Startseite Archiv: Shamrock-News 2002

21.12.02 Mobile Number Portability

MobilfunkNach dem UMTS-Debakel (Telekommunikations-Branche durch Milliarden-Lizenzen tief verschuldet, Netzbetrieb verzögert sich, Aktienkurse im Keller) hat uns die RegTP Ende 2002 ein viel zu wenig beachtetes neues Ei gelegt: Die Mobile Number Portability, kurz MNP, auf Deutsch: die Möglichkeit, eine Mobiltelefon-Nummer zu einem anderen Netzbetreiber mitzunehmen. So bezahlt man für ein Gespräch zu einer 0171-Nummer von einem D1-Handy aus unter Umständen nicht mehr den günstigen netzinternen Tarif, sondern wesentlich mehr, weil der Angerufene jetzt bei D2, E+ oder O2 ist. Die Folgen:

Man kann nur hoffen, dass dank der von den Netzbetreibern verlangten hohen Umzugs-Gebühren möglichst wenige Kunden von der Mobile Number Portability Gebrauch machen und die genannten Probleme so nur bei einem kleinen Teil der Verbindungen auftreten.

06.12.02 Statistik

In den letzten 12 Monaten wurde unser ISDN-Tool CapiDog 25000mal von unserem Webserver geladen, CapiInfo 20000mal und das Mail-Programm NetMail rund 5000mal.

Die Besucher unserer Seiten kommen derzeit zu 63 % von der Suchmaschine Google, 3 % von der T-Online-Suchmaschine, je 2 % von Yahoo und Lycos sowie je 1 % von Altavista, MSN und Fireball (alle anderen Referer-Seiten liegen jeweils unter 1 %). Die Qualität der Suchmaschine Google zeigt sich auch an der häufigen Index-Aktualisierung: An der Gesamtzahl der Seitenabrufe von unserem Server hat sie einen Anteil von rund 3 %.

Rund zwei Drittel der Seitenzugriffe erfolgen mit dem Microsoft Internet Explorer, knapp 10 % mit Netscape 4.x. Alle anderen Browser haben jeweils weniger als 2 % Anteil, der Rest sind Suchmaschinen-Zugriffe.

13.09.02 Kreditkarten-Zahlung noch sicherer

Mehr Sicherheit bei KreditkartenWenn Sie bei Shamrock etwas online per Kreditkarte bestellen, werden Sie feststellen, dass im Web-Formular ein neues Feld "Prüfnummer" neben der Kartennummer und dem Verfalldatum existiert, in das man die letzten drei Stellen der Nummer im Unterschriftenfeld der Karte einträgt. Damit wird eine zusätzliche Sicherheit gegen Missbrauch erreicht, denn diese Nummer kann auch von Generator-Programmen, die gültige Kreditkarten-Nummern nach Belieben erzeugen, nicht ermittelt werden. Die Prüfnummer wird von uns weder gespeichert noch auf der Kreditkarten-Abrechnung ausgedruckt. Die führenden Kreditkarten-Firmen wie Mastercard, Eurocard und Visa haben sich auf dieses Verfahren geeinigt und es CVC2 bzw. CVV2 genannt.

02.09.02 Alles im Griff?

Outlook: Gefahr durch HTML-Mails"Viren sind für uns kein Problem. Das Thema wird meiner Meinung nach stark übertrieben, zumal es auch bei Outlook immer vom Benutzer abhängt, ob ein Virus eine Chance hat oder nicht", schrieb uns ein Kunde. Wir widersprechen ungern, müssen das der Wahrheit zuliebe aber doch tun.

Zahlreiche neuere Virentypen befallen ein Outlook-System, bevor der Benutzer irgend etwas tun kann. Sie werden bereits in der HTML-Voransicht als Javascript-Programm oder bewusst falsch deklarierter MIME-Typ gestartet (z.B. EXE-Datei als WAV-Anhang getarnt), ohne dass man die Mail öffnet. Ein Beispiel dafür ist der W32.Klez-Wurm, der sich dank der Outlook-Monokultur bereits über Millionen Rechner verbreitete. Oft merkt der Benutzer noch nicht einmal etwas davon. Virenscanner sind gegen neue Virentypen machtlos. Und kaum stopft Microsoft ein Sicherheitsloch mit einem Patch, taucht bereits ein neues auf.

