Startseite Archiv: Shamrock-News 2011

Web30.12.11 Site-Suche

Die Shamrock-Webseite wurde um eine Volltext-Suche erweitert. Es kann wahlweise eine UND- (alle Worte, Standard) oder eine ODER-Verknüpfung der eingegebenen Suchbegriffe (irgendein Wort) benutzt werden. Neben jedem Suchergebnis wird die Treffer-Anzahl in Klammern ausgegeben, nach der die Ergebnisse auch sortiert werden. Gegenüber einer z.B. mit Bing oder Google extern realisierten Site-Suche hat die lokale Variante unter anderem den Vorteil, dass auch neue Inhalte sofort und nicht erst nach einigen Tagen gefunden werden.

Die Suche ist wie auch bei anderen Site-Suchmaschinen oft erfolgreicher, wenn nicht in ganzen Sätzen gesucht wird (z.B. "Was bedeutet der Fehlercode 3302"), sondern nach den konkreten Begriffen (etwa "Fehlercode 3302" oder einfach nur "3302"), und wenn undeklinierte Worte im Singular verwendet werden (z.B. "Code" statt "Codes", der Plural wird in diesem Fall trotzdem gefunden). Telephon oder Telefon ist egal, ebenso ä oder ae. Falsch geschriebene Worte wie "herrunterfahren" oder "Standart" verhageln den Erfolg allerdings, eine Rechtschreibkorrektur findet nämlich nicht statt. Worte mit nur einem oder zwei Zeichen werden ignoriert.

19.10.11 Funkwerk verkauft Bintec und Elmeg

Die Funkwerk AG in Thüringen veräußert mit der Funkwerk Enterprise Communications GmbH das komplette Segment Enterprise Communication (EC) für rund 8 Mio. Euro an die spanische Teldat-Gruppe. Die Markennamen Bintec (u.a. ISDN-Router) und Elmeg (TK-Anlagen), die in diesen Bereich fallen und oft im Zusammenhang mit Software von Shamrock genutzt werden, sollen bei Teldat beibehalten werden. Im Rahmen der laufenden Neuausrichtung will sich die Funkwerk AG auf die Kernbereiche Transport und Verkehr, Sicherheit und Fahrzeuge konzentrieren.

31.08.11 Shamrock Software wird 25

25 JahreAm 27. August 1986, also vor 25 Jahren, wurde die Shamrock Software GmbH in München ins Handelsregister eingetragen. Eines der ersten Produkte war ein Mailbox-Programm für das damals übliche textbasierte Betriebssystem MS-DOS: Eine solche Mailbox konnte man per Telefonmodem anrufen und darüber Nachrichten oder Dateien austauschen - ein Vorläufer des Internet sozusagen. Im gleichen Jahr brachten IBM und Toshiba erste Laptop-Computer heraus, erste ISDN-Adapter waren erhältlich. Der erste PC, von IBM mit einer 8088-CPU gebaut und mit wahlweise mit CP/M oder MS-DOS erhältlich, war zu diesem Zeitpunkt gerade mal fünf Jahre alt. - Bei unseren Kunden möchten wir uns für die nicht selten langjährige Treue bedanken und hoffen gleichzeitig, dass unsere Produkte auch in Zukunft die Bedürfnisse der Anwender treffen.

21.07.11 Warum nicht PayPal?

Wir wurden wiederholt gefragt, warum auf unserer Bestellseite nicht PayPal als Zahlungsmethode angeboten wird. Hintergrund sind vor allem datenschutzrechtliche Überlegungen: Die bei PayPal gesammelten Daten auch inländischer Kunden werden nicht in Europa, sondern auf eBay-Servern in den USA verwaltet. Diese Daten werden offenbar regelmäßig auch zur Überprüfung auf Geldwäsche und "terroristische Aktivitäten" mit dem US-Heimatschutz-Ministerium abgeglichen; dies widerspricht klar unseren Datenschutz-Richtlinien.

Es wurden auch Fälle bekannt, in denen PayPal Konten sperrte und das Kunden zustehende Geld über Monate hinweg mit fadenscheinigen Begründungen einbehielt. Ab und zu wurden auch Beträge für bereits erbrachte Lieferungen wegen angeblicher Fehlbuchungen an den Käufer zurückgebucht. Ein Rechtsstreit ist nur in London möglich. Das Risiko ist somit gegenüber einer Kreditkarten-Zahlung wesentlich höher.

