Startseite Archiv: Shamrock-News 2000

29.12.00 Teles gibt ISDN auf

Mancher von uns hat eine nicht unbedingt nur positive Erinnerung an die von Teles in Berlin hergestellten ISDN-Karten: Wacklige CAPI-Treiber, die, von Studenten zusammengezimmert, in halbfertigem Zustand ausgeliefert wurden. Und Installationsprobleme, die einen oft zwangen, die 0190-Abzock-Hotline anzurufen, obwohl es eigentlich doch die Schuld des Treiber-Herstellers war, wenn der Rechner dauernd abnippelte.

CAPIBereits im Lauf des letzten Jahres hat Teles keinerlei Interesse mehr an der Vermarktung von ISDN-Karten gezeigt, und AVM ist inzwischen unangefochtener Marktführer in diesem Segment. Insofern wundert es nicht, dass sich Teles von ISDN-Karten trennt. Etwas überraschender ist es schon, dass auch der Vertrieb von ISDN-Telefonen, Terminal-Adaptern und vor allem von Tk-Anlagen komplett eingestellt wird.

Als Grund gab Teles an, sich in Zukunft auf Internet-Lösungen konzentrieren zu wollen. Inzwischen ist der Teles-Aktienkurs deutlich über seinen Tages-Anfangswert gestiegen. Offenbar haben die Anleger die Trennung von ISDN-Endgeräten überwiegend positiv beurteilt.

Immerhin: Teles hat ein Stück ISDN-Geschichte mitgeschrieben und vermarktete seine Entwicklungen in der Anfangszeit recht erfolgreich auch über andere Firmen wie etwa Creatix. Bergab ging es, als man den Ruf mit schlechter Qualität und teurem Hotline-Service ruinierte. Ein Beispiel, von dem andere eine Menge lernen können.

06.12.00 Schweizer Billigheimer

Vor Wochen hatten wir vermeldet, dass die Schweizer Regulierungsbehörde Bakom die Versteigerung von UMTS-Mobilfunk-Lizenzen kurzfristig abgesagt hatte: Es waren (zuletzt durch den Zusammenschluss zweier Bieter) nur noch vier Interessenten für die vier zu vergebenden Lizenzen da.

Heute hielt man die Versteigerung nun dennoch ab, und schon mittags war sie nach vier Runden beendet. Drei der vier (Swisscom, DSpeed, 3G) hatten brav die Mindestsumme von 50 Mio. Schweizer Franken auf den Pokertisch geblättert, nur Orange bot 5 Mio. mehr - macht zusammen ganze 205 Mio. Fränkli.

Somit kostete eine UMTS-Lizenz in der Schweiz jetzt etwa ein Dreihundertstel einer deutschen - hier hatten sich die Bieter zuletzt auf rund 16 Mrd. DM je Lizenz hochgeschaukelt. Selber schuld!

30.11.00 T-Online: Viele Kunden, aber Riesenverlust

T-Online ist mit über 7 Millionen Kunden nicht nur der größte Internet-Provider Europas, sondern wohl auch derjenige mit dem höchsten Verlust. Von Januar bis September wurden 14,35 Millionen Euro Minus erwirtschaftet. Ohne die Zusatzeinnahmen aus dem Börsengang der Tochter comdirekt-Bank wären es sogar 53,5 Mio. Euro, nicht zuletzt durch die Einführung der Flatrate. Der Aktienkurs von T-Online liegt dementsprechend zur Zeit mit etwa 16 Euro deutlich unter dem Ausgabewert von 27 Euro. Immerhin: Bei der Server-Statistik von Shamrock liegt T-Online mit einem Anteil von 30 % aller Zugriffe unangefochten in Führung. Hauptkonkurrent AOL erreicht dagegen nur lächerliche 1,33 %, der Rest spaltet sich in zahllose kleinere Provider auf.

