150 K, Version vom 04.07.2011) mit folgenden Kommandozeilen-Tools zu
CapiFax:
JOBLIST zeigt die aktuell noch zu sendenden Faxe des Servers an.
TXT2TIFF konvertiert eine Text- zu einer TIF-Datei,
SFF2TIFF konvertiert SFF zu TIF (einige andere Faxprogramme verwenden SFF),
TIFF2PDF konvertiert TIF zu PDF,
TIFF2SFF konvertiert TIF zu SFF.
Das Programm TXT2TIFF kann Textdateien wahlweise mit ANSI- oder OEM-Umlauten
verarbeiten und erkennt hierzu den Zeichensatz an den ersten 20 Zeilen der
Textdatei. Eine zu lange Zeile wird nach 80 Zeichen "hart" umbrochen. Nach 62
Zeilen wird eine neue Fax-Seite begonnen. Im OEM-/DOS-Zeichencode werden auch
alle üblichen Liniengrafik-Symbole unterstützt. Auch die wichtigsten
Drucker-Steuerzeichen und Escape-Sequenzen werden interpretiert (siehe
README.TXT in der ZIP-Datei).
Wodurch
unterscheidet sich CapiFax von anderen Lösungen?
Gegenüber Einzelplatz-Faxsoftware wie z.B. Fritz-Fax sendet und empfängt CapiFax Telefaxe im Netzwerk zentral auf einem Faxserver-PC. Es ist also weder eine ISDN-Karte in jeder Workstation noch eine virtuelle Netzwerk-CAPI o.ä. erforderlich. Es treten auch keine Konflikte bei gleichzeitiger Nutzung durch mehrere Workstations auf, da die abgehenden Faxe nacheinander auf die zur Verfügung stehenden ISDN-Kanäle verteilt werden.
Gegenüber anderen Faxserver-Lösungen besitzt CapiFax auch bereits in der preiswerten Pro-Version keine Einschränkung bei der Benutzerzahl oder bei der Anzahl der Rufnummern (MSNs), kann bis zu 8 Kanäle bedienen, ist neben herkömmlichen LAN-Workstations auch für Terminalserver geeignet und unterstützt Serienfaxe, Faxabruf und personalisiertes Senden.
Die Verbindung zwischen Client und Server erfolgt über normale Netzwerk-Dateizugriffe. Das erfordert auf der Faxserver-Seite entweder eine Windows-Serverlizenz, die für die erforderliche Workstation-Anzahl ausreicht (z.B. genügt Windows 7 Professional für bis zu 20 Workstations), oder man installiert den CapiFax-Server nicht auf der lokalen Festplatte, sondern auf einem Netzlaufwerk, das einem Fileserver zugeordnet ist.
CapiFax ist ein rein ISDN-basiertes Programm, das die ISDN-Möglichkeiten konsequent nutzt und deshalb nicht mit analogen Modems verwendet werden kann. Es spricht die CAPI-Schnittstelle direkt an und benötigt keinen virtuellen Modem-Treiber wie CFos oder CapiPort.
Dadurch können z.B. beim Faxabruf unterschiedliche Dokumente auf hundert oder mehr Durchwahlnummern bereitgehalten werden. Ebenso ist anhand der gerufenen Rufnummer eine gezielte Weiterleitung von Telefaxen als E-Mail möglich. Unerwünschte Faxwerbung kann anhand der Absender-Rufnummer oder der Faxkennung gesperrt werden. Für die einzelnen Netzwerk-Clients sind unterschiedliche MSNs möglich, so dass jede Abteilung ihre eigene Faxnummer erhält. Aber auch eine gemeinsame Verwendung eines Faxkontos durch mehrere Arbeitsplätze ist möglich.
Welche ISDN-Adapter sind für CapiFax geeignet?
CapiFax
benötigt eine ISDN-Karte, in deren CAPI-2.0-Treiber die
Fax-Funktionalität entsprechend "T.30 with Extensions"
implementiert ist, zum Beispiel AVM-Fritz, Primux 2S0/4S0/S2M oder Dialogics
Diva (früher Eicon).
Karten, bei denen die Fax-Funktion nicht im CAPI-Treiber, sondern in einem mitgelieferten Fax-Programm realisiert ist, sind ungeeignet. Erfahrungsgemäß sind auch viele CAPI-Treiber von Telefonanlagen und ISDN-Routern nicht faxfähig. Sie können das Freeware-Programm CapiInfo benutzen, um herauszufinden, ob Ihr ISDN-Adapter geeignet ist; es muss im Feld B3-Protokolle "5=T.30 for Group 3 fax with extensions" anzeigen.
