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Gibt es zusätzliche Dateien zum Download für CapiCall?
Ja, eine ganze Menge! Hier gibt es folgende ZIP-Dateien als CapiCall-Ergänzung zum Download (mit Winzip, Unzip o.ä. entpacken):
Addon.zip (136 K, 03.03.09): Enthält Utilities für die Message-Lampe an Systemtelefonen bestimmter Tk-Anlagen sowie zum Konvertieren von WAV- in PCM-Files und umgekehrt, JScript- und VBScript-Beispiele für externe Programme, CGI- und PHP-Scripts für Web-Server für eine Rückruf-Webseite, zum Auslesen der Protokolle oder zum Anhören von Voicemails sowie ein Verlosungs-Utility zum Erzeugen von PIN-Ansagen. Nach dem Entpacken bitte Addon.htm lesen (ist auch in der ZIP-Datei enthalten).
Weiblich.zip (860 K): Enthält deutschsprachige Ansagen als synthetische weibliche Stimme als Alternative zu den mitgelieferten Ansagen mit männlicher Stimme. Entpacken Sie die PCM-Dateien einfach unter Beibehaltung der Ordner-Struktur ins CapiCall-Verzeichnis, um die vorhandenen gleichnamigen Ansagen zu ersetzen.
Karussel.zip (280 K): Enthält PCM-Dateien zur Benutzung der Karussel-Funktion von CapiCall-Pro/S2M sowie zum Ein- und Ausschalten der Benachrichtigung per Telefon; bitte ins INTERN-Unterverzeichnis entpacken.
InternE.zip (500 K): Enthält englische Ansagen als Alternative zu den mitgelieferten deutschen. Bitte beachten Sie hierzu im CapiCall-Handbuch unter "Spezielle Anwendungen" die Hinweise zur Mehrsprachigkeit. (Diese Ansagen sind in der englischsprachigen CapiCall-Version bereits enthalten.)
Prepaid.zip (150 K): Wird nur Nutzung der Zeitguthaben-Funktion von CapiCall-Pro/S2M ab Version 2.37 benötigt. Bitte lesen Sie nach dem Entpacken die Datei Liesmich.txt.
Welche
ISDN-Karten sind für CapiCall geeignet?
CapiCall unterstützt generell jede ISDN-Karte, die für das von Ihnen benutzte Betriebssystem (Windows 95/98 oder Windows NT) einen 32-bit-Treiber entsprechend dem Standard CAPI 2.0 mitbringt. Shamrock empfiehlt folgende preiswerte Karten:
ISDN-Modems mit serieller Schnittstelle sind für Sprachanwendungen ungeeignet, da sie den nötigen Datendurchsatz von 2 x 64 kbit/s nicht schaffen. Analoge Voice-Modems werden von CapiCall nicht unterstützt, da sie elementare Funktionen wie Rufnummern-Anzeige, Weiterverbinden usw. nicht unterstützen.
Das Vermitteln erfordert außer für die Copy-Methode (über 2. B-Kanal) eine ISDN-Karte mit den genormten "CAPI Supplementary Services" Parken, Hold, Retrieve, ECT und 3PTY. Ob eine in Ihrem PC installierte Karte die Vermittlungsfunktionen wie Hold, 3PTY, ECT oder Parken unterstützt, können Sie mit dem Programm CapiInfo ganz einfach überprüfen. Fragen Sie bitte ggf. den Hersteller Ihrer ISDN-Karte, ob es von ihm inzwischen einen neueren CAPI-Treiber mit diesen Funktionen gibt. Falls das nicht der Fall ist, können Sie in CapiCall die Vermittlungsart "Copy" benutzen, wobei allerdings zwei B-Kanäle belegt werden. Bei Primärmultiplex-Anschlüssen (S2M) ist an Telekom-Vermittlungsstellen allerdings ohnehin nur der Copy-Modus möglich.
CapiCall-S2M erlaubt bis zu 32 Anrufer gleichzeitig an 16 S0-Anschlüssen mit vier 4fach-Karten wie Primux-4S0. Alternativ können Sie CapiCall-S2M an einem Primärmultiplex-Anschluss (30 Kanäle) mit einer speziellen S2M-Karte betreiben, z.B. Primux, HST-Saphir V, AVM-T1 oder Dialogics BRI-S2M. Das Weiterverbinden von Anrufern kann bei CapiCall mit der Vermittlungsoption "Copy" erfolgen.
Mit CapiCall-Pro und speziellen ISDN-Karten kann man bis zu vier ISDN-Busse und damit bis zu acht Anrufer gleichzeitig bedienen, z.B. mit einer aktiven Karte Primux-4S0 (als PCI- oder PCI-Express-Karte erhältlich). Es ist möglich, bei Primux-Karten interne und externe S0-Busse gemischt anzuschließen. In diesem Fall sollten Sie jedoch den ersten Controller immer intern benutzen, da CapiCall Benachrichtigungs-Anrufe immer über den Controller 1 ausführt. So können auch interne Teilnehmer noch benachrichtigt oder geweckt werden. Den internen Bus sollten Sie in der Tk-Anlage für "automatische Amtsholung" konfigurieren, damit die Amtsholung auf allen angeschlossenen Bussen einheitlich ist. Interne Teilnehmer lassen sich in den meisten Anlagen mit einem vorangestellten Stern vor der Nebenstellen-Nummer trotzdem noch erreichen.
Beachten Sie bitte, dass ISDN-Karten und auch externe USB-basierte ISDN-Adapter typischerweise nicht innerhalb einer "virtuellen Maschine" funktionieren: Virtualisierungs-Software beinhaltet üblicherweise keinen Code für den konfliktfreien Zugriff mehrerer Betriebssystem-Instanzen auf die ISDN-Hardware, deshalb finden ISDN-Anwendungen wie CapiCall dann keinen ISDN-Treiber. Ein externer ISDN-Router mit LAN-CAPI kann eine Lösung sein, meist werden dabei - ganz abgesehen von der begrenzten Kanalzahl - keine erweiterten CAPI-Funktionen z.B. für das Weiterverbinden von Anrufen unterstützt..
