Startseite Archiv: Shamrock-News 2003

26.11.03 "Endlich": Umlaute in Domains

äö
ü
ß

Nicht zu Ostern, sondern kurz vor Weihnachten werden offenbar die besten Eier gelegt. Während vor einem Jahr die Mobile Number Portability (MNP) im Mobilfunk für ein undurchdringliches Gebühren-Chaos sorgte, weil seitdem keiner mehr weiß, was ein Anruf z.B. an eine 0172-Nummer wirklich kostet, geht es jetzt den Domain-Namen im Internet an den Kragen. Eigentlich suggeriert das Wort "Internet" ja, dass es sich um ein internationales Netz handelt, aber...

Weil inzwischen (fast) jeder schon seine eigene Domain hat, mussten sich die Internet-Registrare etwas einfallen lassen, um ihren Umsatz durch mehr Anmeldungen trotzdem weiter zu erhöhen: Ab März 2004 kann man Umlaute in .de-Domains verwenden (allerdings weiterhin kein ß), und im Ausland sind sogar zahlreiche weitere Sonderzeichen möglich. Der Browser muss dafür intern z.B. aus müller.de die kaum wiedererkennbare Zeichenfolge xn--mller-kva.de machen: Umlaute werden aus ihrer ursprünglichen Position herausgeschnippelt und hinten unglaublich trickreich codiert nebst Positionsangabe wieder angefügt.

Dummerweise hat man aber in England, Frankreich, Italien oder China keine deutschen Umlaute auf der Tastatur. Bleibt dort also nur, xn--mller-kva.de einzutippen. Aber interessiert das die Domain-Registrare? Überhaupt nicht. Schließlich ist derjenige, der eine solche Domain anmeldet, ja selber schuld. Wäre mueller.de nicht doch einfacher gewesen?

11.09.03 CapiCall, CapiFax, NetMail deutsch+englisch

deutschEnglishAb sofort ist auch CapiFax umschaltbar deutsch und englisch. Auch nach der Installation läßt sich die Sprache der Bedieneroberfläche und der Online-Hilfe jederzeit umschalten, im Netzwerk für jede Workstation getrennt. Zusammen mit CapiCall und NetMail, bei denen das schon länger der Fall ist, ist somit die gesamte Unified-Messaging-Suite (UMS) von Shamrock Software zweisprachig.

27.07.03 O2-SMS aus dem Festnetz: Finger weg!

Bis vor kurzem gab es bei O2 (vormals Viag-Interkom) überhaupt keinen ISDN-Zugang zum SMS-Senden. Jetzt gibt es einen, allerdings wird die Datenübergabe von O2 künstlich so verzögert, dass das Senden einer einzelnen Nachricht an die SMSC-Numer 01090 0179 7673425 etwa 70 Sekunden dauert.SMS aus dem Festnetz: Bei O2 sehr teuer In unseren Programmen NetMail und CapiCall würde das beim SMS-Senden immer zu einem Timeout führen. Bisher dachten wir, dass Vodafone/D2 mit einer künstlich auf etwa 11 Sekunden gestreckten Datenübergabe (im Vergleich zu weniger als 3 s bei T-Mobile/D1 oder E-Plus) schon teuer sei, aber O2 schießt nun den Vogel ab. Über die Zwangs-Vorwahl 01090 (ohne diese kommt zwar eine kostenpflichtige Verbindung zustande, aber es fließen keine Daten!) wird im 60-s-Takt abgerechnet, eine einzelne SMS kostet somit 2 Minuten = 46 Cent. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, wenn wir unter diesen Umständen unsere SMS-Software nicht an die O2-Timeouts anpassen: Wir empfehlen statt dessen die Benutzung eines GSM-Modems.

22.03.03 E-Mails via Inmarsat: SkyFile 4.0 verfügbar

Version 4.0 des von Shamrock gemeinsam mit France Telecom Mobile Satellite Communications entwickelten Mail-Programms SkyFile bietet eine Reihe neuer Features: Neben den vier geostationären Inmarsat-Satelliten sind nun auch die 66 niedrig umlaufenden Iridium-Satelliten nutzbar. Beispielsweise verwenden Fernsehsender, Presseorgane und Nachrichtenagenturen SkyFile in Krisengebieten für ihren täglichen Informationsaustausch mit der heimatlichen Redaktion, aber auch Hilfsorganisationen, Schiffe und viele andere zivile und sonstige Anwender.

SkyFile benutzt eine effiziente Datenkompression und überträgt Sende- und Empfangsdaten gleichzeitig, um teure Übertragungszeit zu sparen. Die aktuelle Version 4.0 bietet jetzt Netzwerk- und Subaccount-Funktionen, um mehreren Benutzern die Verwendung eines gemeinsamen Satelliten-Telefons zu erlauben. Die Datenkompression wurde weiter verbessert und reduziert die Übertragungskosten nochmals deutlich.

No Spam!19.01.03 Dialer und Spam-Tools: Nicht hier!

Ziemlich regelmäßig erreichen uns Anfragen von (potentiellen) Kunden wie etwa diese:

Klare Antwort: Ja, wir könnten, aber wir tun es nicht. Unsere Haltung gegenüber Werbe-Mails wird an den ausgefeilten Anti-Spam-Mechanismen unseres Mail-Programms NetMail überdeutlich, und das gilt selbstverständlich ebenso für den SMS-Massenversand, unter dem heute schon viele Handy-Besitzer leiden. Unsere Einstellung gegenüber Dialer-Software dürfte schon daran klar ersichtlich sein, dass wir mit CapiDog ein ISDN-Tool zur Dialer-Erkennung kostenlos zur Verfügung stellen. Wir können solchen Kunden deshalb nur raten, sich zu überlegen, ob sie langfristig nicht mit einer gesetzeskonformen und gesellschaftlich akzeptierten Einnahmequelle besser fahren.