Festplatte04.06.11 Software auf Netzlaufwerk installieren

Die UAC-Funktion von Windows 7 (User Account Control) sorgt dafür, dass beim Installieren einer Software mit einem Programm namens SETUP oder INSTALL ein Fenster erscheint, mit dem man zur Bestätigung aufgefordert wird, damit das Installationsprogramm Administrator-Rechte erhält. Das führt aber oft zu Problemen, wenn die Software auf einem Netzlaufwerk installiert werden soll, denn in diesem UAC-Modus stehen Netzlaufwerke nicht wie gewohnt zur Verfügung.

Das Verhalten lässt sich aber ändern, indem man im Registry-Key
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System
ein (ggf. neues) DWORD namens "EnableLinkedConnections" erzeugt, ihm den Wert 1 gibt und den PC neu startet. Die Netzwerk-Verbindungen sind dann auch im UAC-Modus verfügbar. (Dieser Tipp stammt von übrigens von unserer Windows-Support-Seite.)

Eine Netzwerk-Installation z.B. auf einer NAS-Festplatte macht beispielsweise dann Sinn, wenn eine Software für mehr Workstations benutzbar sein soll, als es die jeweilige Windows-Version für Netzfreigaben erlauben würde.

13.03.11 POP3-Wörterbuch-Angriffe

Seit NetMail einen eingebauten POP3-/STMP-Zugang für herkömmliche Mail-Clients besitzt, beobachten Anwender, die den Zugang dazu aus dem Internet freigeschaltet haben, regelmäßig Wörterbuch-Attacken auf dem POP3-Port. Die typischerweise versuchten Benutzernamen sind beispielsweise Root, Admin, Info, Sales, Office, Contact, Test, Web oder WWW sowie auch verbreitete englische Vornamen wie Ann, George, Judy, Mike oder Sam. Es ist dringend anzuraten, bei aus dem Internet erreichbaren Ports generell Passworte zu verwenden, die nicht zu einfach zu erraten sind. Leider gibt es nach wie vor viele Server, bei denen das Passwort entweder identisch mit dem Benutzernamen ist oder einfach nur abcd, test oder xxxx lautet - die regelmäßigen Wörterbuch-Attacken (die wohl dem Ausspähen von Mails oder der Authentifizierung zum späteren Spam-Versand via SMTP-Relay dienen) gäbe es nicht, wenn sie nicht wenigstens ab und zu erfolgreich wären. Es ist auch eine gute Idee, Allerwelts-Namen wie Info oder Sales nicht als echten Benutzer anzulegen, sondern nur als Alias, so dass es dafür keinen POP3-/SMTP-Zugang gibt.

Mobilfunk-Basisstation10.01.11 Verwirrung um Vodafone-ISDN-SMSC

Nachdem der ISDN-Zugang von Vodafone zum SMS-Senden (SMSC = Short Message Service Center) zum Jahreswechsel nicht erreichbar war, wurde von der Hotline des Mobilfunkanbieters den betroffenen Kunden mitgeteilt, dass der Service D2-MessageGo eingestellt worden sei und deshalb das ISDN-SMSC nicht mehr angeboten werde. Leider weiß allerdings offenbar die linke Hand nicht, was die rechte tut: Das SMSC war nach Neujahr wieder erreichbar wie eh und je. Vermutlich wurde es nach einer temporären Funktionsstörung wieder in Betrieb genommen.

Allerdings macht das SMS-Senden via ISDN immer weniger Sinn, da aufgrund der Rufnummern-Portabilität (MNP, mobile number portability) eine eindeutige Zuordnung der Vorwahlnummer zum Provider wie etwa 0172 = Vodafone nicht mehr möglich ist. Zudem hat der Provider O2 von Anfang an nie einen ISDN-Zugang angeboten. Generell sind SMS-Nachrichten jeweils nur in das eigene Netz des via ISDN angewählten Providers möglich.

Auch wenn die ISDN-Funktionalität im SMS-Sendeprogramm von NetMail und CapiCall noch enthalten ist, empfehlen wir Anwendern langfristig den Umstieg auf ein GSM-Modem. Geeignet sind z.B. die Typen TC65T, MC52iT und MC55iT von Cinterion, aber auch die früher von Siemens hergestellten Typen M1, M20, TC35 und TC35i sowie Modelle anderer Hersteller, soweit sie über eine serielle Schnittstelle und den standardisierten GSM-AT-Befehlssatz verfügen.