Funktioniert CapiCall auch über VoIP?
Ja, CapiCall kann auch für Voice-over-IP eingesetzt werden. Dafür gibt es zwei Lösungsvarianten:
Allerdings ist z.B. eine DSL-Leitung gewöhnlich nur zusammen mit einer Telefonleitung erhältlich, und wenn das eine ISDN-Leitung ist, dann liefert die Verwendung einer ISDN-Karte mit ihren stabilen und verzögerungsfreien 64 kbit/s je B-Kanal meist eine bessere Sprachqualität als eine VoIP-Verbindung, bei der prinzipbedingt oft hörbare Echos, Delays und Jitter-Effekte auftreten. Zu bedenken ist auch, dass wegen der begrenzten DSL-Upload-Geschwindigkeit meist nur ein oder zwei Sprachkanäle für VoIP sinnvoll nutzbar sind, während je ISDN-Anschluss zwei stabile B-Kanäle ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen. In einem professionellen Umfeld, bei dem die Qualitätsanforderungen höher als bei rein privater Verwendung sind, ist daher ein ISDN-Anschluss gegenüber VoIP via DSL zu bevorzugen.
Welche
Vermittlungsart soll ich einstellen?
Am Telekom-Netz, d.h. ohne Tk-Anlage, funktionieren derzeit nur die Vermittlungsarten 3PTY-O, Copy und Parken, letzteres natürlich nur am lokalen S0-Bus. Bei den meisten Vermittlungsstellen steht als optionales Merkmal inzwischen auch ECT zur Verfügung. Der Anrufer bezahlt für seine Verbindung bis zu CapiCall, während Sie (außer beim Parken) die Gebühren für die vermittelte Verbindung von CapiCall zum Zieltelefon bezahlen, z.B. zu Ihrem Handy.
Bei 3PTY-O erhebt die Telekom einen Konferenz-Zuschlag von 6 Cent je angefangene Minute. Aufgrund eines etwa seit März 1999 vorhandenen Fehlers in den Telekom-Vermittlungsstellen ist ferner ein Vermitteln per Dreierkonferenz nicht mehr auf zwei Kanälen gleichzeitig möglich; CapiCall enthält deshalb im Menü "Vermittlungsart" eine Option "Nur ein Gespräch pro Controller", um zu vermeiden, dass ein zweiter Anruf angenommen wird, dessen Vermittlung dann nicht möglich wäre. Bitte beachten Sie auch, dass sogenannte ISDN-Sammelanschlüsse mit mehreren S0-Bussen unter derselben Rufnummer nur eine einzige MSN bieten und die Dienstmerkmale Rufnummern-Meldung und Dreierkonferenz nicht unterstützen.
Die Vermittlungsart "Copy" (CapiCall ab 3.07) funktioniert an allen Anschlussvarianten, belegt dabei jedoch stets zwei B-Kanäle (je einen kommend und gehend). In manchen Fällen kann sie wegen des blockweisen Sprachdaten-Transfers und der unvermeidlichen akustischen Rückkopplung im Hörer der Gegenstelle zu einem leisen Echo der eigenen Stimme führen.
Bei Tk-Anlagen ohne internen S0-Bus ist die ISDN-Karte keine Nebenstelle, sondern ist parallel zur Anlage am Amt angeschlossen. Wenn Sie einen Anrufer zu einem Telefon der Tk-Anlage weiterverbinden möchten, müssen Sie in CapiCall als Vermittlungsziel deshalb eine Amts-MSN Ihrer Tk-Anlage eintragen (also nicht eine Nebenstellen-Nummer!), und das so vermittelte Gespräch kostet Sie zusätzliche Gebühren. Es ist also auf jeden Fall sinnvoll, die Tk-Anlage, wenn möglich, mit einem internen S0-Bus nachzurüsten.
Bei Tk-Anlagen mit internem S0-Bus, die das Benutzen von ISDN-Telefonen auch von Fremdherstellern erlauben (Auerswald, Eumex usw.), ist das Vermitteln normalerweise kein Problem. Bei Anlagen, die das Vermitteln nur mit speziellen Systemtelefonen desselben Herstellers gestatten, wird das Weiterverbinden per ISDN-Karte dagegen nicht funktionieren. Ob mehrere Anrufer gleichzeitig vermittelt werden können, ist ebenfalls von der Anlage abhängig. So kann z.B. eine Auerswald-Anlage ETS 4308i zwar problemlos auch dann ein Gespräch weitervermitteln, wenn die ISDN-Karte zwei Anrufer gleichzeitig bedient. Wenn aber umgekehrt ein zweiter Teilnehmer anruft, während die ISDN-Karte bereits einen Teilnehmer mit 3PTY-O an eine andere Nebenstelle vermittelt hat, werden beide (!) Gespräche getrennt. Die Abhilfe ist aber ganz einfach: Stellen Sie eine andere Vermittlungsart in CapiCall ein, z.B. 3PTY-A oder ICT.
Bei manchen Tk-Anlagen dauert das Durchschalten der Sprache etwa ein bis zwei Sekunden, wenn Sie ICT als Vermittlungsart in CapiCall eingestellt haben, z.B. wiederum bei der Anlage ETS-4308i von Auerswald. Wenn Sie sich am Telefon melden, hört Ihr Gegenüber dann die ersten ein oder zwei Worte nicht. Sie können das Problem beheben, indem Sie als Vermittlungsart 3PTY-A statt ICT einstellen.
Wenn ein externer CapiCall-Anrufer über eine Tk-Anlage z.B. zu Ihrem Mobiltelefon, also extern, vermittelt werden soll, muss dazu in der Anlagen-Konfiguration für die CapiCall-MSNs das "Amt-zu-Amt-Vermitteln" freigegeben sein. Tk-Anlagen benutzen dafür gewöhnlich zwei B-Kanäle, einen ankommenden und einen abgehenden; ein gleichzeitiger weiterer Anruf ist in dieser Situation beim gleichen ISDN-Anschluss deshalb nicht möglich.
