Startseite Archiv: Shamrock-News 2007

30.11.07 Virtualisierung und ISDN

Lösungen wie VMware, VirtualBox und Microsoft Virtual PC finden Einzug in zahlreiche Server-Lösungen. Diese Produkte bieten eine Hardware-Virtualisierung, die es möglich macht, mehrere Benutzer so voneinander abzuschirmen, dass sie sogar unterschiedliche Betriebssysteme gleichzeitig auf einem PC laufen lassen können, oder auch dasselbe Betriebssystem mehrfach. Der Haken: Es funktioniert nur dann, wenn die Virtualisierungs-Lösung selbst alle nötigen Hardware-Komponenten unterstützt. Bei ISDN-Karten ist das typischerweise nicht der Fall. Zwar kann man sich mit einer Netzwerk-CAPI wie CapiServ behelfen, der dann für die ISDN-Karte nötige Zweit-PC macht allerdings den Sinn der Virtualisierung weitgehend zunichte. LAN-CAPI-Treiber, die es z.B. für Router gibt, wären zwar benutzbar, sie besitzen aber oft nur eine eingeschränkte Funktionalität, die sie für Fax- und Sprach-Anwendungen ungeeignet macht. Es ist deshalb für solche Zwecke meist sinnvoller, einen eigenständigen Kommunikations-PC ohne Virtualisierung zu betreiben.

01.09.07 Augen auf beim Systemkauf

In den letzten Wochen haben wir mehrmals erlebt, dass Käufer eines neuen PC feststellen mussten, dass er für die beabsichtigte Anwendung unbrauchbar ist. Beispielsweise gibt es Server-PCs, die keinen einzigen PCI-Steckplatz mehr haben, sondern sich nur noch mit PCI-Express-Karten ausstaffieren lassen. Allerdings gibt es nicht für alles PCI-Express-Karten; ein typisches Beispiel sind ISDN-Adapter. Das Begriffswirrwarr ist groß: PCI-X und PCI-Express sind keineswegs dasselbe. In PCI-X-Slots lassen sich PCI-Karten immerhin meist ohne Probleme betreiben, soweit sie mit 3,3 V arbeiten, was heute fast immer der Fall ist. In die nur auf den ersten Blick ähnlich aussehenden PCI-Express-Slots passen die PCI-Karten aber nicht.

Vor einem weiteren Problem stehen Anwender, die es besonders gut meinen und einen 64-Bit-Prozessor mit der 64-Bit-Version von Windows Vista laufen lassen: Für viele Anwendungen gibt es dafür keine Treiber (das gilt beispielsweise bisher auch für den CapiFax-Druckertreiber, der zum Fax-Senden von Workstations aus gedacht ist, die typischerweise mit einem 32-Bit-Windows arbeiten). Ein Grund dürfte sein, dass Vista 64 Bit nur von Microsoft zertifizierte Treiber akzeptiert und jede kleine Änderung eine Neuzertifizierung erzwingt.

22.07.07 Spam mit PDF- oder XLS-Anhang

Um Aktienkurse von Penny-Stocks kurzzeitig per Massen-Mails in die Höhe zu treiben, um dann schnell abzusahnen, ist den Spammern jedes Mittel recht. Inzwischen wird nicht nur mit Textmails geworben, die zwecks schlechterer statistischer Filterbarkeit mit vielen Zufallsworten ergänzt werden, sondern auch mit PDF- und seit neuestem mit Excel-XLS-Dateien, die Versprechungen über zu erwartende Kursgewinne enthalten. An den Einfallsreichtum bei der Spam-Filterung stellt dies immer wieder neue Herausforderungen. Funktionen wie HELO-Prüfung und Greylisting im optionalen SMTP-Modul zu NetMail beweisen dabei erneut ihre Wirksamkeit, wenn man Mails nicht von einem POP3-Provider abholt, sondern direkt aus dem Internet empfängt.

27.06.07 IE7 mit neuer Macke

Browser: IE, Firefox, OperaBereits im November 2005 berichteten wir von kleinen Macken der gängigen Browser, wenn sie zur Anzeige von HTML-Handbuch-Dateien verwendet werden. Während bei Firefox und Opera keine Probleme mehr existieren, klappt es beim Internet Explorer 7 plötzlich nicht mehr: Der Sprung per Kommandozeile (etwa von einem Hilfe-Knopf in einem Programm) zu einem bestimmten Anker funktioniert im Gegensatz zum IE6 nicht; es erscheint immer der Dateianfang mit dem Inhaltsverzeichnis. Merkwürdigerweise ist es möglich, mit dem Arbeitsplatz-Programm explorer.exe statt iexplore.exe den HTML-Anker korrekt aufzurufen - das geht aber wiederum nur mit dem IE7, nicht mit dem IE6. Da wir die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben haben, dass Microsoft den IE7-Bug irgendwann behebt, verzichten wir im Moment auf einen "IE7-Balkon" für den Hilfe-Aufruf in unserer Software.

