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Der britische Netzbetreiber BT (British Telecommunications) hat unter Berufung auf 99 eigene Patente zum Thema Telefonie via Internet jetzt ein Lizenzmodell für das VoIP-Protokoll SIP veröffentlicht. Die Branche reagiert geschockt, da es doch ziemlich überraschend ist, wenn ein Unternehmen für einen schon vor elf Jahren von der IETF verabschiedeten Internet-Standard plötzlich Lizenzgebühren kassieren will. Shamrock Software hatte ab 2007 eine SIP-basierte Software-Telefonanlage namens Cactus angeboten, diese aber 2012 eingestellt, weil der Support-Aufwand wegen der oft komplexen Endgeräte-Konfiguration auf Dauer nicht zu rechtfertigen war. Die Lizenzforderungen von BT wären jetzt ein weiterer Grund zur Einstellung des Produkts gewesen.
12.03.13
Status-Infos via WLANIn einem drahtlosen Netzwerk (WLAN, WiFi) kann es unter bestimmten Randbedingungen vorkommen, dass bei CapiFax oder NetMail Statusinformationen ab und zu auf Client-PCs nicht aktualisiert werden oder dass Popup-Nachrichten nicht erscheinen - ein Effekt, der in einem kabelgebundenen Netzwerk nicht zu beobachten ist. CapiFax und NetMail verwenden sog. Mailslot-Broadcasts für Statusnachrichten, die von Windows dann in Form von UDP-Paketen versandt werden. Manche WLAN-Treiber behandeln je nach Einstellung UDP-Pakete aber mit niedriger Priorität und verschlucken sie dadurch manchmal.
In diesem Fall sollte man im Windows-Gerätemanager den WLAN-Adapter suchen (z.B. 802.11n Wireless LAN Card, Ralink RT2860), in dessen Eigenschaften unter "Erweitert" nachsehen, ob es eine Einstellung "Multimedia/Spielumgebung" (englisch: Multimedia/Gaming environment) gibt, und diese ggf. aktivieren.
Als wir im Jahr 2005 auf der Bestellseite ein zusätzliches Sicherheits-Feature für Kreditkarten namens "Mastercard SecureCode" bzw. "Verified by Visa" einführten - das sind Markennamen für das sogenannte 3D-Secure-Verfahren - gab es sofort zahlreiche Abbrüche des Bestellvorgangs, die sich noch einmal vermehrten, als die Banken ab 2009 dazu übergingen, ihre Kunden zur Registrierung für dieses Verfahren zu zwingen (Activation During Shopping, ADS).
Während
des Bestellvorgangs erscheint dabei scheinbar auf der Shamrock-Seite, in
Wirklichkeit aber auf einer des von der Bank beauftragten Dienstleisters, ein
Formular mit Eingabefeldern für persönliche Daten, unter anderem Geburtsdatum
und Kontonummer. Da die Banken selbst immer wieder empfehlen, solche Daten
niemals auf fremden Seiten einzugeben, sind Abbrüche der Bestellung nur zu
verständlich.
Wir hofften zunächst, dass sich das Problem über die Jahre von selbst erledigen würde, aber das war nicht der Fall. Zudem wird das Verfahren nicht in allen Ländern und von allen Banken unterstützt, der Sicherheitsgewinn ist deshalb fraglich. Deshalb haben wir uns entschlossen, auf unserer Bestellseite das 3D-Secure-Verfahren ab sofort nicht mehr einzusetzen, und folgen damit dem Beispiel anderer Online-Händler wie etwa Amazon.