Wenn Probleme auftreten, sehen Sie bitte im CapiCall-Protokoll nach, was dort in der roten Textzeile mit Ihrem Vermittlungs-Versuch steht. Bei CAPI-Fehlern finden Sie in der Protokollzeile auch eine Erklärung im Klartext. Das Protokoll finden Sie im Windows-Startmenü unter Programme - CapiCall - Protokolle. Kontrollieren Sie bitte auch die Einstellungen für Amtsnull, gemeldete Amtskennung und Länge interner Nebenstellen-Nummern in der CapiCall-Konfiguration unter Allgemeine Einstellungen sowie die abgehende MSN unter Benachrichtigungen.
Wenn Sie in den Vermittlungs-Optionen als Folgeaktion beim Fehlschlagen des Verbindens "Weiter versuchen" eingestellt haben (ab CapiCall 5.00), können Sie durch Ersetzen der zwei Dateien CCFIELD.PCM und CCFIELD1.PCM beeinflussen, wie oft bei einem Anrufer im Wartefeld versucht wird, ihn erneut zu verbinden. Wenn die Ansagen max. 4 s lang sind (wie die mitgelieferten), fügt CapiCall eine zusätzliche Pause von 10 s ein; bei längeren Ansagen wird das Verbinden ohne weitere Pause erneut versucht.
Ist der Anrufbeantworter für unterschiedliche Nebenstellen nutzbar?
Ja. Sie können erreichen, dass bei einer Anruf-Umleitung von bestimmten Telefon-Nebenstellen zu CapiCall alle Anrufbeantworter-Nachrichten automatisch in der privaten Sprachmailbox landen, die dem Inhaber der ursprünglich gerufenen Nebenstelle gehört.
Ab CapiCall 3.44 (5.9.2001) ist anhand der gemeldeten umleitenden Rufnummer eine Umleitung des Anrufbeantworters in eine Voicemailbox möglich. An Telekom-Anschlüssen und auch in einigen Tk-Anlagen (soweit diese die umleitende Nummer melden) können so mit einer einzigen CapiCall-MSN bis zu 100.000 Voicemail-Postfächer realisiert werden. Ob die umleitende Rufnummer an Ihrem Anschluss bzw. in Ihrer Tk-Anlage gemeldet wird, sehen Sie bei einem umgeleiteten Anruf sofort in der Statuszeile des CapiCall-Voiceservers; dort wird außer der Nummer des umleitenden Telefons zusätzlich auch die des ursprünglichen Anrufers angezeigt. Aktivieren Sie in "Allgemeine Einstellungen" bei "Umleitung an Voicemail" die Option "nach umleitendem Anschluss". Alle Telefone können bei der Umleitung die gleiche CapiCall-MSN benutzen. Die Voicemail-Benutzernummer im CapiCall-Telefonbuch stimmt mit der Nummer des umleitenden Telefons überein:
| Anrufer A | -----> | App. 31 | ---umleitende Nr.=31--> | MSN 41 |
| CapiCall | ||||
| Anrufer B | -----> | App. 32 | ---umleitende Nr.=32--> | MSN 41 |
Falls Ihr Anschluss die umleitende Rufnummer nicht meldet, müssen die einzelnen Telefone an unterschiedliche CapiCall-MSNs umgeleitet werden. Aktivieren Sie in "Allgemeine Einstellungen" bei "Umleitung an Voicemail" die Option "nach MSN".Damit wird die Anrufbeantworter-Nachricht in derjenigen Sprachmailbox abgelegt, deren Benutzernummer gleich der angerufenen CapiCall-MSN ist (z.B. 42), natürlich vorausgesetzt, dass dieser Benutzer existiert. Im folgenden Beispiel ist dem Apparat 31 die Benutzernummer 41 zugeordnet, und dem Apparat 32 die Benutzernummer 42:
| Anrufer A | -----> | App. 31 | ---umgeleitet auf 41---> | MSN 41 |
| CapiCall | ||||
| Anrufer B | -----> | App. 32 | ---umgeleitet auf 42---> | MSN 42 |
In CapiCall können dabei MSN-abhängige Ansagen in MSNxx.PCM dazu benutzt werden, um den Anrufern unterschiedliche Begrüßungstexte vorzuspielen. Dazu muss in der Konfiguration die Option "Startansage MSN-abhängig" gewählt sein. Bei CapiCall-Pro wird statt MSNxx.PCM als Dateiname CnMxx.PCM mit n = Controller-Nummer verwendet, wenn im Hauptbildschirm der Konfiguration "Controller- und MSN-abhängig" eingestellt ist. Alternativ kann unter "Allgemeine Einstellungen" die Startansage auch von der umleitenden Rufnummer abhängig gemacht werden.
Die maximale Anrufbeantworter-Anzahl ist bei diesem Verfahren gleich der möglichen MSN-Anzahl. Die bei CapiCall-Pro angegebene Beschränkung der MSN-Zahl auf 40 gilt nur für den direkten Amts-Anschluss und nicht innerhalb von Tk-Anlagen. In einigen Anlagen wie etwa Siemens-Hicom 300 kann man praktisch beliebig viele MSNs an einem S0-Bus und damit auch beliebig viele persönliche Anrufbeantworter mit einer einzigen ISDN-Karte realisieren. Ein zusätzliches Utility-Programm erlaubt sogar das Ein- und Ausschalten der Message-Lampe an den Systemtelefonen abhängig von vorliegenden Sprachnachrichten.
Da die meisten Nebenstellen-Anlagen (z.B. von Auerswald) bei einem intern weitergeschalteten Anruf lediglich die Nummer des Anrufers melden, nicht aber jene der umleitenden Nebenstelle, kann CapiCall nicht anhand der Anrufernummer feststellen, von welcher Nebenstelle das Gespräch umgeleitet wurde. Aus diesem Grund kommt oft nur die oben gezeigte Methode mit getrennten CapiCall-MSNs für unterschiedliche Nebenstellen in Frage.
Wie kann man jemanden per Mausklick anrufen?