Beachten Sie bitte, dass ISDN-Karten und auch externe USB-basierte ISDN-Adapter typischerweise nicht innerhalb einer "virtuellen Maschine" funktionieren. Virtualisierungs-Software beinhaltet üblicherweise keinen Code für den konfliktfreien Zugriff mehrerer Betriebssystem-Instanzen auf die ISDN-Hardware, deshalb finden ISDN-Anwendungen wie CapiFax dann keinen ISDN-Treiber. Ein faxfähiger ISDN-Router mit LAN-CAPI ist hier die Lösung.
Kann man mit CapiFax auch über einen DSL-Anschluss faxen?
Im Prinzip ginge das über einen VoIP-CAPI-Treiber, aber diese Lösung ist umständlich und unzuverlässig. In der Praxis bedeutet das also: CapiFax erfordert einen ISDN-Anschluss und eine faxfähige ISDN-Karte.
Der Hintergrund dieser Frage ist oft auch die Überlegung, beim Fax-Senden gegenüber den herkömmlichen ISDN-Verbindungen Kosten sparen zu wollen. Aus Netzbetreibersicht (z.B. Telekom) muss aber irgend jemand schließlich die Verbindungskosten zu dem Teilnehmer tragen, der das Fax dann an seinem Telefonanschluss empfängt, so dass das Senden über ein kostenpflichtiges VoIP-Gateway erforderlich ist. Verglichen mit der heutigen ISDN-Tarifstruktur (z.B. Inlands- oder Europa-Flatrate) ergeben sich damit kaum noch Einsparungs-Potentiale.
Natürlich kann man Faxe aber auch einfach als TIF-Datei per E-Mail über einen DSL-Anschluss versenden, wenn der Empfänger eine Mail-Adresse besitzt: Das ist mit Abstand die preiswerteste Methode, hat aber mit Faxversand eigentlich nichts zu tun.
Funktioniert
CapiFax über Voice-over-IP-Lösungen (VoIP)?
Ja, CapiFax wurde erfolgreich mit VoIP-CAPI ® von Ikon über ein Innovaphone-Gateway sowie mit dem XCAPI-Treiber von TE-Systems getestet. Allerdings sollte man bedenken, dass die Kosten für VoIP mit Realtime-Fax (T.38) und H.323-Gateway nach wie vor erheblich über denen für CapiFax selbst und einer herkömmlichen ISDN-Karte liegen.
Beim Faxversand über VoIP können prinzipbedingte Probleme auftreten, wenn keine (noch wenig verbreitete) T.38-Umsetzung auf binäre Daten erfolgt, sondern der herkömmliche Sprachkanal benutzt wird:
Unter diesen Gesichtspunkten muss klar gesagt werden, dass der Faxversand und -empfang via VoIP generell nur eine Notlösung darstellt, gleichgültig, welche Soft- und Hardware man einsetzt. Bei der überschaubaren VoIP-Infrastruktur innerhalb eines Gebäudes mit externer ISDN-Anbindung sind geringere Probleme zu erwarten als bei einer Lösung, die auch extern mit VoIP arbeitet.
Kann man CapiFax auch als Dienst starten?
Capifax unterstützt seit Version 4.10 direkt den Betrieb als Dienst
(Windows-Service), so dass der Fax-Server auch dann läuft, wenn in Windows kein
Benutzer angemeldet ist. Die Option befindet sich in der
CapiFax-Server-Konfiguration unter "Konfiguration" als Menüpunkt "CapiFax
als Windows-Dienst aktivieren". Falls der CapiFax-Server nicht von der
lokalen Festplatte, sondern von einem Netzlaufwerk geladen wird (z.B.
NAS-Device), oder wenn der Menüpunkt nicht lokal, sondern aus einer
Remote-Sitzung aufgerufen wird, muss die Installation als Dienst manuell in
einer als Administrator aufgerufenen Konsole (CMD.exe) im
CapiFax-Programmverzeichnis mit der Anweisung cfax_srv -i
erfolgen, wobei der Dienst auch gleich gestartet wird; eine spätere
Deinstallation ist mit cfax_srv -u möglich, was den Dienst stoppt
und abmeldet. (Für frühere CapiFax-Versionen können Sie das kostenlose Utility
RunAsSvc von
Pirmasoft benutzen, um CapiFax als Dienst zu betreiben.)
Generell ist der Betrieb als Dienst prinzipbedingt mit einigen Einschränkungen verbunden:
Alternativ zum Betrieb als Dienst die Möglichkeit, in der Benutzer-Verwaltung der Systemsteuerung ein Auto-Login zu konfigurieren. Der Rechner bootet dann ohne Passwort-Eingabe. Als Name genügt ein Standard-Benutzer, Administrator-Rechte sind für den Betrieb nicht erforderlich. Ein Zugriffsschutz ist ferner über einen Bildschirmschoner mit Passwortschutz realisierbar. Den Bildschirmschoner kann man als .SCR-Datei bereits in der Autostart-Gruppe aufrufen, dadurch ist der Passwortschutz von Anfang an aktiv.
Welche ISDN-Dienstekennungen sollten Faxe haben?