Zum 1. Januar wird der Marketing-Mann Thomas Holtrop neuer T-Online- Vorstandschef und ersetzt damit Thomas Keuntje, der das Unternehmen nach internen Querelen verlassen hatte. Er wird eine glückliche Hand brauchen, um das Riesen-Minus zu reduzieren und die Aktionäre wieder freundlich zu stimmen.

27.11.00 Warnaufkleber für Handys

In Großbritannien müssen Handys jetzt einen Aufkleber tragen, der insbesondere Kinder und Jugendliche vor möglichen Gefahren der Strahlung warnt.

Der britische Wissenschaftler Gary Hyland glaubt sich sicher zu sein, dass auch nicht-thermische Effekte bei Mobiltelefonen insbesondere bei Menschen unter 18 Jahren Veränderungen an Nervenzellen auslösen könnten. Kinder seien aufgrund der dünneren Schädeldecke und ihrer noch nicht abgeschlossenen Entwicklung einem höheren Risiko ausgesetzt als Erwachsene. Schlafstörungen und Kopfschmerzen könnten in Einzelfällen die Folge sein.

Konkrete Nachweise der Schädlichkeit gibt es indes bis heute nicht, obwohl sich weltweit Scharen von Wissenschaftlern damit auseinandersetzen, in Deutschland u.a. die Forschungsgruppe Funk. Es ist eben leider völlig unmöglich, nachzuweisen, dass etwas ungefährlich ist - die Schädlichkeit nachzuweisen, wäre dagegen eindeutig möglich, wenn es denn jemandem gelänge...

23.11.00 RegTP-Chef Scheurle geht

Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Freitagausgabe berichten wird, verlässt der Chef der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Postwesen (RegTP), Klaus-Dieter Scheurle, zum Jahresende sein Amt. Scheurle war massgeblich an der Privatisierung von Telekom und Post beteiligt, hatte sich aber insbesondere auch im Zusammenhang mit der Versteigerung von UMTS-Lizenzen einen Namen gemacht, die dem deutschen Staat Rekordeinnahmen von fast 100 Mrd. DM bescherte.

Die zukünftigen Netzbetreiber wurden damit wie in keinem anderen Land an den Rand des finanziellen Ruins getrieben - selbst die Telekom musste dafür hohe Kredite aufnehmen, und angesichts der bereits einsetzenden lautstarken Proteste von Elektrosmog-Bedenkenträgern ist es fraglicher denn je, ob die Lizenzen sich je auszahlen werden.

21.11.00 Javascript-Zwang

Oft stoßen wir bei unseren Streifzügen durchs Internet selbst bei renommierten Firmen einfach auf leere Seiten. Homepages wie www.viaginterkom.de, www.rydex.com oder www.comsat.com, aber selbst von Firmen, die sich als erfahrene Webdesigner anpreisen (wie zum Beispiel www.ip-exchange.de) bleiben makellos weiß: Weder Text noch Grafiken erscheinen, nicht mal eine Fehlermeldung.

Mit dem Browser-Menüpunkt "Quelltext ansehen" wird meist rasch klar, warum: Die Seite vertraut blind darauf, dass der Browser des vertrauensseligen Besuchers auf eine niedere Sicherheitsstufe eingestellt ist und sämtliche in den Tiefen des Web verfügbaren Plugins installiert sind. Wenn nicht, bleibt der Bildschirm eben leer. Punkt.

Unter www.shamrock.de/dfu/ im Kapitel Script-Sprachen finden Sie allerdings einen Abschnitt über Sicherheitslücken von Web-Browsern, der schnell klarmacht, welchen Risiken man sich bei ungeschütztem Datenverkehr aussetzt. Selbst das Ausspionieren von Dateien der lokalen Festplatte wäre einem Webserver bei aktiviertem Javascript ohne großen Aufwand möglich - und vor allem völlig unbemerkt vom Benutzer.