Am einfachsten geht das natürlich in CapiCall selbst: In der Benutzerverwaltung durch Klicken auf "Anrufen", in der Anrufliste dagegen mit der rechten Maustaste. Sie können aber auch z.B. in Outlook von Microsoft jemanden anrufen, indem Sie auf einem Formular hinter einen Button ein Script legen. Die Datei DIAL.JOB im CapiCall-Verzeichnis sorgt dann dafür, dass erst Ihr Telefon klingelt und Sie dann mit der Zielnummer verbunden werden - das nennt man CTI (Computer Telephony Integration):
Sub <Button>_Click
Set ScriptObject = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
Set MyFile=ScriptObject.OpenTextFile("C:\CAPICALL\DIAL.JOB",8,true)
MyFile.WriteLine "1,00.00.0000 00:00,<Nst>,"+<Feldname>+",60,Telefon"
MyFile.Close
end sub
Dabei setzen Sie für <Button> den Namen des Buttons ein, für <Nst> die Nummer Ihres Telefons und für <Feldbezeichner> den Namen des Feldes im Outlook-Formular, das die Telefonnummer enthält. Der Button generiert eine Datei DIAL.JOB.
Wenn Sie auf einem Webserver einen "Ruf-uns-an-Knopf" realisieren möchten, können Sie entweder das Perl-Script aus Addon.zip benutzen oder, falls Sie Ihr Server unter Windows läuft, eine "Active Server Page" (.asp) mit VBScript. Das Telefonnummern-Eingabefeld hat im folgenden Beispiel den Namen "telefon", statt <Nst> müssen Sie Ihre eigene Telefonnummer eintragen:
<%@LANGUAGE="VBSCRIPT"%><%
telefon=Request.Form("telefon")
Set FileStreamObject=CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
Set WriteStream=FileStreamObject.CreateTextFile("C:\CAPICALL\DIAL.JOB",true)
WriteStream.WriteLine "3,00.00.0000 00:00,<Nst>,"+telefon+",60,Telefon"
WriteStream.Close
%>
Ebenso einfach kann man auch per ASP eine SMS-Nachricht aus einer Webseite senden, z.B. als Service für registrierte Benutzer. Das SMS-Text Eingabefeld im Formular hat im folgenden Beispiel den Namen "text", die GSM-Nummer steht im Feld "telefon":
<%@LANGUAGE="VBSCRIPT"%><%
telefon=Request.Form ("telefon")
text=Request.Form ("text")
Set FileStreamObject=CreateObject ("Scripting.FileSystemObject")
Set WriteStream=FileStreamObject.CreateTextFile("C:\CAPICALL\SMS.JOB",true)
WriteStream.WriteLine "3,00.00.0000 00:00,"+telefon+",,SMS Service -"+text+"-"
WriteStream.Close
%>
Das Format der Dateien DIAL.JOB und SMS.JOB ist im CapiCall-Handbuch beschrieben.
In
welche Netze kann man SMS-Nachrichten senden?
Wenn ein GSM-Modul wie das TC35 oder auch ein Handy mit echter RS232-Schnittstelle wie das Siemens-S25 an den CapiCall-PC angeschlossen ist, sind SMS-Nachrichten (Short Message Service) in nahezu jedes Netz weltweit möglich, auch an andere nationale Netze. (Bei der Demo-Version von CapiCall steht diese Funktion nicht zur Verfügung.)
Andernfalls benutzt CapiCall für SMS-Nachrichten dieselbe ISDN-Karte wie für die Sprachkommunikation. Die Verbindungsdauer zum Senden einer SMS-Nachricht via ISDN beträgt dabei je nach Netz nur 2...20 Sekunden (im Vergleich zu 25...40 Sekunden via Modem!) und ist deshalb relativ preiswert. Allerdings stellen in Deutschland bisher nur D1, D2 und E-Plus SMS-ISDN-Zugänge zur Verfügung. Um eine Nachricht via ISDN in ein bestimmtes Netz zu senden, muss der Zugang des entsprechenden Netzbetreibers benutzt werden, das Senden in ein anderes nationales Netz ist nicht möglich.
Aufgrund der Mitnahmemöglichkeit einer Nummer in ein anderes Netz (MNP = Mobile Number Portability) ist eine zuverlässige Ermittlung der richtigen ISDN-SMSC-Einwahlnummer je nach SMS-Zielnummer allerdings nicht mehr zuverlässig möglich. Für eine regelmäßige Benutzung des SMS-Dienstes empfehlen wir deshalb dringend die Verwendung eines GSM-Modems wie des TC35i!
Wegen der kurzen ISDN-Verbindungszeiten beim SMS-Senden bringen Festnetz-Provider mit sekundengenauer Abrechnung eine erhebliche Gebühren-Ersparnis. Die jeweilige Provider-Vorwahl 010xx können Sie in der Datei SMSC.INI der ISDN-Zugangsnummer voranstellen. Die SMS-Zugänge sind allerdings nicht über alle Provider erreichbar. Falls Ihr Telefonanschluss per Preselection an einen Provider gekoppelt ist, über den es nicht funktioniert, müssen Sie der D1-SMSC-Zugangsnummer die Nummer 01033 für das Telekom-Netz voranstellen - vorausgesetzt, Ihr Provider lässt die Anwahl eines anderen per Call-by-Call überhaupt zu, was leider oft nicht der Fall ist.
Der deutsche D1-ISDN-Zugang ist aus anderen Ländern, z.B. der Schweiz, nicht erreichbar. Der entsprechende nationale Zugang der Schweizer PTT arbeitet derzeit nach unseren Informationen nicht mit dem sonst üblichen X.75-Protokoll, sondern mit V.120, so dass er mit CapiCall (bisher) nicht benutzt werden kann; er ist seinerseits nicht aus Deutschland erreichbar.
Sie können zusätzliche Netze in der Datei SMSC.INI eintragen, wenn Sie sich
beim Netzbetreiber nach der ISDN-X.75-Zugangsnummer und nach dem benutzten
Protokoll erkundigen (TAP oder UCP). Bei Benutzung eines Funkmodems wird GSM
als Protokoll eingetragen. In jeder Zeile stehen folgende Angaben:
Netzvorwahl=Protokoll,Netzbezeichnung,SMSC-Zugangsnummer
Auch Logos und Klingeltöne können mit CapiCall gesendet werden. Dafür ist jedoch in jedem Fall ein GSM-Funkmodem wie das TC35 erforderlich, denn via ISDN kann man nur reine Textnachrichten senden. Da CapiCall selbst keinen Grafik- oder Melodie-Editor beinhaltet, binäre SMS-Nachrichten aber empfangen und auf der Festplatte speichern kann, können Sie solche Daten zum Abruf bereitstellen, indem Sie sie von einem anderen GSM-Gerät an CapiCall senden.
