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Zum Jahreswechsel führt Shamrock Software eine neue Option im Update-Bestellformular ein. Man kann für nur 40 Euro (inkl. Mwst.) ein Jahres-Abonnement für Updates eines Programms anfordern und erhält dann bei allen funktional relevanten Änderungen und Erweiterungen automatisch die neueste Version per E-Mail zugesandt. Das reduziert den bürokratischen Aufwand auf ein Minimum und sorgt gleichzeitig dafür, dass man ohne dauerndes Prüfen des aktuellen Versionsstandes umgehend in den Genuss neuer Funktionen kommt.
Software
von Shamrock bringt das Handbuch gewöhnlich in Form einer HTML-Datei mit.
Gegenüber PDF benötigt man kein spezielles Plugin, und proprietäre Dateiformate
wie Word-DOC kommen ohnehin nicht in Frage. Dennoch hat sich gezeigt, dass die
heute üblichen Browser alle irgendwelche kleinen Macken haben, mit denen man
wohl leben muss:
Im November 2003, also vor genau zwei Jahren, stand hier ironisch "Endlich: Umlaute in Domains". Inzwischen ist der Hype vorbei. Die meisten deutschen Umlaut-Domains werden entweder zum Verkauf angeboten (z.B. müller.de), spiegeln lediglich "normale" Domains (büromöbel.de), fristen ungenutzt ein Schattendasein oder wurden längst wieder abgemeldet (börse.de). Der am weitesten verbreitete Browser, der Internet Explorer, unterstützt nach wie vor keine Umlaut-Domains, und bei anderen Browsern wurden schnell Sicherheitsprobleme bekannt, etwa durch die Verwechslungsgefahr bestimmter ASCII-Zeichen mit ähnlich aussehenden nationalen Sonderzeichen, so dass Links leicht zu gefälschten Phishing-Domains führen können.
Schon die Bezeichnung "internationale Domain-Namen" (IDN) ist grundlegend falsch, denn in Wirklichkeit handelt es sich sich um nationale Domains: Außerhalb des deutschen Sprachraums findet man auf der Tastatur nun mal leider kein ä, ö oder ü. Fazit: Außer Spesen nichts gewesen!
Vieles in der Welt der Informations-Technologie ist intuitiv bedienbar, aber nicht alles. Software-Hersteller bemerken den Trend, daß von einer zunehmenden Zahl von Anwendern das Handbuch oder die Hilfefunktion im Programm nicht einmal ansatzweise gelesen werden, selbst dann nicht, wenn sie nicht mehr weiterwissen.
Nicht einmal die Informationen auf der Download-Seite selbst werden gelesen. Beispielsweise scheitern einige Benutzer unserer WinTel-Demo-Version einfach daran, dass sie nach einem Login-Passwort gefragt werden, das nicht nur im Handbuch, sondern auch direkt neben dem Download-Link explizit steht, und schreiben dann: "Alle Eingaben wurden mit 'Unbekannter Benutzer' verweigert. Was soll ich damit?" Da meist keine antwortfähige Mail-Adresse angegeben wird, können wir nicht helfen. Ein Fernwartungsprogramm ohne Passwortschutz halten wir sicherheitstechnisch für unvertretbar.
Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch bei Return-Mails, die von Mail-Servern generiert werden - typischerweise "nicht zustellbar" oder "Auslieferung verzögert". Auch sie werden immer häufiger ungelesen gelöscht. Statt dessen wird entweder die Mail sinnloserweise und erfolglos erneut an dieselbe Adresse gesandt, oder man beschwert sich einfach beim Server-Administrator, der aber beispielsweise für eine falsch geschriebene Zieladresse gar nichts kann. Schreiben ist also offenbar einfacher als lesen.