07.06.07 SkyFile by Vizada

LES AussaguelFrance Telecom Mobile Satellite Communications (FTMSC) wurde Anfang Juni 2007 in Vizada umbenannt, nachdem die bisherige France-Telecom-Tochter Ende Oktober 2006 vom Investment-Unternehmen Apax Partners SA übernommen wurde. FTMSC, jetzt Vizada, betreibt in Aussaguel bei Toulouse eine Inmarsat-Erdfunkstelle [Bild rechts] und tritt darüber hinaus auch als Provider für andere Satellitendienste wie Thuraya und Iridium auf. Die von Shamrock in enger Zusammenarbeit mit FTMSC entwickelte und beim Mail-Versand z.B. auf Schiffen weit verbreitete Software SkyFile wird von Vizada weiterhin angeboten. Für Herbst ist eine neue Version mit erweiterten Funktionen geplant.

28.05.07 Informationen unterwegs

Unter der Adresse www.shamrock.de/pda stellt Shamrock Software jetzt die jeweils neueste Meldung aus allen Aktuell-Rubriken zur Verfügung - allgemeine Informationen sowie Update-Informationen zu den einzelnen Produkten. Die Seite ist speziell für mobile Endgeräte wie PDAs (Personal Digital Assistants) und Mobiltelefone optimiert und verwendet den XHTML-/WAP2-Standard.

CAPI 2.020.04.07 Behelfs-CAPI-Treiber

Viele Hersteller von Telefonanlagen stellen einen CAPI-Treiber für ISDN-Anwendungen bereit. Dabei handelt es sich allerdings oft um Treiber mit eingeschränkter Funktionalität. Sie wurden meist primär zur Internet-Einwahl mit dem Windows-DFÜ-Netzwerk konzipiert. Insbesondere Faxanwendungen bereiten damit häufig Probleme. Einige Beispiele dafür sind Anlagen wie Eumex 604, DeTeWe TA33 USB, Quicknet-ISDN und OpenCom 31, Elmeg Davos-44net, 820-LAN und C410, Siemens M34 USB, Gigaset SX353 und Gigaset 3070/3075 sowie T-Sinus 620 Data. Probleme bereiten aber regelmäßig auch ISDN-Karten von Aldi und Creatix sowie viele Router mit LAN-CAPI, etwa von BinTec und Funkwerk (keine Fax-Unterstützung). Gleiches gilt für die ISDN-Funktionen der Fritz!Box Fon, die nur zum Telefonieren gedacht sind. Die vom Treiber unterstützten Funktionen können Sie mit unserem Programm CapiInfo testen; dies sagt allerdings noch nichts über deren Fehlerfreiheit aus. - Dabei ist eine "richtige" ISDN-Karte (z.B. AVM, Primux, Eicon usw.) überhaupt nicht teuer und löst alle diese Probleme sofort. Allerdings sollte man auch hier nicht den mit Windows gelieferten Treiber verwenden, sondern den des Hardware-Herstellers.

06.03.07 Support ist entscheidend

Nach dem Erscheinen unserer neuen VoIP-Software Cactus merkten wir schnell, dass die Inbetriebnahme einer Software-Telefonanlage nicht immer ganz so einfach ist wie das Einstecken eines Analog-Telefons in eine TAE-Dose. Die Materie ist einfach komplizierter. Die häufigsten Probleme treten in Zusammenhang mit der Router- und Firewall-Konfiguration auf. Zwar beschreibt das Cactus-Handbuch die nötigen Einstellungen ausführlich genug, so dass es in vielen Fällen auf Anhieb klappt, aber gerade in größeren Firmen sieht die Netzwerk-Infrastruktur oft sehr kompliziert aus. Aber es gibt manchmal auch einfach deshalb Probleme, weil in den IP-Telefonen unterschiedlicher Hersteller dieselben Konfigurations-Parameter oft ganz unterschiedliche Namen haben oder weil in einer neuen Firmware plötzlich spezielle SIP-Features benutzt werden.

Es zeigt sich auch hier wieder, dass der Hersteller-Support von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Einsatz einer Software ist. Die wirklichen Kosten für die Installation - wenn man ehrlicherweise die Arbeitszeit dabei berücksichtigt - hängen eben nicht nur vom Preis der Software ab, sondern vor allem davon, ob und in welcher Zeit man sie zum Laufen bekommt. Deshalb schreiben wir Support bei Shamrock ganz groß. Wenn Sie also ein Problem z.B. mit einer Demo-Version haben, geben Sie nicht gleich frustriert auf: Rufen Sie uns an! Fast immer findet sich eine Lösung, manchmal sogar eine überraschend einfache.