Ist ein Betrieb von CapiCall als Dienst möglich?
Ein Betrieb des Voice-Servers als Dienst (Service) unter Windows
2000, XP, 2003 und Vista ist mit Hilfe der Utilities INSTSRV.EXE und
SRVANY.EXE aus dem Windows Resource Kit möglich (man findet die beiden
Programme auch im
Internet). An der Kommandozeile ist einzugeben (die Pfade sind nur als
Beispiel gedacht!):
instsrv CapiCall c:\winnt\srvany.exe
Anschließend erzeugt man mit REGEDIT in der Registry unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\CapiCall
einen neuen Schlüssel "Parameters" und weist ihm eine neue Zeichenfolge
"Application" mit dem Wert "c:\capicall\cc_serv.exe" zu. Den Service kann man
nun entweder durch Booten des PC oder manuell mit dem Dienste-Manager starten.
(Damit er sich beim Abmelden nicht beendet, wird eine Version von cc_serv.exe
ab dem 15.12.2003 benötigt.)
Eine wesentlich einfacher zu bedienende Alternative zu SrvAny, um ein Programm als Dienst zu starten, ist das kostenlose Utility RunAsSvc von Pirmasoft.
Mit dem Aktivieren der Windows-Option "Datenaustausch zwischen Dienst und Desktop zulassen" auf der Registerkarte "Anmelden" des Dienste-Eigenschaftsfensters wird erreicht, dass dem angemeldeten Benutzer das CapiCall-Symbol im Tray angezeigt wird und er so das Voiceserver-Fenster ein- und ausblenden kann (allerdings funktioniert dies ab Vista bzw. Server 2008 nicht mehr, das Symbol bleibt unsichtbar).
Der Nachteil bei einem Betrieb als Dienst ist insbesondere während der anfänglichen Testphase, dass das Starten und Beenden im laufenden Betrieb relativ umständlich ist. Bei Windows 2000, XP, 2003 und Vista gibt es alternativ die Möglichkeit, in der Benutzer-Verwaltung der Systemsteuerung ein Auto-Login zu konfigurieren. Der Rechner bootet dann ohne Passwort-Eingabe. Als Name genügt ein Standard-Benutzer (Hauptbenutzer), Administrator-Rechte sind für den Betrieb nicht erforderlich.
Ein Zugriffsschutz ist ferner über einen Bildschirmschoner mit Passwortschutz möglich. Den Bildschirmschoner kann man als .SCR-Datei bereits in der Autostart-Gruppe aufrufen, dadurch ist der Passwortschutz von Anfang an aktiv.
Wie lauten die Dateinamen der vorgefertigten Ansagen?
Im CapiCall-Unterverzeichnis INTERN finden Sie folgende Dateien mit der Endung .PCM, wobei die Dateinamen und die in den Ansagen genannten Telefon-Tasten in der Software fest vorgegeben sind:
| CC99: Bitte bestätigen Sie diese Benachrichtigung mit 99. (ab
4.57) CCACK: Bestätigen mit 1, Abbruch mit 0. (ab V. 3.47) CCAGAIN: Wiederholen Sie die Eingabe bitte zur Sicherheit. CCANTW: Beantworten mit 1. CCDEL99: Löschen mit 99. CCERROR: Derzeit leider nicht möglich. CCFAXNR: Bitte geben Sie Ihre Telefaxnummer ein und beenden Sie die Eingabe mit der Raute. CCFAXOK: Das gewünschte Telefax wird Ihnen zugesandt. [Ab V. 3.42 ersetzt durch CCOK] CCFIELD: Bitte haben Sie noch einen Moment Geduld. (Ab V 5.00) CCFIELD1: Der nächste freie Mitarbeiter ist für Sie reserviert. (Ab V. 5.00) CCFORUM: Aufsprechen mit 5, Übersicht mit 0. CCINFO: Hallo, hier ist ein Anruf für Sie! (Darf gelöscht werden, wenn die Ansage entfallen soll.) CCINVAL: Ungültige Eingabe. CCMAIL: Achtung, es liegen Nachrichten vor. Drücken Sie 2, um sie anzuhören. CCMSG: Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht. CCNAME: Bitte sprechen Sie jetzt Ihren Namen und drücken Sie dann die Raute-Taste. CCNEXT: (Piepton mit der Frequenz 1 kHz und 0,5 s Dauer) CCNOMAIL: Derzeit liegt keine Post vor. CCNOUSER: Dieser Benutzer ist nicht registriert. CCOK: Vielen Dank, die Zusendung erfolgt in Kürze. CCORDER: Bitte geben Sie die Bestellnummer ein und beenden Sie die Eingabe mit der Raute. CCPIN: Bitte die Geheimnummer eingeben. CCPROF: Bitte geben Sie den Code für das Zeitprofil ein. CCPWERR: Falsche Eingabe, bitte wiederholen. CCRECORD: Bitte nach dem Pfeifton die neue Nachricht aufsprechen und mit der Raute beenden. CCRETRY: Um es erneut zu versuchen, drücken Sie 1. CCTELNR: Bitte geben Sie die Telefonnummer ein und beenden Sie die Eingabe mit der Raute. CCTNX: Vielen Dank. CCUEBERN: Möchten Sie die folgende Aufnahme übernehmen? Drücken Sie 1 für Ja, 99 für Nein. CCUSRNR: Bitte die Benutzernummer eingeben. CCWAIT: Einen Moment bitte. CCWECKER: Geben Sie 4 Ziffern für die Weckzeit ein oder drücken Sie #, um sie zu löschen. CCWTL: Weiterleiten mit 2. CCZIFF_0 bis _9, _A, _B, _C: (jeweils eine der Ziffern 0 bis 9 sowie zehn, elf, zwölf) CCZIFF_D, _E, _F, _G, _H, _N, _U: Datum, abends, früh, gestern, heute, nachmittag, Uhr |
