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1. Januar 2007 erhöht sich die Mehrwertsteuer in Deutschland von 16 % auf 19 %.
Bei Shamrock ändern sich die Netto-Preise dabei nur um wenige Cent, um wieder
auf runde Brutto-Preise zu kommen. Beispielsweise wird der Netto-Preis für
CapiFax-Pro von 193.97 ¤ auf 193.28 ¤ gesenkt
(brutto jetzt 230 ¤). Bei NetMail-XL und CapiCall-SoHo reduziert sich der
Netto-Preis von 85.34 ¤ auf 83.19 ¤, um brutto bei attraktiven 99 ¤ bleiben zu
können.
Unsere Preisliste zeigt alle Details. Das Online-Bestellsystem wird pünktlich zu Neujahr umgestellt. Es berücksichtigt ferner, dass jetzt auch Bulgarien und Rumänien zur Europäischen Union gehören, in der zur Vermeidung der deutschen Mehrwertsteuer eine gültige EU-Umsatzsteuernummer erforderlich ist.
Die aktive Vierfach-Karte C4 wird von AVM wegen Problemen bei der Bauteile-Beschaffung nicht mehr hergestellt. Mit der Primux-4S0 bieten wir jedoch eine leistungsfähige Alternative für Sprach- und Fax-Anwendungen an, die trotz des günstigen Preises dank eines eingebauten Signalprozessors über Funktionen wie Echo-Unterdrückung und Switching verfügt, was u. a. eine hervorragende Sprachqualität bei vermittelten Verbindungen garantiert.
Derzeit wird bei Shamrock eine VoIP-Software (Voice over IP) für Windows entwickelt, die als Nebenstellenanlage für IP-Telefone dient. Bei Vorhandensein einer ISDN-Karte im PC ist auch die Integration einer herkömmlichen Tk-Anlage mit internem ISDN-Port möglich, so dass dort angeschlossene analoge oder ISDN-Telefone für kostengünstige VoIP-Gespräche verwendet werden können. Umgekehrt kann man mit Hilfe einer ISDN-Karte auch mit IP-Telefonen ISDN-Gespräche führen. Die Software benutzt das heute weitgehend als Standard akzeptierte Session Initiation Protocol (SIP) und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2007 zu einem attraktiven Preis verfügbar sein.
Aller Protest half nichts: Auf ihrer heutigen Sitzung in Bad Pyrmont haben die Ministerpräsidenten die Änderung des Rundfunk-Staatsvertrages nochmals bekräftigt, wonach Computer wie Radiogeräte ab 1.1.2007 eine Gebührenpflicht bedingen. Wer also zu Hause am privaten PC nochmal schnell eine Firmen-Mail beantwortet, muss eine zusätzliche Rundfunkgebühr von 5,52 Euro pro Monat für die betriebliche Nutzung blechen, obwohl er privat ohnehin an die GEZ zahlt. Ein Handwerker oder Freiberufler, der sein Büro zu Hause hat, muss ebenso für den Computer nochmal zahlen. Manchmal machen es einem Politiker schwer, den Sinn ihres Handelns zu begreifen. Aber sie haben Rückgrat: Ihre Standfestigkeit wird durch ein paar Nörgler nicht gefährdet.
Vor 20 Jahren, am 27. August 1986, wurde die Shamrock Software GmbH ins Handelsregister eingetragen. Damals gab es den auf dem 8088-Prozessor basierenden IBM-PC und seine mehr oder weniger kompatiblen Nachbauten erst fünf Jahre, MS-DOS war das vorherrschende Betriebssystem, das ein Jahr alte Windows 1.0 fand kaum Anhänger. Eines der ersten Shamrock-Produkte war eine per Telefonmodem anrufbare Mailbox-Software - ein früher Vorläufer des heutigen Internet. Mehr zu 20 Jahren Shamrock-Geschichte ist auf einer eigenen Seite zusammengestellt.
26.07.06
France Telecom verkauft Satelliten-TochterDie von Shamrock entwickelte SkyFile-Software zum Mail-Austausch via Satellit (Inmarsat, Iridium, Thuraya) wird es auch weiterhin geben, wenn France Telecom seine Satellitentochter FT Mobile Satellite Communications für 60 Millionen Euro nun an die Investment-Firma Apax verkauft. Mit der noch ausstehenden Zustimmung der Kartellbehörden wird gerechnet. France Telecom erreichte bei der Satelliten-Kommunikation einem Weltmarkt-Anteil von etwa 20 %.