CapiFax sendet Telefaxe normalerweise mit der ISDN-Dienstekennung "Analog", die auch für Sprache benutzt wird. Nach einigen Jahren Betriebserfahrung hat sich gezeigt, dass es damit am wenigsten Probleme gibt, während die eigentlich vorgesehene Kennung "Fax/Gruppe 3" von vielen Nebenstellen-Anschlüssen nicht akzeptiert wird. Mit der Option "Dienste abwechselnd versuchen" kann man auch dafür sorgen, dass beim Nichtzustandekommen einer Verbindung der nächste Versuch mit der jeweils anderen Faxkennung erfolgt.
Beim Empfang werden alle analogen Dienstekennungen akzeptiert, obwohl man eigentlich zwischen Sprache und Fax unterscheiden könnte. Es werden Anrufe mit den Kennungen Sprache allgemein (1), Sprache 3.1 kHz (4), Sprache digital (16) und natürlich Fax (17) entgegengenommen. Dieses Verhalten entspricht übrigens auch dem anderer Fax-Programme wie z.B. AVM-Fritz, auch wenn man damit eigentlich einige Möglichkeiten der ISDN-Dienstekennung verschenkt.
Mehr über Dienstekennungen können Sie in unserer Seite über ISDN-Grundlagen nachlesen.
Kann man beim Fax-Empfang oder -Senden ein Programm aufrufen?
Das ist seit CapiFax 3.45 möglich, beispielsweise zur Einbindung in ein Dokumenten-Management-System. Voraussetzung ist allerdings, dass CapiFax beim Faxempfang eine TIF-Datei speichert (wenn Sie bei einer Mail-Weiterleitung in der Mail-Konfiguration des CapiFax-Servers die Option "Faxdateien auch lokal speichern" abschalten, ist das nicht der Fall!). Ergänzen Sie hierzu im Kontenverzeichnis (.CLT) in der Datei SPOOL.INI unter [Common] folgende zwei Zeilen:
AutoExecuteIncoming=cmdline
AutoExecuteOutgoing=cmdline
Die angegebene Kommandozeile cmdline kann folgende Variablen enthalten,
es sind übrigens die gleichen wie für den E-Mail-Text, und Groß- oder
Kleinschreibung ist auch hier egal:
%TIF% = Name der TIF-Datei mit vollständigem Pfad
%Name% = Kontoname
%MSN% = verwendete ISDN-MSN
%Number% = Nummer der Gegenstelle (bei Empfang nur, sofern gemeldet)
%ID% = Fax-Kennung der Gegenstelle
%Remark% = Bemerkung aus dem Fax-Auftrag
%Redir% = umleitende Rufnummer (falls gemeldet)
Es ist notwendig, Parameter in Anführungszeichen zu setzen, wenn sie
Leerzeichen enthalten könnten; Beispiel:
AutoExecuteIncoming=c:\work\beispiel.exe "%TIF%" MSN "%ID%" "%Remark%"
^ Zur Übersicht
Wird beim Senden ein "gerichtsfester" Sendebericht gedruckt?
Ja, in allen drei folgenden Fällen wird oben auf der ersten Seite ein Sendebericht beim Ausdruck eingeblendet:
Wenn man dagegen ein gesendetes Fax erst öffnet, z.B. durch Doppelklick im Client, und es dann aus dem Fax-Betrachter Faxview heraus druckt, wird das unveränderte Original-Fax ohne eingeblendeten Sendebericht gedruckt.
Ist Mail zu Fax mit CapiFax möglich?
Unter Verwendung des Programms NetMail kann eine
reine Text-Mail an <Faxnummer>.fax@<Netmail-Domain> als Fax
gesendet werden. Die Funktion ist im NetMail-Gateway-Handbuch unter "Technische
Details" beschrieben.
Mit Attachments funktioniert das aber leider nicht: Beispielsweise müsste zum
Senden einer PDF-Datei ein PDF-Reader a la Adobe Reader aufgerufen werden,
damit dieser das Dokument dann über den CapiFax-Druckertreiber in faxfähiger
Form ausgibt. Für DOC-Dateien müsste Microsoft Word gestartet werden, für
XLS-Dateien Excel und so weiter.
Nun tendieren aber solche Programme leider dazu, regelmäßig irgendwelche Meldungsfenster zu öffnen, z.B. "Update verfügbar", "Zeichensatz nicht installiert", "Datei fehlerhaft" und so weiter, die dann lokal manuell bestätigt werden müssen. Dies führt dazu, dass eine solche Lösung für einen unbeaufsichtigten Faxserver-Betrieb leider völlig ungeeignet wäre. Eine entsprechende Erweiterung von CapiFax ist deshalb derzeit nicht geplant.
Ein anderes Faxprogramm funktioniert, aber CapiFax nicht.