CapiCall spricht beim Abspielen einer Voicemail die Uhrzeit, zu der sie aufgenommen wurde, unter Benutzung der obigen Ansagen in folgendem Format, wobei "Uhr" bei englischen Ansagen weggelassen wird (TT = Tag im Monat, MM = Monat, hh = Stunde 0...12, mm = Minute):
{ heute | gestern | Datum TT MM } hh Uhr mm { früh | nachmittags | abends }
Sie können einzelne Meldungen in bestimmten Situationen genauer spezifizieren, indem Sie zusätzlich folgende Ansagen selbst aufnehmen und ins INTERN-Unterverzeichnis stellen:
| Datei (.PCM) | Ersetzt | Situation | Ansage (Beispiel) |
| CCUSRNR1 CCUSRNR2 CCUSROFF CCUSRON CCERR_V CCERR_C |
CCUSRNR CCUSRNR CCTNX CCTNX CCERROR CCERROR |
Voicemail-Aufnahme Voicemails anhören An-/Abmelden An-/Abmelden Verbinden-Fehler Chat-Fehler |
Geben Sie die Benutzernummer des Empfängers ein Geben Sie bitte Ihre eigene Benutzernummer ein. Sie sind abgemeldet. (ab V. 4.46) Sie sind angemeldet. (ab V. 4.46) Die Zielnummer ist nicht erreichbar. (ab V. 3.44) Der gewünschte Partner ist nicht bereit. (ab V.3.44) |
Für die Karussel-Funktion werden folgende Sprachdateien benutzt:
| CCLISTE: Verbinden mit 5, Abbrechen mit 0, Wiederholen mit Stern,
Weiter mit Raute. CCUSRVW: 1=Anmelden,0=Abm.,2=Ansage ändern,4=Tel.-Nr. ändern. Ihre derzeitige Ansage lautet: CCKARU: Bitte wählen Sie aus dem folgenden Angebot aus. CCKNEXT: Hier ist die nächste Vorstellung. CCABGEM: Leider ist derzeit kein Ansprechpartner verfügbar. Versuchen Sie es bitte später erneut. |
Für die Chat-Funktion, bei der zwei Anrufer miteinander sprechen können, sind die nötigen Sprachdateien ebenfalls in der Zusatzdatei Karussel.zip enthalten:
| CCCHAT1: Sie werden von folgender Person zu einem Gespräch eingeladen: CCCHAT2: Dem Gespräch zustimmen mit 1, Ablehnen mit 0. CCCHAT3: Die Verbindung ist hergestellt. |
Die Prepaid-Funktion benutzt zusätzlich folgende Sprachdateien:
| CCPREPIN: Bitte geben Sie Ihre Kartennummer ein. CCPREPNO: Ihre Karte ist aufgebraucht. CCPREPOK: Ihr Guthaben beträgt noch: CCZIFF_P: Einheiten. |
Während die oben aufgeführten Dateien alle ins Unterverzeichnis INTERN gehören, werden die folgenden .PCM-Dateien bei der Installation im CapiCall-Hauptverzeichnis als Startansage und beispielhaft als rudimentäres Infomenü angelegt (die Namen Ihrer eigenen Startansage- und Infomenü-Dateien können auch anders lauten):
| ANSAGE: (Standard- Startansage) |
Guten Tag! Wenn Sie jetzt die Tonwahltaste 0 drücken, kommen Sie ins Infosystem. Mit 1 können Sie eine Voicemail aufsprechen oder mit 2 Ihre Post abhören. Wenn Sie den Pfeifton abwarten, können Sie auch eine Nachricht an den Systemverwalter aufsprechen. |
| HAUPTMEN: (Infomenü) |
Willkommen bei unserer Sprachmailbox. Für Informationen über das System selbst drücken Sie bitte 1. Über einige spezielle Tastenfunktionen erfahren Sie mehr mit Taste 2. |
| SYSTEM: (im Infomenü) |
Dieses Sprachsystem läuft auf einem PC mit einer ISDN-Karte und der Software CapiCall von Shamrock. Mit der Taste 0 kommen Sie jetzt zum Menü zurück. |
| TASTEN: (im Infomenü) |
Folgende Tonwahltasten funktionieren überall im System: Mit Stern können Sie eine Ansage wiederholen. Mit Raute gelangen Sie zur Startansage und mit Null zum Hauptmenü. |
Um aus WAV-Dateien PCM-Dateien für CapiCall zu erzeugen, können Sie das Kommandozeilen-Utility WAV2ISDN aus Addon.zip benutzen oder in CapiCall z.B. in der Infomenü-Konfiguration auch WAV-Dateien direkt importieren.
Welche Bedeutung haben die Sonderzeichen in CapiCall.log?
Sie können die CapiCall-Protokolldatei auch mit einem Fremdprogramm auswerten, da es sich um eine Textdatei handelt. Die Aktionen der Anrufer werden jeweils mit einem Zeichen für die Funktionsgruppe aufgezeichnet, einem Zeichen für eine Unterfunktion und eventuellen Zusatzinformationen, z.B. Dateinamen oder Benutzernummern. Die einzelnen Aktionen sind in der jeweiligen Logzeile durch Kommas getrennt.