HTML sorgt auch bei Spam-Mails für zusätzlichen Ärger. Viele dieser Werbe-Mails enthalten im HTML-Teil nämlich Referenzen auf ein Bild im Web, z.B. <img src="http://www.spam.net/ lustig.gif ?user=3454">. So wird dem Absender unfreiwillig bestätigt, dass Ihre Mail-Adresse stimmt, auch ohne auf "Öffnen" zu klicken, und sie steigt für Adressenhändler sogar noch im Wert, weil sie verifiziert ist.

Beide Probleme hat man mit Outlook, keines davon mit NetMail. Zum Thema Spam-Vermeidung haben wir übrigens eine eigene Seite mit wertvollen Tipps zusammengestellt.

17.08.02 Studie: 80 % fertigen nie ein Backup an

BackupNach einer Kokua-Studie fertigen 80 % der PC-Benutzer nie ein Backup der Festplatten-Daten an. Die Folgen: Verlorene Kundendaten, Umsatzverlust, tagelange Restaurierungs-Versuche nach Fehlkonfigurationen, Hardware-Defekten oder Viren-Befall. Ein Backup sollte man natürlich nur bei virenfreiem, vollständig funktionierendem System und nie auf demselben Medium anfertigen, also nicht z.B. in einem anderen Verzeichnis derselben Festplatte.

Praktisch und platzsparend ist das Speichern nur der jeweils geänderten Dateien in ein ZIP-Archiv. Besonders wichtig sind dabei natürlich alle die Dateien, die gegenüber der ursprünglichen Installation einer Anwendung geändert wurden oder neu hinzukamen, bei CapiCall, CapiFax und NetMail typischerweise Dateien mit den Endungen bin, cfg, dat, ini, mnu, pcm, sff, tif im Applikationsverzeichnis und allen Unterverzeichnissen.

05.08.02 SkyFile in fünf Sprachen

Das erfolgreiche Inmarsat-Mail-Programm SkyFile gibt es jetzt in fünf Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch. Zur korrekten Darstellung der chinesischen Menüs und Online-Hilfe ist allerdings der passende Windows-Zeichensatz (GB2312) erforderlich.

16.07.02 Freethem-Wurm verbreitet sich rasch

In den letzten Tagen hat sich mit W32.Frethem.K@mm ein neuer Mail-Wurm sehr schnell im Internet verbreitet. Er wird beim Erhalt einer Mail in Outlook u.U. bereits im Vorschaufenster ohne Zutun des Benutzers ausgeführt und sendet sich selbst an alle Mail-Adressen, die er in Dateien mit der Endung .dbx, .wab, .mbx, .eml und .mdb findet.

NetMail-Benutzer werden im Gateway-Log allerdings lediglich eine erhöhte Anzahl von "Blocked"-Meldungen finden, da NetMail aufgrund seiner heuristischen Viren-Erkennung den Wurm kommentarlos löscht.

Mobilfunk08.07.02 Probleme mit SMS via ISDN zu Vodafone/D2

Der ISDN-Zugang von Vodafone zum Senden von SMS-Nachrichten ins Vodafone/D2-Netz (0172 2278000) ist seit Mitte Juni deutlich langsamer als bisher: Er benötigt jetzt etwa 20 statt 11 Sekunden zum Senden einer SMS. Dadurch wurde auch eine Erhöhung des Antwortzeit-Timeouts im SMS-Modul von CapiCall und NetMail erforderlich, die bei den aktuellen Software-Versionen bereits berücksichtigt ist.

Ärgerlich ist, dass der ISDN-SMS-Versand offenbar nicht mehr über alle Preselection- oder Call-by-Call-Provider funktioniert. Bei unseren Tests mussten wir die leider nur minutengenau abrechnende Telekom (01033) benutzen. Auch dadurch sind die Kosten pro gesendeter SMS ins Vodafone-Netz erheblich höher als als zu T-D1 oder E-Plus.