Stellen Sie bitte zunächst sicher, dass Sie die aktuelle Version des CAPI-Treibers zu Ihrer ISDN-Karte benutzen und nicht etwa den von Windows installierten, sondern den des Hardware-Herstellers.
CapiFax benutzt im Gegensatz zu anderen Fax-Programmen direkt die im CAPI-Treiber vom Hersteller der ISDN-Karte eingebauten Fax-Funktionen (T.30-Erweiterung bei CAPI 2.0), um die Möglichkeiten z.B. aktiver Karten voll ausschöpfen zu können. Das bedeutet aber auch, dass ISDN-Karten, deren CAPI-Fax-Funktionen unvollständig oder fehlerhaft implementiert sind, entweder überhaupt nicht oder nicht richtig mit CapiFax funktionieren werden. Andere Faxprogramme wie etwa Winfax übernehmen die Faxmodem-Emulation selbst, verschenken dadurch aber die Rechenleistung des Prozessors auf einer aktiven ISDN-Karte. Sie arbeiten u.U. zwar korrekt, sind aber natürlich für einen Multikanal-Betrieb kaum geeignet.
Wenn Sie ein solches Problem feststellen, versuchen Sie bitte, beim Hersteller Ihrer ISDN-Karte eine fehlerbereinigte Treiber-Version mit Fax-T.30-Unterstützung zu erhalten. Eventuell hilft dem Hersteller dabei auch der Hinweis auf die Möglichkeit, eine Demo-Version der CapiFax-Software aus dem Internet laden zu können, die für seine Funktionstests völlig ausreicht. Falls Sie einen externen ISDN-Router verwenden, benötigen Sie eventuell ein Firmware-Upgrade des Herstellers, damit T.30 via CAPI unterstützt wird.
Versuchen Sie in Problemfällen ferner, in Ihrem Dokument graue oder farbige Elemente und Flächen zu vermeiden; das bei ihnen wegen der Schwarzweiß-Faxübertragung vom Windows-Druckertreiber erzeugte Punktraster führt nicht nur zu unnötig langen Übertragungszeiten und verschwommener Darstellung, sondern erfahrungsgemäß kommen einige Faxgeräte auch beim Empfang damit nicht immer klar. Faxdokumente sollten deshalb möglichst nur Schwarz und Weiß enthalten. Ferner können Sie versuchen, im CapiFax-Druckertreiber die Option "Hohe Auflösung" zu deaktivieren, da dieser Modus erfahrungsgemäß zu mehr Problemen führt als die Normalauflösung.
Die Installation des Druckertreibers klappt nicht.
Zur Installation des Druckertreibers müssen Sie mit einem Benutzernamen eingeloggt sein, dessen Rechte es erlauben, Dateien auch in das Windows-Systemverzeichnis zu kopieren, typischerweise mindestens als Hauptbenutzer; ab Windows 2003 sind zwingend Administrator-Rechte nötig.
Wenn das Client-Setup-Programm meldet, dass es eine Datei nicht ins System32-Verzeichnis kopieren konnte, ist in den meisten Fällen das Login mit einem Namen erfolgt, der keine Administrator-Rechte besitzt. Passende Zugriffsrechte sind auch für das CLIENTS-Verzeichnis sowie für das .CLT-Verzeichnis des jeweiligen Klienten unterhalb des CapiFax-Verzeichnisses im Netz erforderlich.
Falls Sie noch eine CapiFax-Version bis 2.15 einsetzen, empfehlen wir ein Update der Software auf die aktuelle Version. Damit ist auch die Kompatibilität mit Windows 7, Vista und 2003 sichergestellt, da der Druckertreiber nun nicht mehr im Kernel-, sondern im Usermode arbeitet.
Der Druckertreiber von CapiFax ist seit Version 3.00 Terminalserver-kompatibel. Der Druckertreiber muss dafür durch Aufruf von ...\Clients\Setup.exe mit Administrator-Rechten lokal auf dem Server-PC installiert werden, also nicht in einer Terminalserver-Sitzung. Er steht dann automatisch allen Terminalserver-Benutzern zur Verfügung. Für die Verwendung des in NetMail enthaltenen Popup-Programms auf Terminalserver-Clients ist das Zusatz-Utility SlotProx erforderlich.
Für 64-Bit-Versionen von Windows ist eine CapiFax-Version ab 3.30 erforderlich, seit dieser Version ist ein 64-Bit-Druckertreiber enthalten.
Die
E-Mail-Weiterleitung funktioniert nicht.
Hier sind zwei Fälle zu unterscheiden:
Auf den Clients wird der Server-Status nicht angezeigt.
Damit der Faxserver-Status in Echtzeit auch im Client-Fenster erscheint (ab CapiFax 4.00), stellen Sie bitte sicher, dass in der Windows-Firewall sowohl auf dem Faxserver als auch auf den Workstations die Funktion Datei- und Drucker-Freigabe erlaubt ist (selbst dann, wenn die Workstations keine Laufwerke oder Drucker im Netz bereitstellen). Falls Sie eine andere Firewall benutzen, geben Sie die UDP-Ports 138 und 139 für das lokale Subnetz frei.