| 1. Zeichen: Art der Aktion | 2. Zeichen hinter % (Benutzerfunktionen) | |||
| ? + - ! * @ & % § > < $ _ |
Abhören von PCM-Dateien Aufnahme von PCM-Dateien Löschen von PCM-Dateien Genereller Fehler, PCM-Datei fehlt Fax-Anforderung (CapiFax) Chat-Funktion Zeitprofil für aktuelle MSN geändert Benutzerbezogene Funktion Weckerfunktion Verbinden Raumüberwachung Prepaid-Funktion Information, z.B. Referenznummer |
_ + - ° % # > |
Login des Benutzers Benutzernummer Aktivierung Benutzernummer Deaktivierung Benutzernummer Arbeitszeit eingestellt+Benutzernr.,Zeit Benachr.-Nr. geänd.+Benutzernr.,Telefon Anrufer hört Karussel-Ansage+Benutzernr. Verbinden im Karussel+Benutzernr. |
|
| 2. Zeichen hinter $ (Prepaid-Funktion) | ||||
| _ $ |
Login (Kartennr.-Eingabe) + Kartennr. Abrechnung + Soll,Einheitenlänge |
|||
| 2. Zeichen hinter ?, +, -, !, *, &, < | 2. Zeichen hinter @ (Chat) | |||
| _ @ # * % |
Hauptverzeichnis + Dateiname Verzeichnis MAIL + Dateiname Verzeichnis BRETTER + Dateiname Verzeichnis BRETT_IN + Dateiname Verzeichnis HALLO + Dateiname |
I H A Q L |
Betreten/anmelden+eig.Kanal-and. Kanal Angebot anhören + eig. Kanal-and. Kanal Jemanden fragen + eig. Kanal-and. Kanal Eingeladen werden+eig.Kanal-and. Kanal Link/Sprechen+eigener Kanal-and. Kanal |
|
| 2. Zeichen hinter > (Verbinden) | 2. Zeichen hinter § (Wecker) | |||
| # _ ! |
Wartefeld: Zielnr. ":" Anfangsposition Weiterverbinden erfolgreich Fehler + Fehlergrund |
_ | Platzhalter + Uhrzeit oder "gelöscht" | |
| 2. Zeichen hinter _ (Information) | ||||
| # | Referenz-Kennung aus Call.job (ab 1.11.06) | |||
Warum arbeitet CapiCall nicht mit Spracherkennung?
Der Gedanke, nicht mit Tonwahl, sondern mit Spracherkennung zu arbeiten, ist naheliegend, insbesondere da im Prinzip die Erkennung der zehn Ziffern 0 bis 9 ausreichen würde. Leider ist aber eine zuverlässige sprecher-unabhängige Spracherkennung, also eine, die ohne jegliches Training mit unterschiedlichsten Personen sofort zurechtkommt, bis heute nicht realisiert worden. Selbst bei größtem Rechenaufwand, der über den eines normalen PC deutlich hinausgeht, gelingt es nur eingeschränkt, einen begrenzten Wortschatz von weiblichen, männlichen, alten, jungen und manchmal auch erkälteten Personen zuverlässig zu erkennen.
Zusätzliche Probleme bereiten bei einem per Telefon erreichbaren System die sehr unterschiedliche Mikrofon- und Übertragungsqualität (z.B. GSM) sowie unvermeidliche Hintergrund- oder Atem-Geräusche, aber auch das allzu menschliche Nutzungsverhalten (Beispiel: Dialog mit Bahn-Computer als WAV-Datei, 304 K).
Da heute wirklich alle im Handel angebotenen Telefone - ob leitungsgebunden, schnurlos oder GSM - mit Tonwahl arbeiten und nur einige uralte Bakelit-Postknochen das Problem haben, nur Impulswahl zu beherrschen, überwiegen die Vorteile einer tonwahlbasierten Steuerung gegenüber der Spracherkennung bei weitem.
CapiCall
reagiert nicht auf meine Telefon-Tasten.
Wie andere Sprachmailbox-Systeme (z.B. D1-/D2-Mailbox) funktioniert CapiCall nur mit tonwahlfähigen Telefonen. Bitte überprüfen Sie, ob Ihr Telefon nicht nur bei der Anwahl, sondern auch später während einer Sprechverbindung beim Drücken von Tasten Wähltöne erzeugt. Wie man ein bestimmtes Telefon von Pulswahl auf Tonwahl umstellt, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des Geräts; eine allgemein gültige Aussage ist hierzu leider nicht möglich.
Werden die gedrückten Telefon-Tasten im Voice-Server-Fenster rechts neben der Kanalnummer angezeigt? Wenn ja, prüfen Sie bitte folgendes:
Falls keine Telefon-Taste funktioniert und die Tastendrücke auch nicht im Voice-Server-Fenster angezeigt werden:
Übrigens erkennt CapiCall (im Gegensatz zu den meisten anderen Sprachmailbox-Diensten!) die von Ihnen gedrückten Tasten auch schon während einer Ansage.
Am internen S0-Bus einer Nebenstellenanlage reagiert CapiCall nicht auf externe Anrufe.
Stellen Sie zunächst sicher, dass das Amtsklingeln in der Anlagen-Konfiguration für die jeweilige Amts-Rufnummer auch für diejenige interne MSN aktiviert ist, auf der CapiCall entsprechend dem gerade gültigen Zeitprofil (z.B. werktags tagsüber) Anrufe entgegennehmen kann.
Eine Schwierigkeit könnte dennoch auftreten, wenn Sie eine externe MSN gleichzeitig auf mehrere interne MSNs leiten, d.h. wenn bei einem Anruf mehrere ISDN-Endgeräte gleichzeitig klingeln sollen, und CapiCall den Anruf melden oder entgegennehmen soll. Bei einigen Anlagen werden Rufe am internen S0-Bus in schneller Folge nacheinander an alle betroffenen Endgeräte gemeldet. Dabei wird an jedes Gerät (auch an die ISDN-Karte) zunächst die erste zutreffende MSN gemeldet. Wenn das Endgerät auf dieser ersten MSN dann zurückmeldet, dass es den Anruf nicht haben will, wird ihm derselbe Ruf auf anderen MSNs nicht mehr gemeldet. Da aber ISDN-Karten grundsätzlich auf allen MSNs "scharf" sind und erst die Software bestimmt, welcher Ruf tatsächlich akzeptiert wird, ist es sinnvoll, die CapiCall-MSN auf die von der Anlage zuerst angesprochene interne Rufnummer zu legen (meist die niedrigste, z.B. 41 bei Auerswald-Anlagen). Das Problem ist damit behoben.
Anlagen von Auerswald, Ackermann, Quante und anderen erlauben je Nebenstelle nur eine Verbindung. Um dennoch mehrere Anrufer unter derselben Amts-Rufnummer gleichzeitig bedienen zu können, aktivieren Sie das Amtsklingeln bei einer Amts-MSN für mehrere interne Rufnummern und tragen alle diese internen Nummern in der CapiCall-Konfiguration ein.