Eine Alternative ist die Benutzung eines GSM-Modems, z.B. Siemens-TC35 zusammen mit CapiCall-SoHo/Pro/S2M oder NetMail-XL. Diese Variante funktioniert auch zu O2 (früher Viag-Interkom), da dort nach wie vor kein ISDN-Zugang zur Verfügung steht.

29.05.02 Hallo Taxi!

TAXI

Wenn Sie in Berlin ein Taxi bestellen, dann haben Sie gute Chancen, erst mal mit einem Automaten zu sprechen, der Sie fragt, ob Sie ein Raucher- oder Nichtraucher-Taxi bevorzugen und wie die Postleitzahl Ihres Standorts lautet. Anschließend werden Sie direkt mit einem Taxi in Ihrer Umgebung verbunden. Nur wenn keines in der Nähe ist, wird die Taxizentrale kontaktiert.

Das System garantiert rund um die Uhr eine optimale Erreichbarkeit bei minimalem Aufwand. Es besteht aus einem Standard-PC mit ISDN-Karte an einem Anlagenanschluss sowie der um ein spezielles Taxi-Modul erweiterten Software CapiCall-Pro. Die Taxifahrer können ihren momentanen Standort gebührenfrei per Handy melden, indem CapiCall die angerufene Durchwahl als Zone sowie die Anrufernummer erkennt, den Ruf aber nicht annimmt.

Ariane-5-Start in Korou, Französisch-Guyana05.05.02 Inmarsat-Gateway in Aussaguel

Mit einem zweiten Inmarsat-Gateway in der Satelliten-Bodenstation Aussaguel, die France Telecom MSC in der Nähe von Toulouse betreibt, sowie mit zusätzlichen Modems beim bereits existenten Gateway hat Shamrock Software Ende April 2002 die Kapazität des dortigen SkyFile-Servers seit November 2001 vervierfacht.

Die auf einer ähnlichen Technologie wie das beliebte NetMail basierende SkyFile-Software erlaubt es Schiffen, Fahrzeugen und Flugzeugen, E-Mails weltweit über die geostationären Inmarsat-Satelliten besonders preisgünstig auszutauschen: Die Daten werden dabei online komprimiert und vollduplex übertragen, d.h. das Senden und Empfangen erfolgt gleichzeitig. Gegenüber herkömmlichen Mail-Lösungen wie etwa Outlook bedeutet das nicht nur eine Kostenersparnis von 60 % und mehr, sondern auch einen verbesserten Schutz gegen die in letzter Zeit so häufigen Mail-Viren.

Das unter Windows 2000 laufende Gateway-System verarbeitet täglich viele tausend E-Mails für Reedereien, Firmen, Behörden und Organisationen, die auch in abgelegenen Gebieten und auf den Weltmeeren auf eine zuverlässige und dennoch preisgünstige Kommunikation angewiesen sind.

22.04.02 Viren immer hinterhältiger

In den letzten Tagen tauchten vermehrt Viren bzw. Mail-Würmer wie W32Klez in vielen Varianten auf, die - stets basierend auf der Outlook-Monokultur - sogar gezielt alle üblichen Viren-Scanner ausschalten. Auf empfangene Mails antworten sie teilweise mit dem "Postmaster" der Absender-Domain, so dass das dann wie eine harmlose Return-Mail aussieht. Sie nisten sich im System als eigener kleiner SMTP-Client ein und arbeiten dadurch auch nach dem Beenden von Outlook munter weiter. Außer der Schadfunktion werden teilweise Textdokumente der lokalen Festplatte mitversandt und somit private Informationen preisgegeben. Die W32Klez-Varianten verbreiteten sich nicht zuletzt deshalb so schnell, weil die üblichen Viren-Scanner nicht auf sie ansprachen.

Während Outlook solche Viren-Mails bereits im Vorschaufenster ausführt und man mit dem Installieren von Microsoft-Patches kaum nachkommt, können NetMail-Benutzer darüber wieder mal nur müde lächeln, denn NetMail führt niemals Attachments ungefragt aus. Wer hundertprozentig sicher gehen will, kann im Gateway Dateiendungen wie EXE, SCR, PIF und BAT gezielt sperren.