Ferner muss in allen PCs dieselbe Arbeitsgruppe bzw. Domäne eingestellt sein. Bei WLAN-Treibern sollte man bei Problemen versuchsweise den Powersave-Modus ausschalten. Falls ein Terminalserver verwendet wird, muss das mit CapiFax gelieferte Programm Slotprox gestartet sein; nähere Details hierzu finden Sie im CapiFax-Handbuch im Kapitel Klienten-Konfiguration - Slotprox für Terminalserver.
Einige Grafikprogramme zeigen die Faxdateien gestaucht an.
Gemäß dem Fax-Standard CCITT T.30 werden normal auflösende Faxe mit einer horizontalen Auflösung von 196 dpi, aber vertikal nur mit 98 dpi gesendet (lediglich Faxe mit hoher Auflösung verwenden 196 x 196 dpi). In den Kopfdaten der TIF-Dateien wird die Auflösung vermerkt, aber leider werten einige Grafikprogramme diese nicht aus, weshalb dann normal auflösende Faxe um 50 % vertikal gestaucht erscheinen. Selbst das bei einigen Windows-Versionen mitgelieferte Imaging-Programm zeigt die Faxe zwar korrekt an, die Auflösungs-Information geht aber verloren, wenn man die Grafik nicht im TIF-, sondern in einem anderen Format (z.B. BMP) speichert.
Mit einem Trick kann man aber ein empfangenes oder gesendetes Fax normaler Auflösung in eine Datei hoher Auflösung umwandeln. Drucken Sie die Faxdatei einfach z.B. mit dem in CapiFax enthaltenen Fax-Viewer auf den virtuellen CapiFax-Drucker. Wählen Sie hierbei im CapiFax-Druckertreiber die Option "Hohe Auflösung" und klicken Sie dann nicht auf "Senden", sondern auf "Speichern". Es wird eine TIF-Datei mit symmetrischer Auflösung (196 x 196 dpi) ohne Qualitätsverluste erzeugt, die sich auch mit vielen anderen Programmen - soweit sie die Huffman-Codierung in TIF-Dateien unterstützen - bearbeiten lässt.

Grafiken,
Grautöne und Farbtöne werden unsauber gesendet.
Der Fax-Standard arbeitet mit einer Auflösung von 196 x 98 dpi (dots per inch, Punkte je Zoll, horizontal mal vertikal; bei hoher Auflösung 196 x 196 dpi), das ist wesentlich weniger als die bei Druckern übliche Auflösung von 300 oder 600 dpi. Ferner erlaubt die Faxübertragung keine Grau- oder gar Farbtöne, sondern nur die zwei Werte Schwarz und Weiß.
Windows versucht, so gut es geht, Grau- oder Farbtöne in ein Schwarzweiß-Raster umzuwandeln, bevor die Daten dem CapiFax-Druckertreiber übergeben werden. Das Ergebnis ist prinzipbedingt meist mehr oder weniger katastrophal. Dies ist keineswegs eine Eigenschaft von CapiFax, sondern resultiert aus dem Problem, dass Farb- oder Grau-Flächen für Faxe zu einem Punkteraster konvertiert werden müssen: Viele schwarze Punkte je Quadratmillimeter werden für dunklere Farbtöne benutzt, wenige für hellere.
Als Konsequenz daraus sollte man Farb- oder Grauflächen bei Faxvorlagen möglichst vermeiden. Dasselbe gilt übrigens auch für farbige oder graue Schriftarten - diese sind beim Empfänger dann meist kaum noch lesbar. Hinzu kommt, dass sich ein Punktraster bei der Faxübertragung mit der dabei verwendeten Huffman-Codierung praktisch nicht komprimieren lässt, so dass die Übertragung insbesondere bei größeren Flächen unnötig lange dauert.
Als E-Mail weitergeleitete Faxe erscheinen als schwarze Seite.
Falls Sie auf einem Rechner, auf dem das CapiFax-eigene Anzeigeprogramm Faxview nicht zur Verfügung steht, ein Fax nur als schwarze Seite sehen, liegt das meist daran, dass Microsoft Office einen ungeeigneten TIF-Viewer installierte, der mit dem Fax-Standard CCITT T.30 inkompatibel ist. Ändern Sie in diesem Fall im Arbeitsplatz unter Arbeitsplatz - Extras - Ordneroptionen - Dateitypen die TIF-Zuordnung zurück auf "Windows Bild- und Faxanzeige".