Die neueste Version 5.20 der Mail-Software SkyFile für Satelliten-Benutzer unterstützt jetzt auch TCP/IP-basierte Dienste. Bei Inmarsat sind dies MPDS = Mobile Packet Data Service und [R]BGAN = [Regional] Broadband Global Access Network. Bei den in erdnaher Umlaufbahn fliegenden Iridium-Satelliten wird der RUDICS-Dienst unterstützt (Router-Based Unrestricted Digital Interworking Connectivity Solution), der eine höhere Geschwindigkeit gegenüber der normalen modem-basierten Übertragung bietet. Damit deckt SkyFile alle derzeit üblichen Satellitendienste ab und reduziert dabei dank Kompression und Duplex-Übertragung die anfallenden Gebühren gegenüber herkömmlicher Mail-Software um mindestens die Hälfte. SkyFile wurde von Shamrock in enger Zusammenarbeit mit France Telecom Mobile Satellite Communications entwickelt und ist bereits bei tausenden maritimen und landmobilen Anwendern im Einsatz.
Wenn
Ihnen der Microsoft Internet Explorer zu anfällig für Trojaner-Attacken und der
Firefox-Browser auf Ihrem PC zu langsam ist, dann sollten Sie Opera
ausprobieren. Nachdem im Internet bereits seit einiger Zeit Anleitungen
kursierten, wie man die nervigen Werbefenster früherer Opera-Versionen los wird,
verzichtet der Hersteller jetzt auch beim kostenlosen Browser auf die
Werbe-Einblendungen. Mit weniger als 4 MB Installations-Dateigröße ist Opera
sehr kompakt und kann zudem außer HTML- auch WAP-Seiten anzeigen. Mausgesten und
zahlreiche Anzeige-Optionen, aber auch die hohe Kompatibilität mit ursprünglich
für den MS-IE entwickelten Webseiten (z.B. DHTML) machen Opera zu einer
interessanten Alternative.
Warum
werden Spam-Mails versandt? Weil sie funktionieren, ergab jetzt eine Studie der
Firmen Radicati und Mirapoint. Bei einer Befragung von 791 amerikanischen
Internet-Benutzern (davon zwei Drittel private) gaben immerhin 11 % an, schon
einmal Produkte aufgrund von Spam-Mails gekauft zu haben, und 9 %, dass sie
dadurch Geld verloren haben. Etwa 40 % aller erhaltenen Mails betrachten die
Empfänger als Spam. Ebenfalls 40 % haben aber in Spam-Mails beworbene Webseiten
besucht. 55 % geben an, dass sie auf "Abmelden"-Links in Spam-Mails klicken -
weil sie nicht verstehen, dass sie nach dieser unfreiwilligen
Adress-Verifikation mehr statt weniger Spam erhalten. Tatsächlich bemerkten 55 %
derer, die auf Abmelde- und sonstige Links klicken, dass sie in den folgenden
Monaten mehr Spam als bisher erhielten, aber nur 43 % derer, die das nicht
taten.
Viele unserer Seiten erfreuen sich wegen ihres Informationsgehaltes hoher Beliebtheit. Das geht so weit, dass die Inhalte mehr oder weniger unverblümt auf andere Webseiten kopiert werden. Besonders beliebt sind dabei unsere Grundlagen-Seiten mit Informationen über ISDN und Netzwerke sowie jene über rechtliche und technische Aspekte von Spam-Mails. Dabei hätte ein Link auf die Originalseite gegenüber einer illegalen Kopie den Vorteil ständiger Aktualität der Inhalte. Dass das Urheberrecht auch im Internet gilt, ist einigen Anfängern und Quereinsteigern offenbar nicht bewusst.
Als wir für einen Kunden am 2. Februar eine .de-Domain kündigten (Domain-Close), staunten wir nicht schlecht, dass nur Stunden später eine andere Firma der neue Eigentümer war. Das ist an und für sich nichts Illegales, zeigt aber, dass Domain-Grabber Informationen über abgemeldete Domains zeitnah und aus erster Hand erhalten. Wer eine Domain abmeldet, um einem Bekannten die Möglichkeit zu geben, sie nach wenigen Tagen neu anzumelden, könnte ein böses Erwachen erleben - sie ist dann nämlich schon weg. Besser ist der dafür vorgesehene KK-Antrag (Konnektivitäts-Koordination) beim bisherigen Provider durch den geplanten Neueigentümer.