Wir geben ja gern zu, dass ein paar Gimmicks auf der Site www.shamrock.de auch nur mit eingeschaltetem Javascript richtig funktionieren. Dennoch: Auch ohne Javascript sind alle Informationen verfügbar und auffindbar. Nur die Bestellseite erfordert Javascript; allerdings: Wer so viel Vertrauen in eine Software-Firma hat, ihre Programme herunterzuladen, sollte auch so viel Vertrauen aufbringen können, zumindest für die SSL-gesicherte https-Bestellseite derselben Firma Javascript zu aktivieren.

18.11.00 Aus für Flatrate?

Nachdem die Regulierungsbehörde am Mittwoch abend die Telekom dazu verdonnert hatte, eine Großkunden-Flatrate nicht nur der eigenen Tochter T-Online, sondern auch Mitbewerbern wie AOL anzubieten, kündigte T-Chef Ron Sommer an, man werde sich nun überlegen, ob man in Zukunft überhaupt noch Flatrates anbieten wolle.

Sommer, der ohnehin nie ein Flatrate-Freund gewesen war und nur von Marketing-Gurus dazu überredet worden war, gab zu, dass Telekom und T-Online mit Flatrate-Kunden hohe Verluste machten. Man könne das Telefonnetz bzw. ISDN gar nicht so schnell ausbauen, wie die Nutzung bei Flatrate-Kunden zunehme, so Sommer: Es sei eigentlich sinnvoller, auf den schnellen Ausbau von T-DSL zu setzen. Der macht allerdings derzeit ebenfalls Probleme, weil die Zuliefer-Industrie nicht genug DSL-Splitter und Router produziere.

Trotzdem will man noch bis Ende 2000 rund 60 % und bis Ende 2001 etwa 90 % der Bevölkerung T-DSL anbieten können. Und zumindest für T-DSL wird es auch in Zukunft auf jeden Fall eine Flatrate-Option geben.

PS: In den letzten vierzehn Tagen wurde unser Freeware-Tool CapiDog (ISDN-Anrufmonitor, D-Kanal-Trace) etwa 3000mal von https://www.shamrock.de/tools.htm abgerufen. Nach wie vor läuft es allerdings nur mit ISDN-Karten von AVM; bei den Standardisierungs-Bemühungen der ISDN-Karten-Hersteller, bezüglich der entsprechenden CAPI-2.0-Erweiterung haben sich bisher leider keine Fortschritte ergeben.

16.11.00 Neue Flatrates kommen

Der Deutschen Telekom bleibt wirklich nichts erspart. Gestern abend wurde sie von der Regulierungsbehörde (RegTP) dazu verdonnert, ihren Mitbewerbern - allen voran AOL - ab 1. Februar 2001 genau wie ihrer Tochter T-Online einen Flatrate-Tarif für den Internet-Zugang alternativ zu dem bisherigen Zeittakt von etwa 1,5 Pf./Min. anzubieten. Es ist zu erwarten, dass nach dem großen Flatrate-Sterben der vergangenen Monate bald eine Reihe neuer solcher Angebote auftauchen werden. Allerdings: Was die Telekom den Konkurrenten wirklich als Flatrate-Tarif berechnen wird, steht noch nicht fest, und Prognosen über zukünftige Flatrate-Angebote wären deshalb wohl noch etwas verfrüht. Jedenfalls dürften T-Aktien nun wieder sehr preisgünstig zu haben sein.

12.11.00 Schweiz: UMTS-Versteigerung verschoben

In der Schweiz sollten heute vier UMTS-Lizenzen an fünf Bewerber versteigert werden - ursprünglich waren es ja noch sechs, aber die Deutsche Telekom ist inzwischen ausgestiegen.

Nun ist das mit Versteigerungen so eine Sache: Das Angebot muss kleiner sein als die Nachfrage, sonst klappt's nicht. Und genau dieses Problem tritt jetzt in der Schweiz auf: Die zwei Bewerber diAx und Sunrise möchten fusionieren. So wurden aus fünf plötzlich vier Bewerber, nämlich Swisscom, Orange, diAx und Telefonica, und jeder bekäme ohne langwieriges Steigern der Gebote sofort ein Netz - sehr praktisch. Mit den vom Schweizer Bundesamt für Kommunikation erhofften Fränkli für die UMTS-Lizenzen wird's so allerdings wohl nichts.