CapiFax bringt ein eigenes TIF-/SFF-Anzeigeprogram mit (FaxView). Es wird vom CapiFax-Client automatisch aufgerufen, wenn Sie im Protokoll auf eine Zeile mit einem gesendeten oder empfangenen Fax doppelklicken, unabhängig davon, mit welcher Anwendung TIF-Dateien in Windows verknüpft sind. Falls Sie es nicht benutzen möchten, z.B. weil Sie empfangene Faxe nachträglich bearbeiten wollen, können Sie die Datei FAXVIEW.EXE im CapiFax-Clients-Verzeichnis z.B. in FAXVIEW.BAK umbenennen. CapiFax benutzt in diesem Fall die in Windows für TIF-Dateien voreingestellte Applikation. Dies darf dann aber nicht der inkompatible Office-Viewer sein (siehe oben), sondern ein Programm wie z.B. das in Windows 2000 vorhandene Imaging oder die Bild- und Faxanzeige von Windows XP.
Was bedeuten Fehlercodes wie 3481 oder 3311 im Protokoll?
Die Datei FAX.LOG im Klienten-Unterverzeichnis ist eine Textdatei (CSV = comma-separated values). Das 11. Feld jeder Zeile enthält den Statustext. Dieser kann folgendermaßen aufgebaut sein:
OK
OK >[E-Mail-Weiterleitungsadresse]
OK <[per E-Mail erhaltenes und erfolgreich gesendetes Fax]
keine passende MSN
keine Antwort
Gegenstelle kein Fax
<4 Ziffern> <CAPI-Fehlertext>
Die vier Ziffern im letzten Fall entsprechen dem von der ISDN-Karte gelieferten Fehlercode. Wenn der Statustext mit einer Ziffer beginnt, kann also grundsätzlich von einer Fehlersituation ausgegangen werden, zum Beispiel:
Diese Fehlercodes werden vom Treiber der ISDN-Karte an CapiFax gemeldet. Wenn eine Faxübertragung wiederholt mit einem Code 331x fehlschlägt, ist die typische Ursache ein Verständigungs-Problem zwischen der lokalen ISDN-Karte und dem gegnerischen Faxgerät. Ein solches Problem kann deshalb auch nicht durch Änderungen der CapiFax-Einstellungen, sondern (wenn überhaupt) nur durch ein Update des ISDN-Treibers gelöst werden. Erfahrungsgemäß gibt es aber Kombinationen von Faxgeräten, die sich wegen deren allzu weiter Auslegung des Fax-Standards z.B. bei Timing-Werten und Leitungspegeln partout nicht miteinander vertragen wollen, und dasselbe gilt natürlich auch bei Verwendung einer ISDN-Karte.
Weitere CAPI-2.0-Fehlercodes finden Sie in unserem Grundlagen-Dokument "Datenfernübertragung" .
Das Fax kam vollständig an, aber im Protokoll steht ein Fehler.
Das kommt leider manchmal vor und ist beim üblichen Fax-Standard praktisch unvermeidlich, denn während der Seiten-Übertragung sendet der Absender "ins Leere". Erst wenn der Empfänger die Seite vollständig erhalten hat, bestätigt er den Erhalt dem Absender mit einem kurzen Datenblock.
Falls dieser Bestätigungs-Block gestört übertragen wird oder eine der beiden Seiten nur geringfügig zu früh auflegt, steht hinterher im Übertragungs-Protokoll eine Fehlermeldung, obwohl die Fax-Seite vollständig und fehlerfrei ankam.
In der Praxis führt dieses Problem, das oft durch kleine Interpretations-Freiräume in der Firmware von Faxgeräten, Modems oder CAPI-Treibern hervorgerufen wird, manchmal auch dazu, dass unnötigerweise mehrere Sendeversuche unternommen werden, weil die Gegenseite den Empfang scheinbar nicht korrekt bestätigt hat, obwohl das Fax dort in Wirklichkeit einwandfrei ankam. Deshalb ist es auch ratsam, die Zahl der Sendeversuche möglichst nicht größer als 3 zu wählen.
Bei
bestimmten Gegenstellen bricht die Verbindung immer ab.
Es kommt leider manchmal (wenn auch selten) vor, dass von einer bestimmten Gegenstelle kein Fax empfangen oder keines zu ihr gesendet werden kann. Typische Fehlercodes im CapiFax-Log sind dabei 3311, 3312, 3314, 3315.
Der CCITT-Faxstandard legt bei den Übertragungs-Pegeln, beim Zeitverhalten usw. bestimmte Toleranzbereiche fest. Wenn eines der beteiligten Endgeräte, z.B. das Faxgerät am anderen Ende der Leitung, am Rande oder außerhalb dieser Toleranzen arbeitet oder der Übertragungspegel bei analogen Zuleitungen geschwächt wird, dann ist eine Faxübertragung u.U. nicht möglich. Probleme ergeben sich teilweise auch bei Fax-/Telefon-Kombigeräten, da diese die im Standard geforderte Maximalzeit von 35 Sekunden bis zum Fax-Antwortton nicht immer einhalten. Ferner ist die Verwendung von VoIP-Anschlüssen (Voice over IP) aufgrund der gegenüber ISDN schlechteren Übertragungsqualität problematisch.