04.04.02 Spam-Mails von Shamrock?

In den letzten Tagen tauchten Spam-Mails auf, bei denen als Absender-Adresse die Domain shamrock.de vorgetäuscht wird. Wie bei Spammern oft üblich, handelt es sich um eine reine HTML-Mail, die so von Shamrock niemals gesendet würde.

Die Mail-Kopfdaten sind unten ausschnittweise dargestellt. Wenn Sie eine solche Mail von "njleitao7309" erhalten, sollten Sie sie unbesehen löschen. Sie stammt definitiv nicht von Shamrock.

Received: ... by sydint1.microthink.com.au with QMQP; ...
Reply-To: <njleitao7309 @ shamrock.de>
From: <njleitao7309 @ shamrock.de>
Subject: Processors Needed, Business Opportunity
Date: Thu, 04 Apr 2002 05:14:38 +0400

27.02.02 Hotline-Qualität

Die Zeitschrift "Teletalk" testete für ihre Ausgabe vom März 2002 die Hotline-Qualität von zehn Software-Anbietern. Das Resultat ist nicht gerade überzeugend - Shamrock war allerdings nicht unter den getesteten Firmen.

Microsoft beantwortete von 20 E-Mail-Anfragen nur 12, ließ also 40 % schlicht unbeantwortet. Am besten schnitt noch Adobe ab und beantwortete immerhin 15 von 20 Mails, die meisten sogar innerhalb von 24 Stunden. Mit einer einzigen Antwort auf 20 Anfragen bildete Corel das traurige Schlusslicht.

MobilfunkBeim telefonischen Kontakt glänzte Corel dagegen mit einer kostenlosen 0800-Nummer, während ein Anruf bei den 0180- oder gar 0190-Nummern anderer Anbieter oft teurer als ein normales Ferngespräch ist. Wenn es um technische Details geht, sind die Mitarbeiter der Call Center allerdings schnell am Ende ihres Lateins und haben dann Mühe, ihre eingeübte Freundlichkeit zu wahren.

Beim Informationsgehalt des Web-Angebots schnitt Microsoft am besten ab - nicht zuletzt dank des großen Umfangs der "Knowledge Base" mit Tipps zur Problembehandlung, was bei anderen Anbietern oft vollkommen fehlt. Aber auch bei diesem Kriterium hätten wir uns gefreut, wenn Shamrock beim Vergleich berücksichtigt worden wäre - es hätte vielleicht den Schnitt etwas verbessert.

21.01.02 Zum zweiten Mal: Top Business Site

Das Elektronische Branchen-Buch EBB und Mondus haben über 50 Verzeichnisse ausgewertet und tausende Websites von Unternehmen besucht. Die Besten werden jedes Jahr mit dem Gütesiegel "Top Business Site" ausgezeichnet. Die Web-Präsenz von Shamrock Software erhielt diesen Titel bereits 2001 und jetzt 2002 zum zweiten Mal in Folge. Die EBB-Redaktion schrieb:

"Ihre Homepage www.shamrock.de hat eindeutigen Nutzwert und wirtschaftlichen Bezug. Damit unterscheiden Sie sich positiv von 90% aller Internet-Seiten. Sie ist zudem schnell, übersichtlich und ansprechend gestaltet. Mit dem Gütesiegel Top Business Site wollen das Elektronische Branchenbuch EBB und Mondus auf gelungene Internet-Seiten aufmerksam machen."

02.01.02 Blick zurück

Das abgelaufene Jahr 2001 war kein allzu gutes. Die Ereignisse am 11. September haben uns schockiert, aber auch deutlich gemacht, wie Terror Sympathisanten findet, wenn seine Ursachen über Jahre ignoriert werden. Aber auch in der Telekommunikations-Szene hat sich nicht alles zum Besten entwickelt.

Aber nun Schluss mit der Schwarzmalerei: ADSL, speziell T-DSL, war 2001 eine wirkliche Erfolgsgeschichte und wird das wohl auch lange bleiben - vorausgesetzt, es funktioniert endlich mal stabil...