Wenn Sie in CapiCall Pro Infosystem-Menüpunkte zur Gesprächsübernahme durch ein Telefon aktiviert haben, wird CapiCall grundsätzlich je interner MSN nur ein Gespräch annehmen, damit diese Gesprächsübernahme eindeutig bleibt. (Die Gesprächsübernahme wird gewöhnlich als Notlösung benutzt, wenn die benutzte ISDN-Karte nicht vermitteln kann.)
Für abgehende SMS-Nachrichten und Sprach-Benachrichtigungen sollten Sie in der CapiCall-Konfiguration unter "Allgemeine Einstellungen" als "Eigene Rufnummer" möglichst nicht eine von CapiCall für ankommende Gespräche benutzte Nebenstellen-Nummer eintragen. Andernfalls würde nämlich von Ihrer Nebenstellen-Anlage während eines abgehenden Rufs auf dieser Nummer kein ankommendes Gespräch akzeptiert werden.
Beim Anrufen höre ich nur die erste Sekunde der Startansage.
Vermutlich haben Sie eine relativ neue ISDN-Karte von HST, z.B. Saphir V. Diese benutzt einen anderen Mechanismus bei der Übergabe der Sprachdatenblöcke als frühere Versionen und verhält sich auch anders als die Treiber anderer Hersteller, z.B. AVM.
(Obwohl CapiCall das sogenannte Delivery Bit in den Datenblöcken explizit setzt, generieren neuere HST-Treiber bei Sprachdaten und gesetztem Delivery Bit paradoxerweise keine Delivery Confirmations - vielleicht eine kleine Mehrdeutigkeit bei der CAPI-2.0-Spezifikation, nach unserer Ansicht aber wohl eher ein Fehler im HST-Treiber, denn alle anderen machen es ja richtig. CapiCall braucht die Confirmation, um zu wissen, wann der nächste Datenblock übergeben werden darf, ohne den Puffer der Karte zu überfüllen.)
Es gibt zwei Möglichkeiten, das Problem zu beheben:
Die von mir aufgenommenen eigenen Ansagen klingen nicht gut.
Professionelle Ansagen können Sie bei Tonstudios in Auftrag geben, zum Beispiel bei Pinguin Park in Norderstedt (deutsch oder englisch, von dort stammen die meisten mitgelieferten Ansagen) oder Allison Smith in Calgary/Kanada (englisch). Sie können Ansagen auf folgende Weise aber auch selbst in technisch guter Qualität erzeugen:
Neue Startansage: Rufen Sie CapiCall an und drücken Sie während der Startansage die Telefontaste 8. So können Sie ganz einfach die Startansage auch von unterwegs ändern. Beenden Sie das Aufsprechen mit der Raute-Taste #.
Aufnahme sonstiger Ansagen per Telefon: Sprechen Sie die Ansage entweder auf den Anrufbeantworter (am Ende der Startansage, falls aktiviert) oder als Voicemail auf (Taste 1 während der Startansage). Die PCM-Datei im CapiCall-Unterverzeichnis MAIL können Sie dann unter Konfiguration - Anrufprofile als neue Startansage definieren. Dabei wird die Datei automatisch ins CapiCall-Verzeichnis kopiert.
Aufnahme von Ansagen per Soundkarte: Erzeugen Sie im Windows-Audiorecorder eine WAV-Datei im Format "CCITT-Norm A", 8 kHz , 8 Bit mono. Dies entspricht von der Codierung und dem Dynamikumfang am besten dem ISDN-eigenen PCM-Datenformat. Sie können solche WAV-Dateien entweder direkt in CapiCall importieren (beim Import Dateityp WAV auswählen) oder mit dem Kommandozeilen-Utility WAV2ISDN aus ADDON.ZIP manuell konvertieren.
Herkömmlich PCM-codierte WAV-Dateien mit 16 Bit können Sie in guter Qualität in CapiCall importieren, das Tool WAV2ISDN ist dafür allerdings weniger geeignet, da es für CCITT-A optimiert ist. - Das ebenfalls in ADDON.ZIP enthaltene Utility ISDN2WAV erzeugt umgekehrt eine CCITT-A-codierte WAV-Datei aus einer PCM-Datei, wenn es mit der Option /A aufgerufen wird (empfohlen).
Das Anhören von Sprachnachrichten im Netzwerk klappt nicht.
Sie können auf einer Netzwerk-Workstation, die mit einer Soundkarte ausgestattet ist, Sprachnachrichten auch auf einem anderen Rechner als dem anhören, auf dem der CapiCall-Voiceserver läuft. Falls Sie eine Anrufbeantworter- oder Voicemail-Nachricht zwar im Protokoll-Programm als Eintrag sehen, sie beim Klicken darauf aber nicht abgespielt wird, sondern zu einer Meldung führt, dass sie schon gelöscht sei:
Vergleichen Sie bitte die Uhrzeit einer CapiCall-Protokollzeile, zu der eine Aufnahme gehört, mit der Dateiuhrzeit der .PCM-Datei im MAIL-Unterverzeichnis. Sehen Sie sich bitte diese Dateiuhrzeit sowohl auf dem Rechner an, auf dem CapiCall lokal installiert ist, als auch von dem Rechner aus, an dem Sie diese Aufnahmen mit CapiCall nicht anhören können. Falls sich diese Zeiten unterscheiden, kontrollieren Sie bitte auf beiden Rechnern die Einstellungen für Zeitzone. CapiCall benutzt die Datei-Uhrzeit, um sicherzustellen, dass es sich nicht um eine zufällig gleichnamige Sprachdatei handelt, die zu einem ganz anderen Protokoll-Eintrag gehört.
Zum Anhören von persönlich adressierten Sprachnachrichten müssen Sie auf der jeweiligen Workstation im Protokoll-Programm von CapiCall unter Konfiguration - Freischaltung von Voicemail-Nummern eine oder mehrere Benutzernummern (ggf. durch Semikolon getrennt) eingeben, um Zugriff auf diese Nachrichten zu haben.