FTMSC ereilt damit ein ähnliches Schicksal wie die Satelliten-Tochter DeTeSat der Deutschen Telekom, für die SkyFile ursprünglich entwickelt worden war und die ihrerseits Ende 2001 an FTMSC verkauft wurde - allerdings ohne die Erdfunkstelle Raisting am Ammersee: Diese wird seit Januar 2006 vom US-Unternehmen EMC betrieben.
03.07.06
RoHS: Weniger Schadstoffe in der ElektronikAm 1. Juli 2006 trat die RoHS-Richtlinie der EU in Kraft ("Restriction of Hazardous Substances"). Sie begrenzt den Schadstoff-Anteil in elektronischen Produkten. Bei der von Shamrock angebotenen Hardware (ISDN-Karten S2M und 4S0, GSM-Modem TC35i) betrifft das ausschließlich den Bleianteil im Lötzinn. Diese sind zwar wegen ihres typischerweise server-basierten Einsatzes von der Regelung noch ausgenommen, werden trotzdem aber bereits "bleifrei" gefertigt.
| Auszug aus der RoHS-Richtlinie Von den Anforderungen des Artikels 4 Absatz 1 ausgenommene Verwendungen von Blei...: - Blei in Lötmitteln für Server, Speichersysteme und Storage-Array-Systeme (Freistellung bis 2010), ... - Blei in Lötmitteln für Server, Speichersysteme und Storage-Array-Systeme sowie Netzinfrastrukturausrüstungen für Vermittlung, Signalverarbeitung, Übertragung und Netzmanagement im Telekommunikationsbereich (zwecks Festlegung einer speziellen Frist für diese Freistellung). |
Die Freeware AppDog, die als "Applikations-Watchdog" das korrekte Funktionieren anderer Programme überwacht und diese notfalls beendet und neu startet, funktioniert jetzt auch bei nicht von Shamrock stammenden Anwendungen sehr zuverlässig. Es wird nicht mehr nur geprüft, ob der jeweilige Fenstertitel existiert, sondern zum zugehörigen Programm werden probeweise Windows-Messages gesendet, um festzustellen, ob es sie noch verarbeitet. Ferner kann man in der AppDog-Konfiguration nun ein beliebiges eindeutiges Teilstück des zu überwachenden Fenstertitels eingeben, eine Übereinstimmung ab dem Anfang ist nicht mehr erforderlich.
In den letzten Wochen sind mehrere Sicherheitslücken in Word und Excel bekannt geworden, für die es bisher teilweise keine Patches gibt. Selbst wenn es welche geben wird, ist damit zu rechnen, dass auch in Zukunft regelmäßig Sicherheitsprobleme in den proprietären .doc- und .xls-Dateien auftreten, da sie beispielsweise eingebettete Scripte erlauben. Schadcode in solchen Office-Dateien wird von üblichen Virenscannern oft nicht erkannt.
Office-Dateien werden oft auch unnötigerweise in E-Mails benutzt. Beispielsweise erhalten wir oft Bildschirmkopien als Word-Dateien, obwohl ein GIF-Bild dafür viel besser geeignet wäre. Angesichts der Sicherheitsproblematik ist man gut beraten, .doc- und .xls-Dateien in empfangenen Mails nur zu öffnen, wenn man sie vorher angefordert hat, und solche Dateien grundsätzlich nie aus dem Web zu laden. Umgekehrt heißt das aber auch, dass man in Mails möglichst keine Word- und Excel-Dateien versenden sollte, wenn man nicht will, dass sie ungelesen im Papierkorb landen - ähnlich wie HTML-Mails, für die dasselbe gilt. (Nachtrag 14.07.06: Inzwischen wurden solche Sicherheitsprobleme auch in Powerpoint-Dateien bekannt, ohne dass es dafür bisher irgendwelche Patches gibt.)
30.04.06
E-Mail vom Mount EverestDie Teilnehmer der "2006 International Mountain Guides Everest Expedition" benutzen das von Shamrock in Zusammenarbeit mit France Telecom Mobile Satellite Services entwickelte Programm SkyFile, um E-Mails und SMS-Nachrichten über das Iridium-Satellitensystem schnell und zuverlässig zu senden und zu empfangen.
Unser Bild, ebenfalls per SkyFile übertragen, zeigt Ang Jangbu Sherpa, einen der drei Besitzer der Great Escapes Trekking Company, beim Schreiben einer E-Mail am Basis-Camp in 5300 m Höhe bei halbwegs brauchbarem Wetter. Im Hintergrund sieht man den Khumbu-Eisbruch am Fuß des Mount Everest auf nepalesischer Seite.