Wie's weiter geht, überlegen die Eidgenossen derzeit noch. Fortsetzung folgt!

08.11.00 CapiDog: Schutz vor 0190-Viren

In der letzten Zeit wurden vermehrt Fälle bekannt, bei denen ein Virus bzw. ein sogenanntes trojanisches Pferd heimlich über das DFÜ-Netzwerk eine 0190-Nummer anwählte und so auf der nächsten Telefonrechnung zu unerwarteten Gebühren führte.

Das kostenlose Tool CapiDog von Shamrock Software öffnet in der neuesten Version 1.19 ein Warn-Fenster, sobald ein anderes Programm versucht, über dieselbe ISDN-Karte eine teure 0190- oder 0900-Nummer anzuwählen. Die Nummer wird auch dann erkannt, wenn in einer Tk-Anlage eine zusätzliche Amts-Null benutzt wird oder wenn ihr eine Provider-Vorwahl vorangestellt ist, zum Beispiel 01033 0190.

Außer der 0190- und 0900-Prüfung kann CapiDog auch abgehende und ankommende Verbindungen anzeigen und protokollieren, sogar ein D-Kanal-Trace ist möglich. Dank dieser Funktionen ist CapiDog derzeit eines der meistabgerufenen Tools überhaupt.

CapiDog läuft unter allen 32-Bit-Windows-Versionen und mit allen ISDN-Karten von AVM. Da eine hersteller-spezifische CAPI-Erweiterung benutzt wird, sind Adapter anderer Anbieter leider nicht geeignet.

08.11.00 Auf die Zehntelsekunde genau

Die Regulierungsbehörde (RegTP) wurde kürzlich von Verbraucherschutz-Verbänden angegangen, die Tarifierungs-Genauigkeit der Telefon- und Internet-Anbieter möglichst auf eine Zehntelsekunde zu senken. Die Netzbetreiber haben damit erhebliche Probleme, weil die vorhandene Hard- und Software "nur" sekundengenau messen und protokollieren kann. Die RegTP meinte daraufhin, vielleicht könne man sich in der Mitte treffen, und will nun eine halbe Sekunde Abrechnungs-Genauigkeit haben. Via Satellit ist das wegen der erheblichen Laufzeiten wohl ohnehin illusorisch, aber auch im Festnetz wird jetzt schon befürchtet, dass für die Umrüstung ein enormer Aufwand nötig sein wird. Wer den wohl letztlich bezahlt? Na ja, die Verbraucher eben...

06.11.00 UMTS-Lizenzen in Österreich

Die Österreicher reiben sich die Augen: Lächerliche 11,44 Mrd. Schilling - 1,63 Mrd. DM - hat dort die Versteigerung von UMTS-Lizenzen dem Staat beschert. Ähnlich wie in Italien, wo ebenfalls Ernüchterung herrscht, wurden verbotene Absprachen befürchtet, die aber ließen sich nicht nachweisen. In Deutschland hat dagegen das Zähneknirschen begonnen: Fast 100 Mrd. DM hatten die Bewerber bei der Versteigerung berappt. Zur Flächendeckung sind je Netz rund 10.000 Basisstationen nötig, gegen die bereits wieder Öko-Gruppen wettern. Ob diese horrenden Ausgaben in absehbarer Zeit wieder hereinkommen, steht in den Sternen. Deshalb gibt man sich statt der ursprünglich geplanten 2 MBit/s auch erst mal mit 144 kBit/s zufrieden. Lohnt das den Aufwand?