CapiFax selbst kann an diesem Verhalten leider nichts ändern, da das Zeitverhalten und die benutzten Übertragungspegel ausschließlich vom Treiber der verwendeten ISDN-Karte selbst festgelegt werden und von einem Anwendungsprogramm nicht beeinflussbar sind. Eventuell hilft ein Treiber-Update der ISDN-Karte, das Problem zu mildern.
Wie druckt man empfangene mehrseitige Faxe?
Im Normalfall ist das überhaupt kein Problem, wenn der Absender das Fax wirklich mehrseitig gesendet hat, d.h. mit Seiten-Trennungen: CapiFax legt es dann zwar in einer einzigen Datei ab, aber als Multipage-Dokument, und das CapiFax-Anzeigeprogramm Faxview oder ein anderes Grafikprogramm kann es Seite für Seite anzeigen oder drucken.
In sehr seltenen Fällen benutzen Faxabsender aber eine Endlospapier-Vorlage, bzw. es werden fälschlich mehrere Seiten ohne Seitentrennung eingezogen, die dann als eine einzige lange Seite übertragen werden. Das ist im Prinzip möglich und erlaubt, da der Fax-Standard keine bestimmte Maximal-Seitenlänge definiert. Beim Drucken erscheint dann meist nur der erste, auf eine A4-Seite passende Teil. Man kann zwar die Druckoption "Größe anpassen" wählen, aber dann ist die Schrift gewöhnlich zu klein und nicht mehr lesbar. Beim Ansehen oder Drucken mit dem CapiFax-eigenen Faxviewer erscheint dagegen alles auf einer Seite - nur eben entsprechend verkleinert.
Sie können sich in diesen Fällen behelfen, indem Sie das empfangene Fax ins Clipboard übernehmen und daraus in ein Grafikprogramm kopieren, um es in einzelne Teile zu spalten und diese dann auszudrucken.
Bei einem Fax fehlt ein Stück am linken oder rechten Rand.
Wenn Sie mit CapiFax ein Fax senden, das die Seitenbreite (fast) vollständig ausnutzt, können beim Empfang mit einigen herkömmlichen Faxgeräten ein paar Millimeter am linken und rechten Papierrand fehlen, während dasselbe Fax auf einem PC mit einer ISDN-Karte oder einem Modem vollständig und korrekt dargestellt wird. Die Fax-Norm definiert eine übertragbare Zeilenbreite als die gesamte Breite eines A4-Blattes, bei der Fax-Auflösung von 200 dpi (dots per inch) sind das genau 1728 Pixel. Die Druckzeile von Thermopapier-Faxgeräten erfasst aber nicht ganz die gesamte Papierbreite, sondern ein paar Millimeter weniger. Ebenso können Tintenstrahl-Faxgeräte meist nicht die gesamte Papierbreite ausnutzen. Es ist deshalb ratsam, bei der Fax-Erstellung z.B. mit dem CapiFax-Druckertreiber die Seitenbreite nicht bis zum letzten Millimeter auszuquetschen, sondern einen linken und rechten Rand von mindestens etwa 8 mm zu reservieren.
Bei den meisten Druckern werden mit CapiFax empfangene Faxe um ein paar Prozent gegenüber dem Original verkleinert ausgegeben. Der Grund ist, dass PC-Drucker gewöhnlich nicht die volle A4-Seitenbreite nutzen können. Damit nichts vom Rand verloren geht (selbst wenn er bei einem konkreten Fax gar nicht wirklich benutzt wird), verkleinert der Windows-Druckertreiber die Ausgabe geringfügig.
CapiFax sendet nur auf einem Teil der ISDN-Kanäle.
In der Server-Konfiguration kann man unter "Kanalbeschränkungen" einstellen, wieviele Kanäle maximal zum Senden und zum Empfangen benutzt werden. Von den dort gemachten Einstellungen gibt es aber drei Ausnahmen:
Der Import von Faxnummern klappt nicht.
Typische Ursache des Problems ist die Nichteinhaltung des erforderlichen Formats.
"Hans Muster";"0123456789""Hans Muster";"0123456789";"3"Typische Beispiele für Fehler in den Import-Daten sind:
Meier,Grünstraße 12,1234 Berlin,0301234567Meier,Hans,0301234567"Meier Hans,0301234567""Meier Hans";"0301234567";"Berlin"CapiFax prüft beim Import auch, ob Namen oder Nummern mehrfach vorkommen. Namen werden ggf. eindeutig gemacht, z.B. "Meier 2". Bei mehrfach auftretenden gleichen Nummern wird nur die erste übernommen. Wegen dieses Prüfungsvorgangs kann der Import von Dateien mit mehreren tausend Zeilen einige Zeit in Anspruch nehmen.