13.04.06
ShamCom jetzt mit TelnetDas Terminalprogramm ShamCom eignet sich in der neuen Version 4.00 nicht mehr nur für Modem- und ISDN-Verbindungen, sondern auch für TCP/IP-Dienste. Gegenüber dem Windows-internen Telnet-Client bietet das kostenlose ShamCom auch via TCP/IP seine gewohnten Script- und Makro-Fähigkeiten, die das Programmieren automatischer Abläufe ermöglichen. Auch das Protokollieren des Dialogs in eine Datei ist damit möglich.
Mit dem neu eingerichteten Shamrock-Forum steht eine einfache Möglichkeit zur Verfügung, Fragen zu Shamrock-Produkten zu stellen und Erfahrungen damit auszutauschen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Forum ist übersichtlich gehalten und auch für sporadische Benutzer leicht bedienbar. Standardmäßig werden jeweils die neuesten zehn Themen (Threads) angezeigt.
Seit neuestem hört man nicht nur bei Vodafone, sondern auch bei T-Mobile bei einem Anruf zu einem gerade nicht erreichbaren Handy eine Ansage mit dem Angebot, eine SMS-Nachricht hinterlassen zu können. Tolle Sache - aber leider wird dabei via ISDN-D-Kanal eine zustande gekommene Verbindung suggeriert. Wer also etwa per CapiCall Benachrichtigungs- oder Alarmierungs-Anrufe zu einer Handy-Nummer leitet und eben dieses Handy kurzzeitig nicht erreichbar ist, wird sich wundern, dass der Anruf nicht erneut versucht wird: Aus der Sicht der ISDN-Karte war er nämlich erfolgreich, und es werden dem Anrufer sogar Gebühren dafür berechnet.
Immerhin gibt es für T-Mobile-Kunden eine Lösung: Man ruft die D1-Servicenummer 2202 an und lässt die zwei Funktionen "Rückrufbitte per SMS" und "Anruferinnerung per SMS" deaktivieren. Bei Vodafone geht das allerdings nicht.
Auf die Frage, ob es denn zulässig sei, dem Anrufer für nicht zustandegekommene Verbindungen Gebühren zu berechnen, teilte uns die Bundesnetzagentur (ehemals RegTP) mit: "Im deutschen Telekommunikationsrecht existiert keine Normierung hinsichtlich der Voraussetzungen für eine tarifierbare Telekommunikationsdienstleitung. Die Gestaltung dieser individuellen Leistungsangebote unterliegt grundsätzlich allein dem unternehmerischen Gestaltungsspielraum des Anbieters."
Nicht
jedes Windows-Update stellt eine Verbesserung dar: Manchmal geht hinterher
(fast) überhaupt nichts mehr. Der Microsoft-Patch KB885250, der eigentlich eine
Sicherheitslücke im SMB-Protokoll beheben soll, ist so ein Kandidat. Die
Palette der Nebenwirkungen reicht von hektischen Festplatten-Aktivitäten bis zu
unerklärlichen
Netzwerkproblemen, bei denen man beispielsweise keine Programme mehr öffnen
kann, deren Name mit A beginnt. Wenn also irgend eine Software plötzlich nicht
mehr funktioniert, sollte man prüfen, ob ein neu eingespielter Windows-Patch
die Ursache ist. Fraglich ist unter diesen Umständen auch, ob es in einer
Produktionsumgebung sinnvoll ist, die automatische Windows-Update-Funktion zu
nutzen, sonst hat man womöglich unerwarteterweise ein nicht mehr korrekt
funktionierendes System vor sich, und niemand weiß, woran es liegt.
Eine Lösung im Fall KB885250 scheint übrigens zu sein, in der Registry unter
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem
den Wert NtfsDisable8dot3NameCreation von 1 auf 0 zu ändern und den PC zu
booten.
Bei
der Installation von CapiFax, CapiCall, NetMail oder WinTel werden die drei
Laufzeit-Bibliotheken BDS501T.DLL, CW3220MT.DLL und OWL501T.DLL im
Installationsverzeichnis abgelegt, damit andere Workstations sie beim Laden
eines Programms übers Netzwerk auch finden. Je nach Netzwerk-Geschwindigkeit
erfolgt das Laden deutlich schneller, wenn man diese drei Dateien auf allen PCs
ins lokale System32-Verzeichnis unterhalb des Windows-Verzeichnisses kopiert
und sie anschließend im Installations-Ordner löscht (dazu muss man natürlich
erst alle Programme auf allen PCs beenden, die diese drei DLLs benutzen). Ein
weiterer Vorteil dieses Vorgehens ist, dass beim gleichzeitigen Einsatz
mehrerer Shamrock-Programme, z.B. CapiFax und NetMail, nicht mehrere Kopien
derselben DLL in den Speicher geladen werden.