03.11.00 Hacker-Angriffe nehmen zu

Experten haben auf einem Forum des Bundesnachrichtendienstes in Pullach vor einer Zunahme von Hacker-Angriffen auf private, industrielle und staatliche Rechner gewarnt. Sogar Armeen bildeten inzwischen Hacker aus, um sich Zugang zu geheimen Informationen zu verschaffen oder gegnerische Rechner zu lahmzulegen, wie vor wenigen Tagen bei israelischen und palästinensischen Servern geschehen. Eine Hauptursache für die Angreifbarkeit von Computern ist der einfallslose Umgang mit Passworten: Am beliebtesten sind die Namen des Ehepartners, eines Haustiers oder auch einfach nur "passwort" oder "geheim". Zudem würden die wenigsten Programme E-Mails z.B. über Funkstrecken verschlüsseln.

Eine der wenigen Ausnahmen: Die mobile E-Mail-Software SkyFile von Shamrock, die inzwischen von vielen internationalen Hilfs- und Sicherheits-Organisationen benutzt wird, überträgt alle Daten verschlüsselt - sicher ist sicher. (Die SkyFile-Version fürs Netzwerk heißt NetMail.)

02.11.00 Mail & MAPI

Das Audiotex-Programm CapiCall und der Fax-Server CapiFax können über die MAPI-Schnittstelle empfangene Sprachnachrichten, Benachrichtigungen oder Telefaxe als E-Mail senden. Bei einer Standard-Installation etwa mit der Windows-Beigabe Outlook Express und einem via DFÜ-Netzwerk angewählten Internet-Provider klappt das meist auch auf Anhieb. Bei hausinternen Mail-Servern treten dagegen öft rätselhafte Probleme auf: So meldet der Server manchmal, dass kein Dienst zur Verfügung steht, oder die Zustellung an interne Adressen klappt nicht. Oft helfen die Tipps aus unserer Hotline weiter, aber eben nicht immer.

Deshalb möchten wir Ihnen empfehlen: Probieren Sie die Mail-Software NetMail aus. Sie ist (jedenfalls für drei Benutzer, was für diesen Fall völlig ausreicht) kostenlos. Das Ganze funktioniert ganz ohne MAPI-DLL und ist deshalb meist wesentlich problemloser als jede andere Lösung. Sie können NetMail gratis von der Seite https://www.shamrock.de/netmail.htm laden. Noch ein paar Tips dazu:

Wenn das NetMail-Gateway nur Mails senden, aber keine empfangen soll, lassen Sie den Eintrag für den POP3-Host in der Mailer-Konfiguration einfach leer. Falls kein externer Internet-Provider via DFÜ-Netz kontaktiert werden soll, sondern ein interner Server, oder wenn Sie einen Router benutzen, lassen Sie den Eintrag DFÜ-Verbindung leer.

Natürlich ist NetMail aber auch nützlich, wenn Sie weder CapiCall noch CapiFax einsetzen - es ist schließlich eine vollwertige Lösung mit Mail-Server und Clients, die im Netzwerk oder unterwegs eingesetzt werden kann.

30.10.00 Shamrock-Monitore

Wir bei Shamrock Software werden fast täglich einmal gefragt, ob wir den Shamrock-Monitor Typ XYZ reparieren würden.

Das täten wir ja gerne, können es aber nicht, weil wir nicht die Firma Shamrock Technology sind, die Monitore herstellt, sondern die Firma Shamrock Software, die - Sie ahnen es schon! - Software fabriziert.

Warum wir solche Dinge gefragt werden, hat seinen Grund. Die meisten Händler, die Shamrock-Monitore verkauft haben, können diese Geräte nicht selbst reparieren. Sie haben sie über irgendwelche dunklen Kanäle besorgt, die sie dem Kunden ungern nennen würden. Statt dessen verweisen sie ihn an den Hersteller - ohne dessen Anschrift (übrigens in Taiwan!) überhaupt zu kennen. Eine deutsche Vertretung von Shamrock Technology gibt es offenbar nicht oder nicht mehr.

Dabei ist die Rechtslage zumindest im Garantiefall eindeutig: Der Händler ist selbst dafür zuständig, das Gerät wieder zum Laufen zu bringen oder einen Ersatz zu stellen. Wie er das macht, ob er es selber repariert oder zum Hersteller schickt, ist ihm überlassen.