Bei
Serienfaxen erscheint das Fenster zur Nummerneingabe.
Offensichtlich findet der Faxdruckertreiber die Zielnummer nicht. Die am häufigsten verwendete Methode zum Versand von Serienfaxen ist (ab CapiFax 3.60) die Eingabe der Faxnummer bzw. eines Faxnummernfeldes zwischen zwei @-Zeichen in der Dokumentenvorlage als Schriftart "CapiFax Control".
Wenn trotzdem das Fenster zur manuellen Eingabe der Faxnummer erscheint, klicken Sie bitte probeweise auf den Knopf "Vorschau" in diesem Fenster. Normalerweise darf die Faxnummer auf der Vorschauseite nicht erscheinen, da die Schriftart CapiFax Control vom Textverarbeitungsprogramm dem Druckertreiber als ASCII-Zeichen zur Auswertung übergeben wird. Wenn die Nummer doch in der Vorschau erscheint, gibt es nur folgende denkbare Ursachen:
Bei Microsoft Office ab 2003 (z.B. 2003, 2007, 2010) ist folgendes zu beachten, wenn CapiFax nicht als Standarddrucker des verwendeten Rechners eingestellt ist:
Es hilft hierbei nicht, erst am Ende des Serienbrief-Assistenten den CapiFax-Drucker zu wählen. Es hilft auch nicht, bei geladenem Serienbrief-Dokument über Datei/Drucken CapiFax als Drucker auszuwählen: In beiden Fällen scheint Office die Dokumente bereits intern erzeugt zu haben und verwendet dann nicht mehr die gerätespezifische Druckerschriftart "CapiFax Control", die dazu dient, dem Treiber die Faxzielnummer als Textzeichenfolge statt als Grafik-Pixel zu übergeben.
Bei Microsoft Office 2010 scheint es ferner unter nicht erklärbaren Randbedingungen auch nötig zu sein, nicht nur die Faxnummern-Zeile selbst, sondern auch die unmittelbar darüber befindliche (Leer-)Zeile in der Schriftart CapiFax Control zu formatieren.
Das Druckertreiber-Fenster zur Eingabe der Faxnummer erscheint nicht.
Dies kann in seltenen Fällen bei CapiFax-Versionen bis 3.50 passieren. Zusammen mit diesem Problem können auch folgende Symptome auftreten:
Die Ursache: CapiFax verwendet zum Öffnen des Druckertreiber-Fensters das Programm cfax_cmd.exe im System32-Verzeichnis bzw. sucht es über die Environment-Variable PATH. In sehr seltenen Fällen findet Windows das Programm dort nicht mehr, insbesondere nach Installation eines herstellerspezifischen Druckertreibers z. B. von Kyocera, der die PATH-Variable ändert.
Die Lösung des Problems, die allerdings nicht immer hilft: Kopieren Sie
cfax_cmd.exe probeweise aus System32 nach
System32\Spool\Drivers\32x86\3 (bei 32-Bit-Windows) bzw. nach
System32\Spool\Drivers\X64\3 (bei 64-Bit-Windows).
CapiFax 3.51 vom September 2009 und auch spätere Versionen verwenden den expliziten Pfad, statt sich auf die PATH-Variable zu verlassen; das Problem sollte deshalb damit nicht mehr auftreten.
Beim Speichern als Datei erscheint eine Fehlermeldung.
Symptom: Sie klicken im Faxdruckertreiber-Dialog auf "Als Datei speichern". Es erscheint der übliche Windows-Dateiauswahldialog, der an der Seite Symbole für Desktop, Eigene Dateien usw. als Standard-Pfadauswahl anbietet. Wenn Sie dort auf "Desktop" klicken, erscheint ein Fehler-Fenster mit etwa folgendem Inhalt:
"C:\Dokumente und Einstellungen\LocalService\Desktop bezieht sich auf einen Pfad, der nicht verfügbar ist. ..."
Die Ursache dafür ist, dass ein Druckertreiber prinzipbedingt im System-Kontext (LocalService) und nicht im Kontext des angemeldeten Benutzers läuft. Für das System gibt es aber keinen Desktop. CapiFax hat leider keinen Einfluss darauf, welche Standard-Pfade Windows in seinem Auswahldialog anbietet. Falls Sie die Fehlermeldung stört, können Sie sich als Administrator anmelden und den darin angegebenen Verzeichnisnamen manuell anlegen.
Weitere
Tipps und Tricks zu CapiFaxHKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\WAB\WAB4
ein neues DWord namens UseOutlook erstellen und den Wert 1 zuweisen
(klappt leider nicht bei 2003!).cfax_dlg.exe
SEND:c:\test.tif oder, mit Angabe einer Nummer: cfax_dlg.exe
SEND:c:\test.tif NUMBER:0891234567© Shamrock Software GmbH